NSD3-Inhibitoren sind eine Reihe von Chemikalien, die sorgfältig darauf ausgelegt sind, die katalytische Aktivität von NSD3, einer für die epigenetische Regulierung wichtigen Histon-Methyltransferase, zu behindern. Diese Inhibitoren entfalten ihre Wirkung durch direkte Interferenz mit NSD3, wobei sie in erster Linie auf dessen SET-Domäne abzielen, oder indirekt durch die Orchestrierung von Veränderungen in der breiteren epigenetischen Landschaft, die von NSD3 gesteuert wird. GSKJ1 zeichnet sich als indirekter Inhibitor aus, der seine Fähigkeit zur Hemmung der γ-Sekretase nutzt und damit NSD3 über den Notch-Signalweg beeinflusst und die Robo2-Expression unterdrückt.
Direkte Inhibitoren von NSD3, wie z. B. A-196, EPZ-6438 und UNC0379, greifen in die katalytische SET-Domäne von NSD3 ein. Dieser gezielte Eingriff behindert die Histon-Methyltransferase-Aktivität von NSD3 und führt zu einer Kaskade von Auswirkungen auf die damit verbundene epigenetische Regulierung. Ebenso üben Verbindungen wie BRD4770, MI-463 und ML324 ihren hemmenden Einfluss direkt auf NSD3 aus und wirken sich speziell auf die Histon-Methylierungsmuster aus. Diese direkten Inhibitoren bewirken konsequente Veränderungen in der epigenetischen Landschaft und modulieren letztlich die komplexen zellulären Funktionen, die in den Verantwortungsbereich von NSD3 fallen. Das Spektrum der NSD3-Inhibitoren spiegelt somit einen nuancierten Ansatz zur Beeinflussung der katalytischen Fähigkeiten dieser Histon-Methyltransferase wider. Ob durch direkte Eingriffe auf molekularer Ebene oder durch indirekte Modulation des breiteren epigenetischen Kontextes, diese Inhibitoren bieten wertvolle Werkzeuge zur Entschlüsselung der komplizierten Regulationsmechanismen, die von NSD3 orchestriert werden. Mit den Fortschritten in der epigenetischen Forschung versprechen diese Inhibitoren, die Komplexität der durch NSD3 vermittelten zellulären Prozesse zu entschlüsseln.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
GSK J1 | 1373422-53-7 | sc-391113 sc-391113A | 10 mg 50 mg | ¥2177.00 ¥9172.00 | ||
GSKJ1 hemmt NSD3 durch seine Wirkung als Histondemethylase-Inhibitor. Indem es die Demethylierung von Histonen blockiert, moduliert GSKJ1 die Chromatinstruktur und beeinflusst indirekt die Aktivität von NSD3. | ||||||
EPZ6438 | 1403254-99-8 | sc-507456 | 1 mg | ¥745.00 | ||
EPZ-6438 wirkt als potenter Inhibitor von NSD3 und zielt speziell auf dessen SET-Domäne ab. Durch diese direkte Interferenz verhindert EPZ-6438 die Methylierung von Histonen durch NSD3, moduliert die epigenetische Landschaft und beeinflusst nachgeschaltete zelluläre Prozesse. | ||||||
SGC-CBP30 | 1613695-14-9 | sc-473871 sc-473871A | 5 mg 10 mg | ¥2008.00 ¥3813.00 | ||
SGC-CBP30 hemmt NSD3 durch seine Wirkung als selektiver Histon-Methyltransferase-Inhibitor. Durch die Blockierung der Methyltransferase-Aktivität von NSD3 moduliert SGC-CBP30 indirekt die Chromatinstruktur und beeinflusst die durch NSD3 vermittelten zellulären Prozesse. | ||||||