XAB1-Inhibitoren sind eine Klasse kleiner Moleküle, die in der Molekularbiologie und Zellforschung große Aufmerksamkeit erregt haben. Diese Inhibitoren zeichnen sich durch ihre Fähigkeit aus, gezielt die Funktion von XAB1 zu stören, einem entscheidenden Faktor in verschiedenen zellulären Prozessen, insbesondere im Zusammenhang mit RNA-Stoffwechsel und DNA-Reparatur. XAB1, die Abkürzung für XPA-binding protein 1, spielt eine zentrale Rolle in der komplizierten Maschinerie, die für die Aufrechterhaltung der genomischen Stabilität und die Regulierung der Genexpression verantwortlich ist. Daher haben sich XAB1-Inhibitoren als wertvolle Werkzeuge zur Aufklärung der diesen zellulären Prozessen zugrunde liegenden Mechanismen erwiesen.
Im Kern greifen XAB1-Inhibitoren in die normalen Aktivitäten von XAB1 ein, indem sie entweder direkt an das Protein binden oder seine Interaktionen mit anderen Biomolekülen stören. XAB1 ist vor allem für seine Rolle beim nukleozytoplasmatischen Transport bekannt, bei dem es den Export reifer mRNA aus dem Zellkern in das Zytoplasma erleichtert. Es erfüllt diese Aufgabe, indem es einen Komplex mit verschiedenen RNA-Verarbeitungsfaktoren wie THO (dem Transkriptions-Export-Komplex) und dem TREX-Komplex (dem mRNA-Export-Komplex) bildet. XAB1-Inhibitoren wirken häufig, indem sie diese entscheidenden Interaktionen stören und so den Export von mRNA-Molekülen behindern und in der Folge die Genexpressionsmuster in der Zelle beeinträchtigen.1 Außerdem ist XAB1 an DNA-Reparaturprozessen beteiligt, insbesondere an der Erkennung und Verarbeitung von DNA-Läsionen. XAB1-Inhibitoren können diese DNA-Reparaturmechanismen stören, was zu einer Anhäufung von DNA-Schäden und genomischer Instabilität führt. Diese Verbindungen sind wertvolle Werkzeuge für Forscher, die das komplizierte Geflecht der zellulären Prozesse, an denen XAB1 beteiligt ist, entschlüsseln wollen. Indem sie die Funktion von XAB1 durch Hemmung manipulieren, können Wissenschaftler tiefere Einblicke in grundlegende Zellfunktionen gewinnen, was sich sowohl auf die biologische Grundlagenforschung als auch auf die Forschung auswirkt.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Actinomycin D | 50-76-0 | sc-200906 sc-200906A sc-200906B sc-200906C sc-200906D | 5 mg 25 mg 100 mg 1 g 10 g | ¥835.00 ¥2742.00 ¥8247.00 ¥29017.00 ¥246489.00 | 53 | |
Actinomycin D bindet an XAB1 und blockiert dessen Interaktion | ||||||
Thio-TEPA | 52-24-4 | sc-253693 | 1 g | ¥2572.00 | ||
Thio-TEPA alkyliert die DNA und stört die Bindung von XAB1 an geschädigte | ||||||
Fluorouracil | 51-21-8 | sc-29060 sc-29060A | 1 g 5 g | ¥417.00 ¥1715.00 | 11 | |
5-Fluorouracil greift in die RNA- und DNA-Synthese ein, | ||||||
Cisplatin | 15663-27-1 | sc-200896 sc-200896A | 100 mg 500 mg | ¥1557.00 ¥4287.00 | 101 | |
Cisplatin bildet DNA-Querverbindungen und stört die Rolle von XAB1 bei der | ||||||
Rifampicin | 13292-46-1 | sc-200910 sc-200910A sc-200910B sc-200910C | 1 g 5 g 100 g 250 g | ¥1094.00 ¥3700.00 ¥7627.00 ¥16551.00 | 6 | |
Rifampicin hemmt indirekt die bakterielle RNA-Polymerase | ||||||
6-Thioguanine | 154-42-7 | sc-205587 sc-205587A | 250 mg 500 mg | ¥474.00 ¥609.00 | 3 | |
6-Thioguanin wird in die DNA eingebaut, was sich auf die Wirkung von XAB1 auswirkt | ||||||
Actinomycin V | 18865-48-0 | sc-507379 | 1 mg | ¥5077.00 | ||
Actinomycin V greift in die RNA-Synthese ein und stört die | ||||||
Mitomycin C | 50-07-7 | sc-3514A sc-3514 sc-3514B | 2 mg 5 mg 10 mg | ¥745.00 ¥1139.00 ¥1613.00 | 85 | |
Mitomycin C bildet DNA-Querverbindungen, die sich indirekt auf die | ||||||
5-Azacytidine | 320-67-2 | sc-221003 | 500 mg | ¥3159.00 | 4 | |
5-Azacytidin wird in die RNA eingebaut, was die Wirkung von XAB1 beeinflusst | ||||||