Das X-ray Repair Cross Complementing Protein 1 (XRRA1) spielt eine zentrale Rolle bei der zellulären Reaktion auf DNA-Schäden, insbesondere bei der Reparatur von Schäden, die durch ionisierende Strahlung verursacht werden. Dieses Protein ist Teil der komplexen Maschinerie, die Zellen einsetzen, um DNA-Läsionen zu erkennen, zu signalisieren und zu reparieren und so die Stabilität des Genoms aufrechtzuerhalten und Mutationen zu verhindern, die zu Krankheiten, einschließlich Krebs, führen könnten. Die Funktion von XRRA1 ist von entscheidender Bedeutung für den zellulären Abwehrmechanismus gegen umweltbedingte und körpereigene Quellen von DNA-Schäden. Es erleichtert die Reparatur von Doppelstrangbrüchen in der DNA, die zu den tödlichsten Formen von DNA-Schäden gehören. Die Bedeutung von XRRA1 im DNA-Schadensreaktionsweg unterstreicht seine Rolle bei der Erhaltung der Lebensfähigkeit von Zellen und der genomischen Integrität und unterstreicht seinen Beitrag zur Verhinderung onkogener Transformation und zur Aufrechterhaltung der zellulären Homöostase.
Die Hemmung der XRRA1-Funktion kann die Wirksamkeit des DNA-Reparaturprozesses erheblich beeinträchtigen, insbesondere im Zusammenhang mit der Reparatur von Doppelstrangbrüchen. Zu den Hemmungsmechanismen könnte die direkte Wechselwirkung von Inhibitoren mit XRRA1 gehören, die seine Konformation und damit seine Fähigkeit, am Reparaturprozess teilzunehmen, verändert. Alternativ könnte die Hemmung durch die Beeinträchtigung der Regulationsmechanismen des Proteins, wie posttranslationale Modifikationen oder Interaktionen mit anderen Komponenten der DNA-Reparaturmaschinerie, vermittelt werden. Dies könnte zu einer verminderten Fähigkeit der Zelle führen, DNA-Schäden wirksam zu reparieren, was möglicherweise zu einer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber genotoxischen Wirkstoffen führt. Das Verständnis der Mechanismen der XRRA1-Hemmung ist von entscheidender Bedeutung für die Erkundung neuer Wege in der Forschung im Zusammenhang mit der DNA-Schadensreaktion und hat Auswirkungen auf das Verständnis der zellulären Mechanismen, die der Empfindlichkeit und Resistenz gegenüber DNA-schädigenden Wirkstoffen zugrunde liegen. Die Untersuchung der Hemmung von XRRA1 und seiner Auswirkungen auf den DNA-Reparaturprozess bietet Einblicke in das komplexe Netzwerk von Proteinen, die an der Aufrechterhaltung der genomischen Stabilität beteiligt sind, und in das Potenzial, diese Wege in Forschungszusammenhängen gezielt zu nutzen.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Temozolomide | 85622-93-1 | sc-203292 sc-203292A | 25 mg 100 mg | ¥1027.00 ¥2877.00 | 32 | |
Temozolomid induziert DNA-Schäden, die durch die XRCC1-abhängige BER verarbeitet werden, und seine Wirkung kann als indirekte Hemmung von XRCC1 angesehen werden. | ||||||
AZD7762 | 860352-01-8 | sc-364423 | 2 mg | ¥1207.00 | ||
AZD7762, ein Chk1-Kinase-Inhibitor, wirkt indirekt auf XRCC1, indem er die Kontrolle des Zellzyklus-Checkpoints stört, was zu Defekten bei der DNA-Reparatur führen kann. | ||||||
SN 38 | 86639-52-3 | sc-203697 sc-203697A sc-203697B | 10 mg 50 mg 500 mg | ¥1343.00 ¥3858.00 ¥9962.00 | 19 | |
Dieser Topoisomerase-I-Inhibitor wirkt indirekt auf XRCC1, indem er XRCC1-assoziierte DNA-Läsionen erzeugt und deren Reparatur blockiert. | ||||||
Methotrexate | 59-05-2 | sc-3507 sc-3507A | 100 mg 500 mg | ¥1061.00 ¥2403.00 | 33 | |
Methotrexat greift in die DNA-Synthese ein und beeinträchtigt dadurch indirekt die XRCC1-vermittelten Reparaturprozesse, indem es DNA-Schäden verursacht. | ||||||
Etoposide (VP-16) | 33419-42-0 | sc-3512B sc-3512 sc-3512A | 10 mg 100 mg 500 mg | ¥575.00 ¥2606.00 ¥5900.00 | 63 | |
Etoposid hemmt die Topoisomerase II, was zur Bildung von XRCC1-Substratläsionen führt, die nicht effizient repariert werden können. | ||||||
Bleomycin | 11056-06-7 | sc-507293 | 5 mg | ¥3103.00 | 5 | |
Bleomycin induziert DNA-Schäden, einschließlich XRCC1-Substraten, die XRCC1 in Gegenwart dieses Medikaments nicht wirksam reparieren kann. | ||||||
Topotecan | 123948-87-8 | sc-338718 | 100 mg | ¥6566.00 | ||
Topotecan, ein Topoisomerase-I-Inhibitor, erzeugt DNA-Läsionen, die für die Reparatur auf XRCC1 angewiesen sind, aber die XRCC1-Aktivität wird in seiner Gegenwart gehemmt. | ||||||