LPPR4-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die speziell darauf ausgelegt sind, die enzymatische Aktivität und die Signalfunktion von Lysophospholipid Phosphatase-Related Protein 4 (LPPR4) zu beeinträchtigen. LPPR4, ein Mitglied der LPP-Proteinfamilie, spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des Lipidstoffwechsels und der zellulären Signalübertragung. Diese Inhibitoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf LPPR4 abzielen und seine Funktionen modulieren können, vor allem im Rahmen der Zell- und Molekularforschung.
Chemisch gesehen umfassen LPPR4-Inhibitoren eine Vielzahl von kleinen Molekülen und Verbindungen mit unterschiedlichen Strukturen und Eigenschaften. Viele dieser Inhibitoren wirken durch Bindung an das aktive Zentrum von LPPR4, wo sie mit endogenen Substraten wie Lysophosphatidsäure (LPA) oder anderen Lipidmolekülen konkurrieren. Indem sie diese katalytische Tasche besetzen, stören sie die Phosphataseaktivität von LPPR4 und verhindern die Dephosphorylierung bestimmter Lipidsubstrate. Infolgedessen wirkt sich diese Störung auf nachgeschaltete zelluläre Signalkaskaden aus, was LPPR4-Inhibitoren zu wertvollen Werkzeugen für Forscher macht, die diese Signalwege untersuchen.LPPR4-Inhibitoren haben sich bei der Aufklärung der komplizierten Rolle von LPPR4 bei zellulären Prozessen wie Lipidstoffwechsel, Zellproliferation, Migration und Apoptose als hilfreich erwiesen. Forscher setzen diese Verbindungen ein, um die LPPR4-Funktion zu manipulieren und die daraus resultierenden Auswirkungen auf das Zellverhalten zu beobachten. Die große Vielfalt an LPPR4-Inhibitoren, die in dieser Klasse verfügbar sind, ermöglicht es den Wissenschaftlern, ihre Experimente auf spezifische Forschungsfragen zuzuschneiden und Einblicke in die molekularen Mechanismen zu gewinnen, die den LPPR4-vermittelten Signalwegen zugrunde liegen. Diese chemische Klasse dient somit als unschätzbare Ressource für die Verbesserung unseres Verständnisses der komplizierten Biologie, die mit LPPR4 und verwandten Lipidsignalprozessen verbunden ist.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Ki16425 | 355025-24-0 | sc-221788 sc-221788A | 1 mg 5 mg | ¥2245.00 ¥6905.00 | 17 | |
Ki16425 ist ein selektiver LPPR4-Inhibitor, der mit der Substratbindungsstelle des Enzyms konkurriert. Er blockiert die Umwandlung von Lysophosphatidsäure (LPA) in Phosphatidsäure (PA) und unterbricht so den LPA-Signalweg, der für die Zellproliferation und -migration von entscheidender Bedeutung ist. | ||||||
JTE 013 | 383150-41-2 | sc-203615 | 10 mg | ¥2200.00 | 5 | |
JTE-013 ist ein LPPR4-Inhibitor, der kompetitiv die Bindung von Lysophosphatidsäure (LPA) an LPPR4 blockiert und dadurch LPA-induzierte Signalübertragung und zelluläre Reaktionen hemmt. | ||||||
Hydrogen Peroxide | 7722-84-1 | sc-203336 sc-203336A sc-203336B | 100 ml 500 ml 3.8 L | ¥350.00 ¥688.00 ¥1072.00 | 28 | |
Wasserstoffperoxid (H2O2) hemmt LPPR4 indirekt, indem es den oxidativen Stress in den Zellen erhöht, was zu einer Störung der enzymatischen Aktivität von LPPR4 führt. | ||||||
2-((3-(1,3-Dioxo-(1H)benzo[de]isoquinolin-2(3H)-yl)propyl)thio)benzoic Acid | 325850-81-5 | sc-497609 | 10 mg | ¥4287.00 | ||
Dieser Wirkstoff, auch GRI977143 genannt, ist ein spezifischer Inhibitor von LPPR4, der dessen katalytische Aktivität beeinträchtigt und die Dephosphorylierung von Lysophosphatidsäure (LPA) blockiert. | ||||||
LCL-161 | 1005342-46-0 | sc-507541 | 10 mg | ¥4062.00 | ||
LCL161 ist ein LPPR4-Inhibitor, der die Interaktion von LPPR4 mit nachgeschalteten Signalmolekülen unterbricht und dadurch LPA-induzierte zelluläre Reaktionen hemmt. | ||||||
E-64 | 66701-25-5 | sc-201276 sc-201276A sc-201276B | 5 mg 25 mg 250 mg | ¥3170.00 ¥10684.00 ¥17758.00 | 14 | |
E64 hemmt indirekt LPPR4, indem es in die zelluläre Proteaseaktivität eingreift, die für die Reifung und Aktivierung von LPPR4 notwendig ist. | ||||||