HCC-4-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die speziell auf die Aktivität von HCC-4, auch bekannt als CCL16, abzielen und diese modulieren. CCL16 ist ein Chemokin, das hauptsächlich an immunologischen Signalprozessen und der zellulären Kommunikation beteiligt ist. Chemokine wie HCC-4 sind kleine, strukturell verwandte Zytokine, die verschiedene biologische Prozesse vermitteln, wie z. B. Zellmigration, Immunantworten und Entzündungswege. HCC-4-Inhibitoren wirken, indem sie an das Chemokin oder seine Rezeptoren binden, wodurch die von HCC-4 gesteuerten Signalkaskaden unterbrochen werden. Diese Inhibitoren können entweder kleine Moleküle, Peptide oder Antikörper sein, die so konstruiert sind, dass sie in die Bindungsdomänen von HCC-4 oder seiner assoziierten Rezeptoren passen und so dessen Interaktion mit anderen zellulären Komponenten wirksam verhindern. Aus biochemischer Sicht hängt die Spezifität von HCC-4-Inhibitoren oft von ihrer Fähigkeit ab, bestimmte molekulare Merkmale des Chemokins zu erkennen, wie z. B. seine Konformation, Bindungsmotive oder posttranslationale Modifikationen. Die chemischen Strukturen dieser Inhibitoren werden in der Regel optimiert, um sicherzustellen, dass sie eine hohe Bindungsaffinität beibehalten und gleichzeitig Wechselwirkungen mit anderen Zielmolekülen vermeiden, die sich auf andere Chemokine oder Proteine auswirken könnten. Forscher sind besonders an der Entwicklung und Synthese dieser Inhibitoren interessiert, da sie Werkzeuge zur Verfügung stellen, mit denen sich die biologischen Rollen von HCC-4 in verschiedenen zellulären Kontexten analysieren lassen. Diese Verbindungen werden häufig durch biochemische Assays, Strukturanalysen und Rezeptorbindungsstudien charakterisiert, um besser zu verstehen, wie sie mit HCC-4 interagieren und dessen Funktion regulieren.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
SB 225002 | 182498-32-4 | sc-202803 sc-202803A | 1 mg 5 mg | ¥406.00 ¥1151.00 | 2 | |
Dieser CXCR2-Inhibitor blockiert den CXCR2-Rezeptor, an dem HCC-4 als Ligand fungiert, und schwächt so dessen Signalwirkung ab. | ||||||
LY 294002 | 154447-36-6 | sc-201426 sc-201426A | 5 mg 25 mg | ¥1388.00 ¥4513.00 | 148 | |
Hemmt PI3K, einen nachgeschalteten Mediator von HCC-4. Dies wirkt sich auf die HCC-4-induzierte Chemotaxis und die Migration von Immunzellen aus. | ||||||
PD 98059 | 167869-21-8 | sc-3532 sc-3532A | 1 mg 5 mg | ¥451.00 ¥1038.00 | 212 | |
Dieser MEK-Inhibitor greift in den MAPK-Signalweg ein. HCC-4 kann MAPK über G-Protein-gekoppelte Rezeptoren aktivieren, wodurch seine Wirkung moduliert wird. | ||||||
Rapamycin | 53123-88-9 | sc-3504 sc-3504A sc-3504B | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥711.00 ¥1783.00 ¥3678.00 | 233 | |
Dieser mTOR-Inhibitor wirkt auf einen Signalweg, der von HCC-4 aktiviert werden kann, und reduziert damit indirekt seine Fähigkeit, die Zellmigration zu vermitteln. | ||||||
BAPTA/AM | 126150-97-8 | sc-202488 sc-202488A | 25 mg 100 mg | ¥1557.00 ¥5167.00 | 61 | |
Kalziumchelator, der die von HCC-4 aktivierten kalziumabhängigen Signalwege beeinflusst und so seine Fähigkeit zur Aktivierung von Immunzellen verringert. | ||||||
Staurosporine | 62996-74-1 | sc-3510 sc-3510A sc-3510B | 100 µg 1 mg 5 mg | ¥925.00 ¥1726.00 ¥4468.00 | 113 | |
Proteinkinase-Inhibitor, der auf mehrere Kinasen abzielt, die an der HCC-4-Signalübertragung beteiligt sind, und dadurch deren Aktivität moduliert. | ||||||
Calphostin C | 121263-19-2 | sc-3545 sc-3545A | 100 µg 1 mg | ¥3870.00 ¥18525.00 | 20 | |
PKC-Hemmer, der den Signalweg beeinflusst, bei dem HCC-4 als Signalmolekül fungiert, und dessen zelluläre Effekte hemmt. | ||||||
Ro 31-8220 | 138489-18-6 | sc-200619 sc-200619A | 1 mg 5 mg | ¥1038.00 ¥2764.00 | 17 | |
Ein weiterer PKC-Inhibitor, der auf dieselben Signalwege wie Calphostin C einwirkt und damit die Fähigkeit von HCC-4, Immunzellen zu aktivieren, verringert. | ||||||