Ephrin-Rezeptoren (Ephs) sind eine einzigartige Untergruppe der Rezeptor-Tyrosin-Kinase (RTK)-Familie, die an verschiedenen zellulären Prozessen wie Zellmigration, Adhäsion und Positionierung beteiligt sind. Unter den verschiedenen Ephrinrezeptoren zeichnet sich EphA8 durch seine besonderen biochemischen und biophysikalischen Eigenschaften aus. Eph-A8-Inhibitoren sind, wie der Name schon sagt, chemische Substanzen, die speziell die Funktion des EphA8-Rezeptors blockieren sollen. Die Hemmung erfolgt in der Regel durch die Verhinderung der Phosphorylierung, einer wichtigen posttranslationalen Modifikation, des Rezeptors, wodurch seine Signalwege unterbrochen werden.
Die chemischen Strukturen von Eph-A8-Hemmern können sehr unterschiedlich sein, und ihr genauer Wirkmechanismus hängt oft von ihren strukturellen Feinheiten ab. Einige Inhibitoren wirken, indem sie mit der ATP-bindenden Tasche der Kinasedomäne konkurrieren und so sicherstellen, dass der Rezeptor in einem inaktiven Zustand bleibt, während andere die Interaktion zwischen EphA8 und seinen Ephrin-Liganden blockieren können. Diese Wechselwirkungen und Blockierungen sind für die Modulation der Rezeptoraktivität von zentraler Bedeutung. Während die intrinsische Spezifität dieser Inhibitoren von entscheidender Bedeutung ist, ist es ebenso wichtig, dass sie geeignete pharmakokinetische Eigenschaften aufweisen. Dadurch wird sichergestellt, dass sie ihren Zielort in ausreichenden Konzentrationen erreichen und für eine angemessene Dauer aktiv bleiben, um ihre hemmende Wirkung zu entfalten. Darüber hinaus sind die Stabilität, die Löslichkeit und die potenziellen Off-Target-Effekte dieser Hemmstoffe Schlüsselfaktoren für ihr chemisches Gesamtprofil. Die Erforschung von Eph A8 und seiner Rolle in verschiedenen zellulären Stoffwechselwegen wird fortgesetzt, und das Verständnis und die Entwicklung dieser Inhibitoren werden weiterhin im Vordergrund der molekularbiologischen und chemischen Bemühungen stehen.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Dasatinib | 302962-49-8 | sc-358114 sc-358114A | 25 mg 1 g | ¥790.00 ¥1636.00 | 51 | |
Multi-Target-Tyrosinkinase-Inhibitor, der ursprünglich zur Bekämpfung von BCR-ABL entwickelt wurde. Abgesehen von BCR-ABL ist bekannt, dass Dasatinib mehrere andere Kinasen hemmt, darunter Mitglieder der SRC-Familie und Eph-Rezeptoren. Sein breites Hemmungsprofil kann möglicherweise EphA8 ins Visier nehmen, obwohl seine spezifische Wirkung auf EphA8 durch experimentelle Daten verifiziert werden müsste. | ||||||
Foretinib | 849217-64-7 | sc-364492 | 5 mg | ¥1455.00 | 6 | |
Multi-Kinase-Inhibitor, der hauptsächlich für die Bekämpfung von MET und VEGFR2 bekannt ist. Aufgrund seines breiten Wirkungsspektrums könnte er auch EphA8 hemmen, obwohl ein direkter Nachweis der EphA8-Hemmung erforderlich wäre, um dies zu bestätigen. | ||||||
PD 173955 | 260415-63-2 | sc-507378 | 10 mg | ¥3610.00 | ||
Der Wirkstoff ist ein potenter Inhibitor der Src-Tyrosinkinasenfamilie. Obwohl sein primäres Ziel nicht EphA8 ist, könnte seine breite Aktivität über Tyrosinkinasen hinweg ihn gegen EphA8 wirksam machen. | ||||||
Nilotinib | 641571-10-0 | sc-202245 sc-202245A | 10 mg 25 mg | ¥2358.00 ¥4659.00 | 9 | |
Wie Dasatinib und Bosutinib ist Nilotinib ein weiterer BCR-ABL-Inhibitor, der bei CML eingesetzt wird. Zu seinen primären Zielen gehört EphA8 nicht, aber angesichts der Ähnlichkeiten zwischen Kinasen könnte es ein Potenzial für eine EphA8-Hemmung geben, obwohl ein direkter Nachweis erforderlich wäre. | ||||||
Vandetanib | 443913-73-3 | sc-220364 sc-220364A | 5 mg 50 mg | ¥1884.00 ¥15265.00 | ||
Vandetanib ist in erster Linie als VEGFR-, RET- und EGFR-Inhibitor bekannt, seine Rolle bei der Hemmung von EphA8 müsste jedoch experimentell validiert werden. | ||||||
Staurosporine | 62996-74-1 | sc-3510 sc-3510A sc-3510B | 100 µg 1 mg 5 mg | ¥925.00 ¥1726.00 ¥4468.00 | 113 | |
5-Azacytidin ist ein natürliches Alkaloid aus dem Bakterium Streptomyces staurosporeus und ein potenter, nicht selektiver Inhibitor von Proteinkinasen. Aufgrund seiner breiten Kinase-Hemmaktivität könnte es EphA8 hemmen, aber dies würde spezifische experimentelle Daten erfordern. | ||||||