KChIP2-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die auf das Protein 2, das mit dem Kaliumkanal interagiert (KChIP2), abzielen und es hemmen. KChIP2 wird vom KCNIP2-Gen kodiert und gehört zur Familie der Calcium-bindenden Proteine, die als Kv-Kanal-interagierende Proteine (KChIPs) bekannt sind. Diese Proteine spielen eine entscheidende Rolle bei der Modulation der Funktion spannungsgesteuerter Kaliumkanäle, insbesondere derjenigen, die am transienten Kaliumstrom nach außen (I_to) beteiligt sind. KChIP2 interagiert direkt mit Kv4-Kanälen und beeinflusst deren Oberflächenexpression, Kinetik und Gesamtfunktion bei der Aufrechterhaltung der ordnungsgemäßen elektrischen Signalübertragung in erregbaren Zellen. Die Hemmung von KChIP2 kann die Aktivität von Kv4-Kanälen verändern, was sich auf die elektrischen Eigenschaften von Geweben auswirken könnte, in denen diese Kanäle exprimiert werden. KChIP2-Inhibitoren wirken, indem sie an das KChIP2-Protein binden und dadurch dessen Fähigkeit, sich mit Kv4-Kanälen zu verbinden, unterbrechen. Dies kann zu Veränderungen der Kanalsteuerungseigenschaften und einer Verringerung des Kaliumstroms führen, was sich auf die Erregbarkeit und die Repolarisationsprozesse von Zellen auswirken kann, die diese Kanäle exprimieren. KChIP2 wird besonders stark in Herz- und Nervengewebe exprimiert, wo es eine Rolle bei der Regulierung der Aktionspotenzialdynamik spielt. Durch die Hemmung von KChIP2 können diese chemischen Verbindungen das empfindliche Gleichgewicht der Ionenflüsse modulieren, die die zelluläre Erregbarkeit steuern, und so zu einer Vielzahl von zellulären Veränderungen beitragen. Solche Inhibitoren sind wertvolle Hilfsmittel für die Untersuchung der physiologischen Rolle von KChIP2 in verschiedenen Zelltypen und seines Einflusses auf die Aktivität von Kaliumkanälen und tragen dazu bei, das Verständnis der Funktion dieses Proteins auf molekularer Ebene zu vertiefen.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Diltiazem | 42399-41-7 | sc-204726 sc-204726A | 1 g 5 g | ¥2358.00 ¥5235.00 | 4 | |
Kalziumkanalblocker, der indirekt die Interaktion von KCNIP2 mit Kalziumionen beeinflussen könnte. | ||||||
4-Aminopyridine | 504-24-5 | sc-202421 sc-202421B sc-202421A | 25 g 1 kg 100 g | ¥429.00 ¥13031.00 ¥1376.00 | 3 | |
Kaliumkanalblocker, der die Aktivität des Kv4-Kanals und damit die Funktion von KCNIP2 verändern kann. | ||||||
BAPTA, Free Acid | 85233-19-8 | sc-201508 sc-201508A | 100 mg 500 mg | ¥767.00 ¥3012.00 | 10 | |
Calcium-Chelator, der die calciumabhängige Regulierung von KCNIP2 stören kann. | ||||||
KN-93 | 139298-40-1 | sc-202199 | 1 mg | ¥2053.00 | 25 | |
Inhibitor der Ca2+/Calmodulin-abhängigen Proteinkinase II, der möglicherweise die Funktion von KCNIP2 verändert. | ||||||
Calmidazolium chloride | 57265-65-3 | sc-201494 sc-201494A | 10 mg 50 mg | ¥1760.00 ¥6905.00 | 27 | |
Calmodulin-Antagonist, der die Modulation von KCNIP2 durch Calcium-Signale unterbrechen könnte. | ||||||
Cyclosporin A | 59865-13-3 | sc-3503 sc-3503-CW sc-3503A sc-3503B sc-3503C sc-3503D | 100 mg 100 mg 500 mg 10 g 25 g 100 g | ¥711.00 ¥1038.00 ¥2821.00 ¥5472.00 ¥11677.00 ¥24155.00 | 69 | |
Immunophilin-Ligand, von dem bekannt ist, dass er Kalziumkanäle beeinflusst und sich möglicherweise indirekt auf KCNIP2 auswirkt. | ||||||
PMA | 16561-29-8 | sc-3576 sc-3576A sc-3576B sc-3576C sc-3576D | 1 mg 5 mg 10 mg 25 mg 100 mg | ¥463.00 ¥1489.00 ¥2414.00 ¥5641.00 ¥10695.00 | 119 | |
PKC-Aktivator, der die Phosphorylierungszustände von KCNIP2 modulieren könnte. | ||||||
Nifedipine | 21829-25-4 | sc-3589 sc-3589A | 1 g 5 g | ¥666.00 ¥1952.00 | 15 | |
L-Typ-Calciumkanal-Antagonist, der das intrazelluläre Calcium verändern und KCNIP2 beeinflussen kann. | ||||||
Staurosporine | 62996-74-1 | sc-3510 sc-3510A sc-3510B | 100 µg 1 mg 5 mg | ¥925.00 ¥1726.00 ¥4468.00 | 113 | |
Starker Kinase-Inhibitor, der indirekt den Phosphorylierungszustand von KCNIP2 beeinflussen kann. | ||||||
Verapamil | 52-53-9 | sc-507373 | 1 g | ¥4219.00 | ||
Ein weiterer Kalziumkanalblocker, der sich indirekt auf die KCNIP2-Funktion auswirken könnte. | ||||||