Die als Mroh5-Inhibitoren bekannte chemische Klasse besteht aus Verbindungen, die indirekt die Funktion und Expression von MROH5 modulieren. Die aufgelisteten Chemikalien interagieren mit verschiedenen zellulären Mechanismen und Pfaden und verändern die transkriptionelle und posttranskriptionelle Landschaft, in der MROH5 arbeitet. Inhibitoren wie Wortmannin und LY294002 zielen beispielsweise auf den PI3K/Akt-Signalweg ab, der eine zentrale Rolle bei der Regulierung von Zellwachstum und -überleben spielt. Indem sie die Aktivität dieses Weges vermindern, können diese Inhibitoren das regulatorische Umfeld von MROH5 verändern. In ähnlicher Weise unterbricht Rapamycin den mTOR-Signalweg, der an der Proteinsynthese und der Autophagie beteiligt ist, Prozesse, die sich mit der Funktion von MROH5 überschneiden könnten.
Der MEK-Inhibitor U0126 und der p38-MAPK-Inhibitor SB203580 konzentrieren sich auf die MAPK-Signalkaskaden, die für die zellulären Reaktionen auf eine Vielzahl von Reizen, einschließlich Stress und Wachstumsfaktoren, von entscheidender Bedeutung sind. Durch Modulation dieser Signalwege können diese Inhibitoren den zellulären Kontext von MROH5 beeinflussen. Präparate wie SP600125, das die JNK-Signalübertragung hemmt, beeinflussen die zellulären Reaktionen auf Stress und Entzündungen und können so die Aktivität von MROH5 verändern. Bortezomib und MG132 hemmen das Proteasom, was zu einer Anhäufung von Proteinen in der Zelle führt, was die Proteinhomöostase stören und Stressreaktionen auslösen kann, an denen MROH5 beteiligt sein könnte. Thapsigargin und Tunicamycin stören die Kalziumhomöostase bzw. die Glykosylierung von Proteinen, die beide für die ordnungsgemäße Funktion des endoplasmatischen Retikulums, in dem MROH5 vermutlich eine Rolle spielt, entscheidend sind. Cyclosporin A hemmt Calcineurin, eine Phosphatase, die an der kalziumabhängigen Signalübertragung beteiligt ist, und verändert damit die Signalumgebung, die MROH5 beeinflussen kann. Schließlich hemmt 2-Desoxy-D-Glucose die Glykolyse, was sich möglicherweise auf den Energiestoffwechsel auswirkt und die mit MROH5 verbundenen zellulären Prozesse beeinträchtigt.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Wortmannin | 19545-26-7 | sc-3505 sc-3505A sc-3505B | 1 mg 5 mg 20 mg | ¥756.00 ¥2516.00 ¥4795.00 | 97 | |
PI3K-Inhibitor, kann die Akt-Signalisierung abschwächen, was die Funktion von MROH5-assoziierten Signalwegen regulieren kann. | ||||||
LY 294002 | 154447-36-6 | sc-201426 sc-201426A | 5 mg 25 mg | ¥1388.00 ¥4513.00 | 148 | |
Ein weiterer PI3K-Inhibitor kann die Aktivität des Akt-Signalwegs verringern, was sich möglicherweise auf MROH5 auswirkt. | ||||||
Rapamycin | 53123-88-9 | sc-3504 sc-3504A sc-3504B | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥711.00 ¥1783.00 ¥3678.00 | 233 | |
Hemmt mTOR und beeinflusst damit nachgelagerte Signalwege, die sich mit MROH5-bezogenen Prozessen überschneiden können. | ||||||
U-0126 | 109511-58-2 | sc-222395 sc-222395A | 1 mg 5 mg | ¥722.00 ¥2775.00 | 136 | |
MEK-Inhibitor, kann den MAPK/ERK-Signalweg unterbrechen, was die Rolle von MROH5 bei der zellulären Signalübertragung beeinflussen könnte. | ||||||
SB 203580 | 152121-47-6 | sc-3533 sc-3533A | 1 mg 5 mg | ¥1015.00 ¥3937.00 | 284 | |
p38 MAPK-Inhibitor, kann die Stressreaktionswege beeinflussen, die möglicherweise mit der Aktivität von MROH5 zusammenhängen. | ||||||
SP600125 | 129-56-6 | sc-200635 sc-200635A | 10 mg 50 mg | ¥451.00 ¥1692.00 | 257 | |
JNK-Inhibitor, kann die JNK-Signalübertragung verändern und dadurch zelluläre Prozesse beeinflussen, an denen MROH5 beteiligt ist. | ||||||
Bortezomib | 179324-69-7 | sc-217785 sc-217785A | 2.5 mg 25 mg | ¥1523.00 ¥12241.00 | 115 | |
Proteasom-Inhibitor, der zu einer Anhäufung fehlgefalteter Proteine führen kann, was die zelluläre Homöostase und möglicherweise die Funktion von MROH5 beeinträchtigt. | ||||||
Thapsigargin | 67526-95-8 | sc-24017 sc-24017A | 1 mg 5 mg | ¥1534.00 ¥5032.00 | 114 | |
SERCA-Pumpeninhibitor, kann die Kalziumhomöostase stören, was die mit MROH5 verbundenen zellulären Prozesse beeinflussen kann. | ||||||
Tunicamycin | 11089-65-9 | sc-3506A sc-3506 | 5 mg 10 mg | ¥1941.00 ¥3441.00 | 66 | |
Hemmt die N-gebundene Glykosylierung, kann die ER-Funktion stören und möglicherweise die Rolle von MROH5 bei der Proteinfaltung beeinträchtigen. | ||||||
MG-132 [Z-Leu- Leu-Leu-CHO] | 133407-82-6 | sc-201270 sc-201270A sc-201270B | 5 mg 25 mg 100 mg | ¥677.00 ¥2990.00 ¥11282.00 | 163 | |
Proteasom-Inhibitor, kann zu einer Anhäufung von Proteinen führen, die mit MROH5 assoziierte Signalwege beeinträchtigt. | ||||||