XylT-I-Inhibitoren gehören zu einer spezifischen Kategorie chemischer Verbindungen, die auf die Aktivität des Enzyms Xylosyltransferase-I, auch als XylT-I bekannt, abzielen und diese hemmen. XylT-I ist ein Glykosyltransferase-Enzym, das eine wichtige Rolle bei der Biosynthese von Proteoglykanen spielt, die wesentliche Bestandteile der extrazellulären Matrix (ECM) sind. Proteoglykane sind große Moleküle, die aus Kernproteinen bestehen, an die lange, lineare Kohlenhydratketten, so genannte Glykosaminoglykane (GAGs), gebunden sind. Diese Moleküle sind ein wesentlicher Bestandteil der strukturellen Integrität und der funktionellen Eigenschaften von Bindegeweben, einschließlich Knorpel, Haut und Blutgefäßen. Inhibitoren von XylT-I werden in erster Linie für Forschungszwecke entwickelt und dienen Wissenschaftlern und Forschern als wertvolle Werkzeuge zur Untersuchung der molekularen Mechanismen und Funktionen dieses Enzyms im Zusammenhang mit der Proteoglykanbiosynthese und der ECM-Regulierung.
XylT-I-Inhibitoren bestehen in der Regel aus kleinen Molekülen oder chemischen Verbindungen, die speziell für die Wechselwirkung mit dem Enzym XylT-I entwickelt wurden und dessen normale Funktion als Xylosyltransferase stören. Durch die Hemmung von XylT-I können diese Verbindungen möglicherweise die Initiierung der Proteoglykanbiosynthese verhindern, was zu Veränderungen in der Zusammensetzung und Struktur der ECM führt. Forscher verwenden XylT-I-Inhibitoren im Labor, um die Aktivität dieses Enzyms zu manipulieren und seine Rolle beim Umbau der ECM und der Proteoglykanbiosynthese zu untersuchen. Diese Inhibitoren bieten wertvolle Einblicke in die molekularen Mechanismen, durch die XylT-I die Zusammensetzung der ECM beeinflusst, und tragen zu einem tieferen Verständnis seiner Bedeutung für die Gewebeentwicklung und -homöostase bei. Auch wenn XylT-I-Inhibitoren eine breitere Bedeutung haben können, besteht ihr Hauptzweck darin, die Wissenschaftler bei der Aufklärung der Feinheiten der XylT-I-vermittelten Proteoglykanbiosynthese und der ECM-Regulierung zu unterstützen.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
2-Deoxy-D-glucose | 154-17-6 | sc-202010 sc-202010A | 1 g 5 g | ¥790.00 ¥2426.00 | 26 | |
Ein Glukoseanalogon, das glykolytische Enzyme kompetitiv hemmt und indirekt verwandte Enzyme des Zuckerstoffwechsels beeinflussen kann. | ||||||
Alloxan monohydrate | 2244-11-3 | sc-254940 | 10 g | ¥609.00 | ||
Eine Verbindung, von der bekannt ist, dass sie bei Tieren Diabetes auslöst, indem sie insulinproduzierende Zellen verändert und hemmt, was den Stoffwechsel beeinträchtigen kann. | ||||||
Fomepizole | 7554-65-6 | sc-252838 | 1 g | ¥846.00 | 1 | |
Ein Inhibitor der Alkoholdehydrogenase, der möglicherweise Stoffwechselwege im Zusammenhang mit dem Zuckerstoffwechsel verändern könnte. | ||||||
Oligomycin | 1404-19-9 | sc-203342 sc-203342C | 10 mg 1 g | ¥1681.00 ¥140969.00 | 18 | |
Es hemmt speziell die ATP-Synthase in den Mitochondrien, was möglicherweise den Energiestoffwechsel verändert und indirekt die Enzymexpression beeinflusst. | ||||||
Phenylarsine oxide | 637-03-6 | sc-3521 | 250 mg | ¥463.00 | 4 | |
Ein Inhibitor der Pyruvatdehydrogenase und anderer thiolhaltiger Enzyme, der indirekt den Xylosestoffwechsel beeinflussen kann. | ||||||
Sodium azide | 26628-22-8 | sc-208393 sc-208393B sc-208393C sc-208393D sc-208393A | 25 g 250 g 1 kg 2.5 kg 100 g | ¥485.00 ¥1749.00 ¥4434.00 ¥9725.00 ¥1015.00 | 8 | |
Hemmt die Cytochrom-c-Oxidase in der Elektronentransportkette, was den gesamten Zellstoffwechsel beeinträchtigen kann. | ||||||
Rotenone | 83-79-4 | sc-203242 sc-203242A | 1 g 5 g | ¥1004.00 ¥2922.00 | 41 | |
Ein Inhibitor des mitochondrialen Komplexes I, der sich indirekt auf den zellulären Energiestoffwechsel und die Enzymexpression auswirken könnte. | ||||||
Antimycin A | 1397-94-0 | sc-202467 sc-202467A sc-202467B sc-202467C | 5 mg 10 mg 1 g 3 g | ¥621.00 ¥711.00 ¥18897.00 ¥52935.00 | 51 | |
Hemmt den mitochondrialen Komplex III, was sich möglicherweise auf den Energiestoffwechsel auswirkt und indirekt die Enzymexpression beeinflusst. | ||||||