cPKC-α-Inhibitoren beziehen sich auf eine Klasse chemischer Verbindungen, die spezifisch auf die Aktivität der α-Isoform der konventionellen Proteinkinase C (cPKC-α) abzielen und diese hemmen. Die Proteinkinase C (PKC) ist eine Familie von phospholipidabhängigen Serin/Threonin-Kinasen, die bei verschiedenen zellulären Prozessen wie Differenzierung, Proliferation und Apoptose eine zentrale Rolle spielen. Die PKC-Familie besteht aus mehreren Isoenzymen, die aufgrund ihrer Struktur und Aktivierungsmechanismen in drei Hauptuntergruppen eingeteilt werden: konventionelle (cPKC), neuartige (nPKC) und atypische (aPKC). cPKC α ist ein Mitglied der konventionellen Untergruppe, was bedeutet, dass ihre Aktivität sowohl von Diacylglycerin (DAG) als auch von Kalziumionen abhängig ist.
Der spezifische Wirkmechanismus von cPKC-α-Inhibitoren besteht im Allgemeinen in der Blockierung oder Beeinträchtigung der Bindungsstellen von cPKC-α und damit in der Hemmung seiner Kinaseaktivität. Die aktive Stelle des Enzyms ist ein übliches Ziel, aber einige Inhibitoren können auch mit den regulatorischen Domänen interagieren, um die Aktivierung zu verhindern. Strukturstudien und molekulares Docking haben entscheidend dazu beigetragen, die genauen Interaktionspunkte zu verstehen und die Entwicklung wirksamer Inhibitoren zu leiten. Wie bei vielen Kinaseinhibitoren ist die Selektivität entscheidend. Der ideale cPKC-α-Inhibitor würde cPKC-α selektiv hemmen, ohne andere PKC-Isoformen oder nicht verwandte Kinasen zu beeinträchtigen, um Off-Target-Effekte zu minimieren. Die chemischen Strukturen dieser Inhibitoren können sehr unterschiedlich sein, von kleinen Molekülen bis hin zu Peptiden, und ihre Wirksamkeit kann sich je nach der spezifischen Struktur und den vorhandenen funktionellen Gruppen erheblich unterscheiden. Um diese Selektivität zu erreichen, stützen sich die Forscher häufig auf Hochdurchsatz-Screening, Molekularmodellierung und iterative Ansätze der medizinischen Chemie. Die Erforschung und Entwicklung von cPKC-α-Inhibitoren wird fortgesetzt, da das Verständnis dieser Kinase und ihrer Funktionen verschiedene zelluläre Prozesse und Wege aufklären kann.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Bisindolylmaleimide I (GF 109203X) | 133052-90-1 | sc-24003A sc-24003 | 1 mg 5 mg | ¥1185.00 ¥2730.00 | 36 | |
Diese Verbindung hemmt PKC durch kompetitive Bindung an die ATP-Bindungsstelle. Dadurch wird die Bindung von ATP verhindert und die Kinaseaktivität gestoppt. Aufgrund ihrer Spezifität wird sie häufig in der Forschung eingesetzt. | ||||||
Staurosporine | 62996-74-1 | sc-3510 sc-3510A sc-3510B | 100 µg 1 mg 5 mg | ¥925.00 ¥1726.00 ¥4468.00 | 113 | |
Staurosporin ist ein in Bakterien vorkommendes Naturprodukt und ein Breitband-Kinasehemmer. Es konkurriert mit ATP um die Bindung an das aktive Zentrum der Kinase. Durch sein breites Wirkungsspektrum hemmt es eine Vielzahl von Kinasen, darunter PKC. | ||||||
Gö 6983 | 133053-19-7 | sc-203432 sc-203432A sc-203432B | 1 mg 5 mg 10 mg | ¥1185.00 ¥3373.00 ¥5348.00 | 15 | |
Dieser Inhibitor wirkt auf mehrere PKC-Isoformen, indem er mit ATP um die Bindung an die katalytische Stelle konkurriert. Er ist selektiver als Staurosporin, wirkt aber dennoch auf mehrere PKC-Isoformen. | ||||||
Ro 31-8220 | 138489-18-6 | sc-200619 sc-200619A | 1 mg 5 mg | ¥1038.00 ¥2764.00 | 17 | |
Es handelt sich um einen potenten, zellpermeablen Inhibitor, der mehrere PKC-Isoformen beeinflusst. Er wirkt, indem er an die ATP-Tasche bindet und so die Kinaseaktivität verhindert. Es wirkt sich auch auf andere Kinasen aus, sodass bei seiner Verwendung potenzielle Nebenwirkungen berücksichtigt werden müssen. | ||||||
Chelerythrine chloride | 3895-92-9 | sc-3547 sc-3547A | 5 mg 25 mg | ¥1015.00 ¥3576.00 | 17 | |
Diese Verbindung interagiert mit der katalytischen Domäne von PKC und verhindert ihre Aktivierung. Sie kann zwar die PKC-Aktivität hemmen, ist aber weniger selektiv als einige andere Inhibitoren. | ||||||
Calphostin C | 121263-19-2 | sc-3545 sc-3545A | 100 µg 1 mg | ¥3870.00 ¥18525.00 | 20 | |
Im Gegensatz zu vielen anderen Inhibitoren, die mit ATP konkurrieren, bindet Calphostin C an die regulatorische Domäne von PKC in einer lichtabhängigen Weise und verhindert deren Aktivierung. | ||||||
Ruboxistaurin | 169939-94-0 | sc-507364 | 25 mg | ¥12185.00 | ||
Es ist in erster Linie als PKCβ-Inhibitor bekannt, dessen Hemmmechanismus darin besteht, dass es mit ATP um das aktive Zentrum konkurriert. Es hat auch eine gewisse hemmende Wirkung auf cPKCα. | ||||||
Sotrastaurin | 425637-18-9 | sc-474229 sc-474229A | 5 mg 10 mg | ¥3385.00 ¥6092.00 | ||
Während er hauptsächlich PKCθ hemmt, kann er cPKCα durch kompetitive Hemmung an der ATP-Bindungsstelle hemmen. | ||||||
Hypericin | 548-04-9 | sc-3530 sc-3530A | 1 mg 5 mg | ¥745.00 ¥2414.00 | 11 | |
Es ist im Johanniskraut enthalten und hemmt PKC in einer lichtabhängigen Weise. Der genaue Mechanismus ist noch nicht vollständig geklärt, aber möglicherweise greift es in die regulatorische Domäne oder die ATP-Bindungsstelle ein. | ||||||