Date published: 2026-2-10

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PITPα Inhibitoren

Gängige PITPα Inhibitors sind unter underem W-7 CAS 61714-27-0, (S)-Bromoenol lactone CAS 478288-94-7, L-Ascorbic acid, free acid CAS 50-81-7, Quercetin CAS 117-39-5 und IP3K Inhibitor CAS 519178-28-0.

Phosphatidylinositol-Transferproteine (PITPs) sind entscheidende Mediatoren des intrazellulären Lipidtransports und der Signalübertragung, wobei PITPα ein prominentes Mitglied dieser Proteinfamilie ist. PITPα fungiert in erster Linie als lipidbindendes Protein, das am Austausch von Phosphatidylinositol (PI) und Phosphatidylcholin (PC) zwischen Membrankompartimenten innerhalb der Zelle beteiligt ist. Diese Lipidtransferaktivität ist für verschiedene zelluläre Prozesse von entscheidender Bedeutung, darunter Membrantransport, Signaltransduktion und Lipidstoffwechsel. Insbesondere erleichtert PITPα den Transfer von PI vom endoplasmatischen Retikulum (ER) zum Golgi-Apparat, wo PI als Vorläufer für die Synthese von Phosphoinositiden dient, die an der Membrandynamik und den intrazellulären Signalwegen beteiligt sind. Darüber hinaus ist PITPα an der Regulierung der zellulären Lipidhomöostase und der Aufrechterhaltung der Membranintegrität beteiligt, was seine wesentliche Rolle in der zellulären Physiologie unterstreicht.

Die Hemmung der PITPα-Aktivität stellt einen strategischen Ansatz zur Modulation des zellulären Lipidtransports und der Signalwege dar. Es können verschiedene Hemmungsmechanismen eingesetzt werden, um die PITPα-Funktion zu stören und dadurch den Lipidaustausch und nachgeschaltete zelluläre Prozesse zu beeinträchtigen. Ein gängiger Mechanismus besteht in der Verwendung von niedermolekularen Inhibitoren, die auf die Lipid-Bindungstasche von PITPα abzielen und so seine Fähigkeit, mit Lipiden zu interagieren und diese zwischen Membrankompartimenten zu übertragen, wirksam blockieren. Darüber hinaus können genetische Ansätze wie RNA-Interferenz (RNAi) oder Gen-Knockout-Techniken eingesetzt werden, um die PITPα-Expression herunterzuregulieren, was zu verringerten Proteinspiegeln und folglich zu einer beeinträchtigten Lipidtransferaktivität führt. Darüber hinaus können Strategien, die auf vorgeschaltete Regulatoren oder Interaktionspartner von PITPα abzielen, auch dessen Funktion wirksam hemmen und bieten somit alternative Interventionsmöglichkeiten. Insgesamt bietet die Aufklärung der Mechanismen der PITPα-Hemmung Einblicke in mögliche Strategien zur Manipulation des intrazellulären Lipidtransports und der Signalwege in verschiedenen physiologischen und pathologischen Kontexten.

Siehe auch...

ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

W-7

61714-27-0sc-201501
sc-201501A
sc-201501B
50 mg
100 mg
1 g
¥1873.00
¥3452.00
¥18897.00
18
(1)

W-7 ist ein Calmodulin-Antagonist, von dem berichtet wurde, dass er die PITPα-Aktivität hemmt.

L-Ascorbic acid, free acid

50-81-7sc-202686
100 g
¥519.00
5
(1)

Ascorbinsäure (Vitamin C) soll eine hemmende Wirkung auf die PITPα-Aktivität haben.

Quercetin

117-39-5sc-206089
sc-206089A
sc-206089E
sc-206089C
sc-206089D
sc-206089B
100 mg
500 mg
100 g
250 g
1 kg
25 g
¥124.00
¥192.00
¥1241.00
¥2821.00
¥10560.00
¥564.00
33
(2)

Quercetin ist eine Flavonoidverbindung, die in verschiedenen Obst- und Gemüsesorten vorkommt und Berichten zufolge PITPα hemmt.

N-Ethylmaleimide

128-53-0sc-202719A
sc-202719
sc-202719B
sc-202719C
sc-202719D
1 g
5 g
25 g
100 g
250 g
¥248.00
¥778.00
¥2414.00
¥8980.00
¥21639.00
19
(1)

N-Ethylmaleimid ist ein Alkylierungsmittel, das in einigen Studien eine Hemmung von PITPα bewirkt hat.