BAZ2A-Inhibitoren bilden eine eigene und komplexe chemische Klasse, die für ihre komplexe Rolle bei der Modulation der Aktivität des BAZ2A-Proteins bekannt ist. Diese Verbindungen weisen eine spezifische Neigung auf, sich mit der katalytischen Stelle des BAZ2A-Proteins zu verbinden und dadurch einen bemerkenswerten Einfluss auf die ihm innewohnende Funktionalität auszuüben. BAZ2A, das für seinen Besitz von Bromodomänen- und PHD-Fingermotiven bekannt ist, nimmt eine bedeutende Nische im Bereich des Chromatinumbaus und der epigenetischen Steuerung ein. Die für BAZ2A entwickelten Inhibitoren setzen genau an seinen Bindungsdomänen an und bewirken eine sorgfältig choreografierte Störung seiner eigentlichen Fähigkeit, acetylierte Lysinreste auf Histonproteinen zu erkennen.
Diese molekulare Erkennung ist ein zentrales Bindeglied für die Rekrutierung komplizierter Chromatinumbaukomplexe an hochspezifischen genomischen Stellen. Durch die strategische Verschleierung dieses Erkennungsprozesses lösen BAZ2A-Inhibitoren angeblich einen Kaskadeneffekt aus, der sich auf die Architektur des Chromatins selbst auswirkt und dadurch einen unauslöschlichen Einfluss auf die komplizierten Genexpressionsmuster ausübt. Interessanterweise sind die chemischen Komponenten, aus denen die BAZ2A-Inhibitoren bestehen, so konzipiert, dass sie eine Reihe von robusten und selektiven Wechselwirkungen mit dem Zielprotein gewährleisten und so eine fein abgestimmte Störung seiner herkömmlichen Funktionsweise bewirken. Im weiteren Verlauf der wissenschaftlichen Reise sind die Forscher bestrebt, die labyrinthischen Verwicklungen zu entschlüsseln, die das rätselhafte Zusammenspiel zwischen BAZ2A-Inhibitoren und der komplizierten Topographie der aktiven Stellen des Proteins bestimmen und möglicherweise neue Perspektiven für das Verständnis der Choreographie der epigenetischen Regulierung und der fesselnden Dynamik der Chromatin-Konfiguration eröffnen.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
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BI 9564 | 1883429-22-8 | sc-507350 | 1 mg | ¥936.00 | ||
BI-9564 ist ein weiterer niedermolekularer Inhibitor, der auf die BAZ2A-Bromodomäne abzielt. Er wurde aufgrund seines Potenzials entwickelt, die BAZ2A-vermittelte epigenetische Regulation zu stören, und wurde in verschiedenen Krebsmodellen untersucht. | ||||||
RVX 208 | 1044870-39-4 | sc-472700 | 10 mg | ¥3836.00 | ||
RVX-208 ist ein selektiver BET-Bromodomain-Inhibitor, der aufgrund seiner strukturellen Ähnlichkeiten mit anderen Bromodomain-Inhibitoren auch auf BAZ2A abzielen kann. | ||||||
A-485 | 1889279-16-6 | sc-507493 | 5 mg | ¥3103.00 | ||
A-485 ist zwar in erster Linie ein BET-Inhibitor, es wurde jedoch festgestellt, dass es auch mit BAZ2A interagiert und dessen Aktivität hemmt. Dieser Breitbandinhibitor könnte das Potenzial haben, mehrere epigenetische Signalwege zu beeinflussen. | ||||||
(±)-JQ1 | 1268524-69-1 | sc-472932 sc-472932A | 5 mg 25 mg | ¥2606.00 ¥9736.00 | 1 | |
JQ1 ist ein bekannter BET-Inhibitor, der sich auch bei der Hemmung von BAZ2A als wirksam erwiesen hat. Er wurde in verschiedenen Krebszusammenhängen wegen seines Potenzials, die epigenetische Regulierung zu stören, erforscht. | ||||||