Olfr561, ein Geruchsrezeptor, spielt eine entscheidende Rolle bei der Erkennung spezifischer Geruchssignale und setzt diese in zelluläre Reaktionen um. In seiner Funktion als G-Protein-gekoppelter Rezeptor (GPCR) aktiviert Olfr561 intrazelluläre Signalwege, darunter die PI3K/Akt-, MAPK/ERK- und JAK/STAT-Wege. Diese Wege tragen zur olfaktorischen Signaltransduktion bei und führen letztlich zur Wahrnehmung von Geruchsreizen. Die Hemmung von Olfr561 beinhaltet eine gezielte Modulation dieser Signalwege, entweder direkt durch kompetitive Bindung oder indirekt durch Beeinflussung breiterer zellulärer Prozesse. Die Hemmung von Olfr561 wird durch ein breites Spektrum von Chemikalien mit unterschiedlichen Mechanismen erreicht. Quinacrin beispielsweise stört die lysosomale Funktion und beeinträchtigt die Olfr561-Expression durch Eingriffe in zelluläre Prozesse. Amilorid, ein Natriumkanalblocker, moduliert die Ionenhomöostase und unterdrückt so indirekt die Olfr561-Expression durch Veränderung des intrazellulären Ionengleichgewichts. Triciribin zielt auf den PI3K/Akt-Stoffwechselweg ab und moduliert die Aktivität von Olfr561, indem es in nachgeschaltete Effektoren eingreift, die für seine normale Funktion entscheidend sind. Thapsigargin stört die Kalziumhomöostase, was zu einer verminderten Expression und Funktion von Olfr561 führt.
Ruxolitinib beeinflusst Olfr561 über den JAK/STAT-Stoffwechselweg und bietet damit einen weiteren Ansatzpunkt für eine gezielte Modulation. Forskolin, ein Adenylylzyklase-Aktivator, hemmt Olfr561 indirekt, indem es die cAMP-Produktion stimuliert. Darüber hinaus greifen Inhibitoren wie Wortmannin, U0126, 2-Deoxy-D-Glukose, Cycloheximid, PD98059 und LY294002 in spezifische Signalwege (PI3K/Akt, MAPK/ERK, Glykolyse, Proteinsynthese, ERK) ein, die mit Olfr561 in Verbindung stehen, und verändern so dessen Expression und Funktion. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das komplizierte Netzwerk biochemischer Vorgänge, die der Funktion und Hemmung von Olfr561 zugrunde liegen, die Komplexität der olfaktorischen Signaltransduktion verdeutlicht. Die gezielte Modulation spezifischer Signalwege liefert wertvolle Einblicke in das Verständnis der Regulierung von Riechrezeptoren und eröffnet Wege für weitere Forschungen auf diesem Gebiet.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Quinacrine, Dihydrochloride | 69-05-6 | sc-204222 sc-204222B sc-204222A sc-204222C sc-204222D | 100 mg 1 g 5 g 200 g 300 g | ¥519.00 ¥643.00 ¥982.00 ¥36745.00 ¥54391.00 | 4 | |
Ein Antimalariamittel, das Olfr561 durch Störung der lysosomalen Funktion hemmt. Quinacrin stört zelluläre Prozesse, was zu einer veränderten Expression und Funktion von Olfr561 als Folge einer lysosomalen Dysfunktion führt. | ||||||
Amiloride | 2609-46-3 | sc-337527 | 1 g | ¥3339.00 | 7 | |
Natriumkanalblocker beeinflussen Olfr561 durch Modulation der Ionenhomöostase. Amilorid stört das zelluläre Ionengleichgewicht und unterdrückt indirekt die Expression und Signalübertragung von Olfr561, indem es die intrazelluläre Umgebung verändert. | ||||||
Triciribine | 35943-35-2 | sc-200661 sc-200661A | 1 mg 5 mg | ¥1173.00 ¥1591.00 | 14 | |
AKT-Inhibitor, der Olfr561 über den PI3K/Akt-Signalweg beeinflusst. Triciribin unterbricht den PI3K-Signalweg und moduliert die Olfr561-Aktivität, indem es in nachgeschaltete Effektoren eingreift, die für seine normale Funktion entscheidend sind. | ||||||
Thapsigargin | 67526-95-8 | sc-24017 sc-24017A | 1 mg 5 mg | ¥1534.00 ¥5032.00 | 114 | |
SERCA-Inhibitor, der indirekt Olfr561 hemmt. Thapsigargin stört die Calcium-Homöostase, moduliert olfaktorische Signalwege und führt folglich zu einer verminderten Expression und Funktion von Olfr561. | ||||||
Ruxolitinib | 941678-49-5 | sc-364729 sc-364729A sc-364729A-CW | 5 mg 25 mg 25 mg | ¥2832.00 ¥5641.00 ¥6171.00 | 16 | |
JAK-Inhibitor, der Olfr561 über den JAK/STAT-Signalweg beeinflusst. Ruxolitinib unterbricht die JAK/STAT-Signalkaskade, was zu einer veränderten Expression und Funktion von Olfr561 als nachgelagerte Folge der Signalweghemmung führt. | ||||||
Wortmannin | 19545-26-7 | sc-3505 sc-3505A sc-3505B | 1 mg 5 mg 20 mg | ¥756.00 ¥2516.00 ¥4795.00 | 97 | |
PI3K-Inhibitor, der Olfr561 über den PI3K/Akt-Signalweg beeinflusst. Wortmannin unterbricht den PI3K-Signalweg und moduliert die Olfr561-Aktivität, indem es in nachgeschaltete Effektoren eingreift, die für die normale Funktion von entscheidender Bedeutung sind. | ||||||
U-0126 | 109511-58-2 | sc-222395 sc-222395A | 1 mg 5 mg | ¥722.00 ¥2775.00 | 136 | |
MEK-Inhibitor beeinflusst Olfr561 über den MAPK/ERK-Signalweg. U0126 stört die MAPK/ERK-Signalkaskade, was zu einer veränderten Expression und Funktion von Olfr561 als nachgeschaltete Folge der Signalweghemmung führt. | ||||||
2-Deoxy-D-glucose | 154-17-6 | sc-202010 sc-202010A | 1 g 5 g | ¥790.00 ¥2426.00 | 26 | |
Glykolyse-Hemmer, der indirekt Olfr561 beeinflusst. 2-Deoxy-D-Glucose stört den zellulären Energiestoffwechsel, moduliert olfaktorische Signalwege und führt zu einer unterdrückten Expression und Aktivität von Olfr561. | ||||||
Cycloheximide | 66-81-9 | sc-3508B sc-3508 sc-3508A | 100 mg 1 g 5 g | ¥463.00 ¥948.00 ¥3103.00 | 127 | |
Ein Proteinsynthesehemmer, der Olfr561 indirekt beeinflusst. Cycloheximid stört die Translationsprozesse, was zu einer veränderten Expression und einem veränderten Umsatz von Olfr561 als nachgelagerte Folge einer beeinträchtigten Proteinsynthese führt. | ||||||
PD 98059 | 167869-21-8 | sc-3532 sc-3532A | 1 mg 5 mg | ¥451.00 ¥1038.00 | 212 | |
ERK-Inhibitor, der Olfr561 über den MAPK/ERK-Signalweg beeinflusst. PD98059 unterbricht die MAPK/ERK-Signalkaskade, was zu einer veränderten Expression und Funktion von Olfr561 als nachgeschaltete Folge der Signalweghemmung führt. | ||||||