Myosin-IF-Inhibitoren gehören zu einer bestimmten chemischen Klasse von Verbindungen, die zelluläre Prozesse modulieren sollen, indem sie spezifisch auf Myosin IF abzielen, ein wesentliches Protein, das an verschiedenen zellulären Funktionen beteiligt ist. Myosine sind eine vielfältige Familie von Motorproteinen, die eine zentrale Rolle beim intrazellulären Transport, der Zellmotilität und der Muskelkontraktion spielen. Unter ihnen ist Myosin IF eine einzigartige Isoform, die sich durch ihre Rolle bei der Steuerung der intrazellulären Dynamik und der Zellstruktur auszeichnet. Myosin IF-Inhibitoren werden mit dem primären Ziel synthetisiert, die Funktionalität von Myosin IF zu verändern und so zelluläre Prozesse kontrolliert zu beeinflussen.
Bei diesen Inhibitoren handelt es sich in der Regel um kleine Moleküle, die ihre Wirkung durch direkte oder indirekte Bindung an Myosin IF entfalten und so dessen normale Funktion stören. Myosin IF ist ein wesentlicher Bestandteil des Zytoskeletts, eines dynamischen Netzwerks von Proteinfilamenten in Zellen, das strukturelle Unterstützung bietet, Zellbewegungen ermöglicht und den intrazellulären Transport erleichtert. Wenn Myosin-IF-Inhibitoren mit diesem Protein interagieren, können sie folglich Veränderungen der Zellform, der Motilität und der Transportprozesse bewirken. Indem sie selektiv auf Myosin IF abzielen, bieten diese Inhibitoren den Forschern ein Instrument zur Untersuchung der komplizierten Mechanismen, die die zelluläre Dynamik und die Organisation des Zytoskeletts steuern. Darüber hinaus haben sie das Potenzial, grundlegende zelluläre Prozesse zu erhellen, was letztlich unser Verständnis der Zellbiologie verbessert und möglicherweise Wege für weitere Forschungen in verschiedenen Bereichen eröffnet.
Siehe auch...
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
(±)-Blebbistatin | 674289-55-5 | sc-203532B sc-203532 sc-203532A sc-203532C sc-203532D | 5 mg 10 mg 25 mg 50 mg 100 mg | ¥2065.00 ¥3531.00 ¥5235.00 ¥10628.00 ¥19439.00 | 7 | |
Blebbistatin ist ein niedermolekularer Inhibitor, der spezifisch auf das nicht-muskuläre Myosin II abzielt. Er wird in der Zellbiologie häufig zur Untersuchung der Zellmotilität und -kontraktion eingesetzt. | ||||||
ML-7 hydrochloride | 110448-33-4 | sc-200557 sc-200557A | 10 mg 50 mg | ¥1027.00 ¥3012.00 | 13 | |
ML-7 ist ein Hemmstoff der Myosin-Leichtketten-Kinase (MLCK), der die Phosphorylierung von Myosin-Leichtketten verhindert und damit die Kontraktion der glatten Muskulatur hemmt. | ||||||
Calpeptin | 117591-20-5 | sc-202516 sc-202516A | 10 mg 50 mg | ¥1365.00 ¥5145.00 | 28 | |
Calpeptin ist ein Myosin-II-ATPase-Inhibitor und ein Calpain-Inhibitor. Es kann sowohl die Myosin-Aktivität als auch die Calpain-vermittelte Proteolyse hemmen. | ||||||
Y-27632, free base | 146986-50-7 | sc-3536 sc-3536A | 5 mg 50 mg | ¥2098.00 ¥7976.00 | 88 | |
Y-27632 ist ein spezifischer Inhibitor der Rho-assoziierten Proteinkinase (ROCK), die indirekt die Myosinphosphorylierung und die Kontraktion beeinflusst, indem sie den nachgeschalteten Signalweg hemmt. | ||||||
Nifedipine | 21829-25-4 | sc-3589 sc-3589A | 1 g 5 g | ¥666.00 ¥1952.00 | 15 | |
Nifedipin ist ein Kalziumkanalblocker, der die Myosin-vermittelte Muskelkontraktion indirekt hemmt, indem er die Verfügbarkeit von Kalziumionen reduziert. | ||||||
Latrunculin A, Latrunculia magnifica | 76343-93-6 | sc-202691 sc-202691B | 100 µg 500 µg | ¥2990.00 ¥9195.00 | 36 | |
Latrunculin A ist ein Toxin, das die Aktinfilamente unterbricht und damit indirekt die Fähigkeit von Myosin zur Interaktion mit Aktin in Muskelzellen beeinträchtigt. | ||||||
Jasplakinolide | 102396-24-7 | sc-202191 sc-202191A | 50 µg 100 µg | ¥2076.00 ¥3441.00 | 59 | |
Jasplakinolid ist ein Peptidtoxin, das Aktinfilamente stabilisiert, was zu einer Hemmung von Myosin führen kann, indem es die Interaktionen zwischen Aktin und Myosin beeinträchtigt. | ||||||
Cytochalasin D | 22144-77-0 | sc-201442 sc-201442A | 1 mg 5 mg | ¥1862.00 ¥5483.00 | 64 | |
Ähnlich wie Jasplakinolid ist Cytochalasin D ein Pilzmetabolit, der die Aktinfilamente unterbricht und dadurch indirekt die Myosinfunktion beeinflusst. | ||||||