G β1-Inhibitoren umfassen eine bestimmte Gruppe organischer Verbindungen, die speziell für ihre Fähigkeit bekannt sind, die Aktivität der G-Protein-Beta-1-Untereinheit zu modulieren. Diese Untereinheit spielt eine zentrale Rolle in den G-Protein-gekoppelten Rezeptor-Signalwegen (GPCR), die für die Übertragung verschiedener extrazellulärer Signale durch die Zellmembran entscheidend sind. Der primäre Wirkmechanismus von G β1-Inhibitoren besteht in der Interaktion mit der G-Protein-Beta-1-Untereinheit, was zur Unterbrechung oder Veränderung nachgeschalteter Signalkaskaden führt, die durch aktivierte GPCRs ausgelöst werden. Durch die selektive Bindung an die G β1-Untereinheit können diese Inhibitoren intrazelluläre Prozesse modulieren, die mit der GPCR-Signalübertragung verbunden sind, und verschiedene zelluläre Reaktionen beeinflussen, die auf diesen Wegen beruhen.
Strukturell haben die Mitglieder dieser chemischen Klasse möglicherweise gemeinsame Merkmale, die ihre Interaktion mit der G β1-Untereinheit ermöglichen. Durch ihre spezifische Bindung an diese Untereinheit wird deren ordnungsgemäße Assoziation mit anderen Signalpartnern und Effektormolekülen behindert, wodurch das komplizierte Gleichgewicht der intrazellulären Signalereignisse beeinflusst wird. Die Modulation der G β1-Aktivität durch diese Inhibitoren bietet die Möglichkeit, zelluläre Reaktionen, die durch GPCR-Signalübertragung vermittelt werden, zu untersuchen und zu manipulieren. Während die Affinität dieser Inhibitoren für die G β1-Untereinheit ein Kennzeichen ihrer Funktion ist, sind die weitergehenden Konsequenzen dieser Interaktionen weiterhin Gegenstand laufender wissenschaftlicher Untersuchungen im Bereich der molekularen Pharmakologie. Durch rigorose Experimente und Untersuchungen versuchen die Forscher, die komplizierten Details der G β1-Hemmung und ihre Auswirkungen auf zelluläre Prozesse, die durch GPCR-Signalwege reguliert werden, zu ergründen.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
(RS)-Atenolol | 29122-68-7 | sc-204895 sc-204895A | 1 g 10 g | ¥891.00 ¥4693.00 | 1 | |
Atenolol ist ein weiterer weit verbreiteter Beta-1-Blocker, der den Blutdruck senkt und die Belastung des Herzens verringert. | ||||||
Tyrphostin AG 1478 | 175178-82-2 | sc-200613 sc-200613A | 5 mg 25 mg | ¥1083.00 ¥4750.00 | 16 | |
AG1478 ist zwar in erster Linie als EGFR-Inhibitor bekannt, hemmt aber auch die Aktivität der G β1-Untereinheit. | ||||||
Bisoprolol | 66722-44-9 | sc-278792 | 25 mg | ¥2347.00 | ||
Bisoprolol wird häufig zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzinsuffizienz sowie zur Vorbeugung zukünftiger Herzinfarkte eingesetzt. | ||||||
Nebivolol | 99200-09-6 | sc-279910 | 100 mg | ¥9059.00 | 1 | |
Nebivolol senkt nicht nur die Herzfrequenz, sondern trägt auch zur Erweiterung der Blutgefäße bei, was es zu einer wirksamen Wahl bei Bluthochdruck macht. | ||||||
Esmolol | 81147-92-4 | sc-279019B sc-279019A sc-279019 | 50 mg 100 mg 500 mg | ¥1128.00 ¥1692.00 ¥7333.00 | 1 | |
Esmolol ist ein kurz wirkender Beta-1-Rezeptorenblocker, der häufig in Notfällen oder während Operationen zur Kontrolle der Herzfrequenz eingesetzt wird. | ||||||
Metoprolol succinate | 98418-47-4 | sc-358365 | 25 mg | ¥1083.00 | ||
Metoprololsuccinat ist ein lang wirkender Beta-1-Rezeptorenblocker. | ||||||
Nadolol | 42200-33-9 | sc-253175 | 1 g | ¥2076.00 | ||
Nadolol ist ein nicht selektiver Betablocker, der hauptsächlich auf Beta-1-Rezeptoren abzielt und daher bei Erkrankungen wie Bluthochdruck und Angina pectoris wirksam ist. | ||||||
Propranolol | 525-66-6 | sc-507425 | 100 mg | ¥2031.00 | ||
Propranolol ist zwar nicht selektiv, hat aber eine erhebliche Wirkung auf die Beta-1-Rezeptoren und wird bei Erkrankungen wie Bluthochdruck und Leistungsangst eingesetzt. | ||||||