MPP2-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die speziell auf das Enzym Metalloproteinase-Pseudogen 2 (MPP2) abzielen und dessen Aktivität hemmen. Metalloproteinasen sind eine Familie von Enzymen, die am Abbau von Komponenten der extrazellulären Matrix beteiligt sind und eine entscheidende Rolle bei verschiedenen biologischen Prozessen spielen, darunter Zellmigration, Differenzierung und Gewebeumformung. Insbesondere MPP2 gehört zur Unterfamilie der Matrix-Metalloproteinasen (MMP), die sich durch ihre zinkabhängige katalytische Aktivität auszeichnen. Die Hemmung von MPP2 ist für die Erforschung von Metalloproteinasen von besonderem Interesse, da MPP2 wie andere MMPs durch die Spaltung extrazellulärer und membrangebundener Proteine an der Regulierung verschiedener zellulärer Prozesse beteiligt ist. Diese Inhibitoren binden sich in der Regel an das aktive Zentrum des MPP2-Enzyms, blockieren dessen katalytische Funktion und verhindern, dass es mit seinen Substraten interagiert. Strukturell sind MPP2-Inhibitoren oft so konzipiert, dass sie die natürlichen Substrate des Enzyms imitieren, indem sie Merkmale enthalten, die es ihnen ermöglichen, effektiv um die Bindung an das aktive Zentrum zu konkurrieren. Diese Inhibitoren können Hydroxamsäuren, Thiole und Carbonsäuren enthalten, die sich mit dem Zinkion koordinieren, das sich im aktiven Zentrum des Enzyms befindet und für dessen katalytische Aktivität von entscheidender Bedeutung ist. Darüber hinaus kann das Design von MPP2-Inhibitoren die Optimierung der Interaktion mit anderen Regionen des Enzyms, wie z. B. der S1'-Tasche, beinhalten, um die Spezifität und Wirksamkeit zu erhöhen. Die Untersuchung von MPP2-Inhibitoren umfasst auch das Verständnis ihrer Selektivität, da Off-Target-Effekte auf andere MMPs oder verwandte Metalloproteinasen zu unbeabsichtigten Folgen in zellulären Prozessen führen könnten. Die Forschung zu MPP2-Inhibitoren ist noch nicht abgeschlossen, wobei der Schwerpunkt auf der Aufklärung ihrer Bindungsmechanismen, der Verbesserung ihrer Selektivität und der Erforschung ihrer Rolle bei der Modulation der Metalloprotease-Aktivität in verschiedenen biologischen Kontexten liegt.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
PMA | 16561-29-8 | sc-3576 sc-3576A sc-3576B sc-3576C sc-3576D | 1 mg 5 mg 10 mg 25 mg 100 mg | ¥463.00 ¥1489.00 ¥2414.00 ¥5641.00 ¥10695.00 | 119 | |
Diester des Phorbols, der bekanntermaßen die Proteinkinase C (PKC) aktiviert, was sich indirekt auf die Funktion von MPP2 auswirken kann. | ||||||
IBMX | 28822-58-4 | sc-201188 sc-201188B sc-201188A | 200 mg 500 mg 1 g | ¥2933.00 ¥3949.00 ¥5641.00 | 34 | |
Ein nicht-selektiver Inhibitor der Phosphodiesterase, der die cAMP-Spiegel erhöht und möglicherweise die MPP2-Signalübertragung beeinflusst. | ||||||
Ionomycin | 56092-82-1 | sc-3592 sc-3592A | 1 mg 5 mg | ¥880.00 ¥3046.00 | 80 | |
Ein Kalzium-Ionophor, der den intrazellulären Kalziumspiegel erhöht und möglicherweise MPP2-bezogene Signalwege beeinflusst. | ||||||
Staurosporine | 62996-74-1 | sc-3510 sc-3510A sc-3510B | 100 µg 1 mg 5 mg | ¥925.00 ¥1726.00 ¥4468.00 | 113 | |
Ein potenter, nicht-selektiver Hemmstoff von Proteinkinasen, der möglicherweise indirekt die Funktionen von MPP2 beeinflusst. | ||||||
LY 294002 | 154447-36-6 | sc-201426 sc-201426A | 5 mg 25 mg | ¥1388.00 ¥4513.00 | 148 | |
Ein PI3K-Inhibitor, der die Aktivität von MPP2 indirekt über den PI3K/Akt-Signalweg beeinflussen könnte. | ||||||
Gö 6983 | 133053-19-7 | sc-203432 sc-203432A sc-203432B | 1 mg 5 mg 10 mg | ¥1185.00 ¥3373.00 ¥5348.00 | 15 | |
Ein Proteinkinase-C-Inhibitor, der möglicherweise MPP2 über PKC-abhängige Wege beeinflusst. | ||||||
PD 98059 | 167869-21-8 | sc-3532 sc-3532A | 1 mg 5 mg | ¥451.00 ¥1038.00 | 212 | |
Ein MEK-Inhibitor, der die Aktivität von MPP2 indirekt über den MAPK/ERK-Signalweg beeinflussen könnte. | ||||||
SB 203580 | 152121-47-6 | sc-3533 sc-3533A | 1 mg 5 mg | ¥1015.00 ¥3937.00 | 284 | |
Ein p38-MAPK-Inhibitor, der möglicherweise die Funktion von MPP2 über den p38-MAPK-Signalweg beeinflusst. | ||||||