GPR107-Inhibitoren sind Verbindungen, die die Signalübertragung und Funktion des GPR107-Proteins entweder direkt oder indirekt modulieren können. Direkte Inhibitoren hätten eine Affinität für den Rezeptor und würden seine Aktivierung blockieren. Da jedoch keine direkten Hemmstoffe für GPR107 bekannt sind, müssen wir die indirekte Modulation in den Vordergrund stellen. Solche indirekten Modulatoren können sich auf damit verbundene Signalwege oder zelluläre Prozesse auswirken und so das funktionelle Ergebnis der GPR107-Aktivierung beeinflussen.
Mehrere der hier aufgeführten Chemikalien wirken nicht direkt auf GPR107, sondern beeinflussen stattdessen nachgeschaltete oder parallele Signalkaskaden. So hemmt beispielsweise Pertussis-Toxin Gi/O-gekoppelte Rezeptoren und kann somit indirekt die GPR107-Signalgebung beeinflussen. Inhibitoren wie U73122 zielen auf die Phospholipase C ab und unterdrücken möglicherweise die nachgeschaltete Signalübertragung, die GPR107 auslösen könnte. Eine andere Strategie besteht darin, mit Verbindungen wie GDP-β-S auf die breitere G-Protein-Kaskade einzuwirken. Schließlich enthält die Liste Chemikalien, die auf Kinasen und andere Signalmoleküle abzielen, wie PD98059, LY294002 und KN-93, was das komplexe Zusammenspiel von Signalwegen verdeutlicht, die mit der Funktion von GPR107 verflochten sein könnten.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Pertussis Toxin (islet-activating protein) | 70323-44-3 | sc-200837 | 50 µg | ¥5088.00 | 3 | |
Durch die Hemmung von Gi/O-gekoppelten Rezeptoren kann es indirekt die GPR107-Signalgebung beeinflussen. | ||||||
YM 254890 | 568580-02-9 | sc-507356 | 1 mg | ¥5754.00 | ||
Als Gq-Inhibitor kann YM-254890 die Gq-gekoppelten Rezeptorwege modulieren und so möglicherweise GPR107 beeinflussen. | ||||||
Chelerythrine chloride | 3895-92-9 | sc-3547 sc-3547A | 5 mg 25 mg | ¥1015.00 ¥3576.00 | 17 | |
Als PKC-Inhibitor kann er möglicherweise die nachgelagerte GPR107-Signalgebung beeinflussen. | ||||||
PD 98059 | 167869-21-8 | sc-3532 sc-3532A | 1 mg 5 mg | ¥451.00 ¥1038.00 | 212 | |
Durch die Hemmung von MAPK/ERK könnte PD98059 Prozesse beeinflussen, die der GPR107-Aktivierung nachgelagert sind. | ||||||
BAPTA/AM | 126150-97-8 | sc-202488 sc-202488A | 25 mg 100 mg | ¥1557.00 ¥5167.00 | 61 | |
Dieser Kalziumchelator kann in kalziumbezogene Signalwege eingreifen und möglicherweise die GPR107-Signalgebung beeinträchtigen. | ||||||
LY 294002 | 154447-36-6 | sc-201426 sc-201426A | 5 mg 25 mg | ¥1388.00 ¥4513.00 | 148 | |
Als PI3K-Inhibitor könnte LY294002 Wege modulieren, die der GPR107-Signalgebung nachgelagert oder parallel zu ihr verlaufen. | ||||||
KN-93 | 139298-40-1 | sc-202199 | 1 mg | ¥2053.00 | 25 | |
Die Hemmung von CaMKII durch KN-93 kann möglicherweise die nachgeschalteten Effekte von GPR107 beeinflussen. | ||||||
SB 203580 | 152121-47-6 | sc-3533 sc-3533A | 1 mg 5 mg | ¥1015.00 ¥3937.00 | 284 | |
Durch die Hemmung von p38 MAPK kann SB203580 in Prozesse eingreifen, die dem GPR107 nachgelagert sind. | ||||||
W-7 | 61714-27-0 | sc-201501 sc-201501A sc-201501B | 50 mg 100 mg 1 g | ¥1873.00 ¥3452.00 ¥18897.00 | 18 | |
Als Calmodulin-Antagonist kann W7 die kalziumbezogene Signalübertragung modulieren, die möglicherweise mit GPR107 in Verbindung steht. | ||||||