Date published: 2026-2-9

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PHF19 Inhibitoren

Gängige PHF19 Inhibitors sind unter underem GSK126, EPZ6438 CAS 1403254-99-8, UNC1999 CAS 1431612-23-5 und CPI-203 CAS 1446144-04-2.

PHF19, auch bekannt als Polycomb-ähnliches Protein 3 (PCL3), gehört zu den Proteinen der Polycomb-Gruppe (PcG), einer Gruppe von Proteinen, die eine wesentliche Rolle bei der epigenetischen Regulierung der Genexpression spielen. Diese Proteine sind in erster Linie an der Aufrechterhaltung des transkriptionsunterdrückenden Zustands von Genen über Zellteilungen hinweg beteiligt, ohne die DNA-Sequenz zu verändern. Sie funktionieren, indem sie das Chromatin, das Material, in dem die DNA in der Zelle verpackt ist, verändern. Die PcG-Proteine erreichen dies durch posttranslationale Modifikationen von Histonen, insbesondere durch Methylierung. Insbesondere PHF19 ist dafür bekannt, dass es mit dem Polycomb repressiven Komplex 2 (PRC2) assoziiert, dessen Methyltransferase-Aktivität auf Histon H3 verstärkt und dadurch am Gen-Silencing beteiligt ist.

Inhibitoren, die auf PHF19 abzielen, wären Moleküle, die darauf ausgelegt sind, die Funktion, die Expression oder die Stabilität des PHF19-Proteins zu modulieren. Angesichts seiner Rolle bei der epigenetischen Regulierung und dem Gen-Silencing könnte die Hemmung von PHF19 die Transkriptionslandschaft der Zelle beeinflussen, was zu Veränderungen der Genexpressionsmuster führt. Zu den Inhibitoren könnten kleine Moleküle gehören, die direkt an PHF19 binden und dessen Interaktion mit PRC2 oder anderen Chromatinmodifikatoren verhindern. Durch die Unterbrechung dieser Wechselwirkungen könnten die von PHF19 vermittelten epigenetischen Veränderungen, insbesondere die Histon-Methylierung, verändert werden. Ein anderer Ansatz könnte Moleküle beinhalten, die posttranslationale Modifikationen von PHF19 modulieren und so seine Aktivität, Lokalisierung oder Interaktionen mit anderen epigenetischen Modifikatoren beeinflussen. Darüber hinaus könnten molekulare Techniken wie die RNA-Interferenz oder Antisense-Oligonukleotide eingesetzt werden, um die PHF19-Expression auf genetischer Ebene zu modulieren. Die Untersuchung der Auswirkungen einer Hemmung von PHF19 kann Einblicke in seine spezifische Rolle bei der epigenetischen Regulierung und der Genexpression geben. Solche Studien würden unser Verständnis der Chromatindynamik, der Genregulation und der komplexen Kontrollmechanismen, die die zelluläre Identität und Funktion steuern, bereichern.

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ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

GSK126

1346574-57-9sc-490133
sc-490133A
sc-490133B
1 mg
5 mg
10 mg
¥1038.00
¥2742.00
¥3452.00
(0)

GSK126 ist ein spezifischer EZH2-Inhibitor, der eine Kernkomponente von PRC2 ist. Indem es auf PRC2 abzielt, könnte es die Funktion oder Expression von PHF19 beeinflussen.

EPZ6438

1403254-99-8sc-507456
1 mg
¥745.00
(0)

Tazemetostat ist ein Hemmstoff von EZH2, der sich möglicherweise auf die PRC2-Aktivität und indirekt auf PHF19 auswirkt.

UNC1999

1431612-23-5sc-475314
5 mg
¥1602.00
1
(0)

UNC1999 ist ein zweifacher Inhibitor von EZH1 und EZH2. Durch seine Wirkung auf PRC2 könnte es PHF19 beeinflussen.

CPI-203

1446144-04-2sc-501599
1 mg
¥1918.00
(0)

CPI-169 ist ein dualer EZH1- und EZH2-Inhibitor, der sich möglicherweise auf PRC2 und PHF19 auswirkt.