MOR-1-Inhibitoren gehören zu einer bestimmten chemischen Klasse, die darauf abzielt, die Aktivität des Mu-Opioidrezeptors 1, abgekürzt als MOR-1, zu beeinflussen und zu modulieren. Mu-Opioidrezeptoren sind eine Unterklasse von Opioidrezeptoren, die hauptsächlich im zentralen Nervensystem vorkommen und für ihre entscheidende Rolle bei der Vermittlung der Wirkungen von endogenen Opioidpeptiden und exogenen Opioiden wie Morphin bekannt sind. Diese Rezeptoren spielen eine entscheidende Rolle bei der Modulation der Schmerzwahrnehmung, der Belohnungswege und der Stimmungsregulierung. Insbesondere MOR-1 ist ein Subtyp der Mu-Opioidrezeptorfamilie und ist im Gehirn und Rückenmark weit verbreitet. MOR-1-Inhibitoren zeichnen sich durch ihre Fähigkeit aus, mit MOR-1 zu interagieren, was entweder zur Hemmung oder Modulation der Rezeptoraktivierung führt.
Die Entwicklung von MOR-1-Inhibitoren hat aufgrund ihres Potenzials, die Funktionsweise des Opioidsystems zu beeinflussen, ohne direkt in den Opioidrezeptor-Aktivierungsweg einzugreifen, großes Interesse in der Pharmakologie und den Neurowissenschaften geweckt. Diese Verbindungen können ihre Wirkung durch Bindung an MOR-1 entfalten und entweder dessen Aktivierung blockieren oder dessen Signalübertragung auf eine Weise verändern, die sich von der herkömmlicher Opioid-Agonisten unterscheidet. Forscher untersuchen MOR-1-Inhibitoren weiterhin als Mittel zur Entschlüsselung der komplizierten Nuancen der Opioidrezeptor-Signalübertragung und zur potenziellen Entwicklung neuer Strategien zur Behandlung von Schmerzen und damit zusammenhängenden neurologischen Störungen.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Naloxone | 465-65-6 | sc-477809 | 200 mg | ¥3452.00 | 5 | |
Naloxon ist ein bekannter Opioidrezeptor-Antagonist, der kompetitiv an OPRM1 binden und dessen Aktivierung blockieren kann. | ||||||
Trichostatin A | 58880-19-6 | sc-3511 sc-3511A sc-3511B sc-3511C sc-3511D | 1 mg 5 mg 10 mg 25 mg 50 mg | ¥1715.00 ¥5404.00 ¥7130.00 ¥13798.00 ¥24053.00 | 33 | |
Trichostatin A ist ein Histon-Deacetylase-Inhibitor, der die Chromatinstruktur verändern und die Genexpression beeinflussen kann, wodurch die Expression bestimmter Gene möglicherweise herunterreguliert wird. | ||||||
5-Aza-2′-Deoxycytidine | 2353-33-5 | sc-202424 sc-202424A sc-202424B | 25 mg 100 mg 250 mg | ¥2459.00 ¥3633.00 ¥4806.00 | 7 | |
Diese Verbindung ist ein DNA-Methylierungsinhibitor und kann zur Reaktivierung stillgelegter Gene führen, könnte aber auch indirekt die Expression anderer Gene beeinflussen. | ||||||
Valproic Acid | 99-66-1 | sc-213144 | 10 g | ¥982.00 | 9 | |
Valproinsäure ist ein weiterer Histon-Deacetylase-Inhibitor, der das Chromatin verändern und die Genexpression beeinflussen kann. | ||||||
Rapamycin | 53123-88-9 | sc-3504 sc-3504A sc-3504B | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥711.00 ¥1783.00 ¥3678.00 | 233 | |
Rapamycin hemmt mTOR, einen zentralen Regulator des Zellwachstums und der Zellproliferation, was indirekt die Genexpression beeinflussen könnte. | ||||||
Actinomycin D | 50-76-0 | sc-200906 sc-200906A sc-200906B sc-200906C sc-200906D | 5 mg 25 mg 100 mg 1 g 10 g | ¥835.00 ¥2742.00 ¥8247.00 ¥29017.00 ¥246489.00 | 53 | |
Actinomycin D bindet an die DNA und hemmt die RNA-Synthese, was die Genexpression beeinträchtigt. | ||||||
Cycloheximide | 66-81-9 | sc-3508B sc-3508 sc-3508A | 100 mg 1 g 5 g | ¥463.00 ¥948.00 ¥3103.00 | 127 | |
Cycloheximid hemmt die Proteinsynthese auf der Ebene der Translation und beeinträchtigt die gesamte Proteinexpression. | ||||||
α-Amanitin | 23109-05-9 | sc-202440 sc-202440A | 1 mg 5 mg | ¥3035.00 ¥11846.00 | 26 | |
α-Amanitin hemmt die RNA-Polymerase II und beeinträchtigt so die mRNA-Synthese und damit die Genexpression. | ||||||
β-Estradiol | 50-28-2 | sc-204431 sc-204431A | 500 mg 5 g | ¥711.00 ¥2053.00 | 8 | |
Als natürlicher Ligand für Östrogenrezeptoren kann 17-β-Estradiol die Genexpression nach der Rezeptorbindung modulieren. | ||||||
Chlorpromazine | 50-53-3 | sc-357313 sc-357313A | 5 g 25 g | ¥688.00 ¥1241.00 | 21 | |
Chlorpromazin beeinflusst verschiedene Signalwege und hat nachweislich weitreichende Auswirkungen auf die Zellfunktionen, einschließlich möglicher Einflüsse auf die Genexpression. | ||||||