TGF-α-Inhibitoren stellen eine vielfältige Klasse von Chemikalien dar, die in der Lage sind, direkt oder indirekt die mit TGF-α verbundenen Signalwege zu modulieren. Chemikalien wie SB431542, LY364947 und Galunisertib wirken als direkte Inhibitoren, indem sie selektiv auf den TGF-β-Typ-I-Rezeptor (ALK5) abzielen, die nachgeschaltete Smad-Signalisierung unterbrechen und die durch TGFα induzierten Transkriptionsreaktionen hemmen. Diese direkten Inhibitoren zeichnen sich durch die Spezifität ihrer Wirkung aus, da sie gezielt in die TGF-α-Signalkaskade eingreifen. Darüber hinaus beeinflussen indirekte Inhibitoren wie Pirfenidon und Nintedanib die TGFα-Aktivität, indem sie auf die PI3K/Akt- bzw. PI3K/Akt/mTOR-Signalwege abzielen. Durch die Hemmung von PI3K unterbrechen diese Chemikalien die intrazelluläre Signalkaskade, die von TGFα für seine zellulären Manipulationen genutzt wird. Diese Störung führt zu einer Abschwächung der TGFα-vermittelten Wirkungen auf zelluläre Prozesse und bietet alternative Strategien zur Hemmung von TGFα durch gezielte Unterbrechung kritischer Signalübertragungswege.
Darüber hinaus wirken Verbindungen wie SD-208 und RepSox als direkte Inhibitoren, indem sie spezifisch auf den TGF-β-Rezeptor Typ I und ALK5 abzielen, was zur Hemmung der nachgeschalteten Smad-Phosphorylierung und zur anschließenden Abschwächung der TGF-α-induzierten Transkriptionsreaktionen führt. Diese Chemikalien sind ein Beispiel für die vielfältigen Ansätze innerhalb der Klasse der TGFα-Inhibitoren, die sowohl direkte als auch indirekte Formen der Beeinflussung der TGFα-Signalübertragung aufweisen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass TGFα-Inhibitoren eine vielseitige Klasse von Chemikalien mit direkten und indirekten Wirkmechanismen darstellen, die gezielt in TGFα-Signalwege eingreifen. Das Verständnis der spezifischen biochemischen und zellulären Wege, die von diesen Inhibitoren beeinflusst werden, bietet wertvolle Einblicke in die komplexen regulatorischen Netzwerke, die die TGFα-Aktivität steuern. Die Vielfalt innerhalb dieser chemischen Klasse bietet Möglichkeiten für die Entwicklung neuartiger Strategien zur Modulation von TGFα und der damit verbundenen zellulären Wirkungen.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
SB 431542 | 301836-41-9 | sc-204265 sc-204265A sc-204265B | 1 mg 10 mg 25 mg | ¥925.00 ¥2437.00 ¥4693.00 | 48 | |
SB431542, ein selektiver Inhibitor des TGF-β-Typ-I-Rezeptors (ALK5), dient als direkter Inhibitor von TGFα. Durch die gezielte Beeinflussung von ALK5 verhindert SB431542 die Aktivierung der nachgeschalteten Smad-Signalübertragung und hemmt so die durch TGFα induzierte Transkriptionsreaktion. Diese Hemmung führt zu einer Abschwächung der TGFα-vermittelten zellulären Prozesse, was SB431542 als chemischen Stoff mit direkter hemmender Wirkung auf die TGFα-Signalübertragung hervorhebt. | ||||||
LY 364947 | 396129-53-6 | sc-203122 sc-203122A | 5 mg 10 mg | ¥1207.00 ¥1760.00 | 4 | |
LY364947, ein selektiver Inhibitor des TGF-β-Typ-I-Rezeptors (ALK5), dient als direkter Inhibitor von TGFα, indem er die ALK5-vermittelte Signalübertragung unterbricht. Durch die Hemmung von ALK5 blockiert LY364947 die nachgeschaltete Smad-Phosphorylierung, was zur Hemmung der TGFα-induzierten Transkriptionsreaktionen führt. | ||||||
LY2157299 | 700874-72-2 | sc-391123 sc-391123A | 5 mg 10 mg | ¥2403.00 ¥4050.00 | 3 | |
LY2157299, ein selektiver Inhibitor des TGF-β-Typ-I-Rezeptors (ALK5), wirkt als direkter Inhibitor der TGFα-Signalübertragung. Durch die gezielte Beeinflussung von ALK5 verhindert LY2157299 die nachgeschaltete Phosphorylierung von Smad-Proteinen und hemmt so die durch TGFα ausgelöste Transkriptionsreaktion. | ||||||
TGF-β RI Kinase Inhibitor V | 627536-09-8 | sc-203294 | 2 mg | ¥993.00 | 3 | |
Der TGF-β RI-Kinase-Inhibitor V stört die nachgeschaltete Smad-Phosphorylierung, was zur Hemmung der TGFα-induzierten Transkriptionsreaktionen führt. Diese direkte Störung der TGFα-Signalübertragung schwächt ihre zellulären Auswirkungen ab. | ||||||
ALK5 Inhibitor II | 446859-33-2 | sc-221234 sc-221234A sc-221234B sc-221234C sc-221234D sc-221234E sc-221234F | 1 mg 5 mg 10 mg 50 mg 100 mg 500 mg 1 g | ¥869.00 ¥1726.00 ¥2471.00 ¥7480.00 ¥14080.00 ¥49438.00 ¥88564.00 | 8 | |
ALK5-Inhibitor II dient als direkter Inhibitor von TGFα, indem er die ALK5-vermittelte Signalübertragung unterbricht. Durch die Hemmung von ALK5 blockiert RepSox die nachgeschaltete Smad-Phosphorylierung, was zur Hemmung der TGFα-induzierten Transkriptionsreaktionen führt. | ||||||
EW-7197 | 1352608-82-2 | sc-507465 | 5 mg | ¥3892.00 | ||
EW-7197, ein selektiver ALK5-Kinase-Inhibitor, dient als direkter Inhibitor von TGFα, indem er die ALK5-vermittelte Signalübertragung unterbricht. Durch die Hemmung von ALK5 blockiert EW-7197 die nachgeschaltete Smad-Phosphorylierung, was zur Hemmung der TGFα-induzierten Transkriptionsreaktionen führt. | ||||||
SB-505124 | 694433-59-5 | sc-362794 sc-362794A | 10 mg 50 mg | ¥3689.00 ¥15535.00 | 2 | |
SB505124, ein selektiver Inhibitor des TGF-β-Typ-I-Rezeptors (ALK4/5), wirkt als direkter Inhibitor von TGFα, indem er die ALK4/5-vermittelte Signalübertragung unterbricht. Durch die Hemmung von ALK4/5 blockiert SB505124 die nachgeschaltete Smad-Phosphorylierung, was zur Hemmung der TGFα-induzierten Transkriptionsreaktionen führt. Diese direkte Interferenz mit der TGFα-Signalübertragung führt zur Abschwächung der TGFα-vermittelten zellulären Prozesse, wodurch SB505124 als Chemikalie mit direkter hemmender Wirkung auf TGFα etabliert wird. | ||||||
A 83-01 | 909910-43-6 | sc-203791 sc-203791A | 10 mg 50 mg | ¥2279.00 ¥9150.00 | 16 | |
A-83-01, ein selektiver ALK5-Inhibitor, dient als direkter Inhibitor von TGFα, indem er die ALK5-vermittelte Signalübertragung unterbricht. Durch die Hemmung von ALK5 blockiert A-83-01 die nachgeschaltete Smad-Phosphorylierung, was zur Hemmung der TGFα-induzierten Transkriptionsreaktionen führt. Diese direkte Interferenz mit der TGFα-Signalübertragung führt zur Abschwächung der TGFα-vermittelten zellulären Prozesse, was A-83-01 als Chemikalie mit direkter hemmender Wirkung auf TGFα hervorhebt. | ||||||
Pirfenidone | 53179-13-8 | sc-203663 sc-203663A | 10 mg 50 mg | ¥1151.00 ¥4693.00 | 6 | |
Pirfenidon, ein Antifibrotikum, dient als indirekter Inhibitor von TGFα, indem es den PI3K/Akt-Signalweg moduliert. Durch die Hemmung von PI3K unterbricht Pirfenidon die nachgeschaltete Signalkaskade, die von TGFα für seine zellulären Manipulationen genutzt wird. | ||||||
BIBF1120 | 656247-17-5 | sc-364433 sc-364433A | 5 mg 10 mg | ¥2076.00 ¥3622.00 | 2 | |
BIBF1120, ein dreifacher Angiokinase-Inhibitor, wirkt als indirekter Inhibitor von TGFα, indem er auf den PI3K/Akt/mTOR-Signalweg abzielt. Durch die Hemmung von PI3K und mTOR unterbricht BIBF1120 die nachgeschaltete Signalkaskade, die TGFα für seine zellulären Manipulationen ausnutzt. | ||||||