Vmn2r47 kann seine hemmende Wirkung über verschiedene Mechanismen ausüben, indem es auf verschiedene Komponenten von Signalwegen abzielt, die für die funktionelle Aktivität dieses Proteins wesentlich sind. Methyllycaconitin kann Vmn2r47 durch Bindung an neuronale nikotinische Acetylcholinrezeptoren hemmen und so die cholinerge Neurotransmission reduzieren, die der Vmn2r47-Signalübertragung vorgeschaltet ist. In ähnlicher Weise kann Tetrodotoxin die Funktion von Vmn2r47 unterdrücken, indem es spannungsabhängige Natriumkanäle blockiert, was zu einer verringerten neuronalen Erregbarkeit führt und die Wahrscheinlichkeit einer Neuronenfeuerung, die Vmn2r47 aktivieren würde, verringert. Conotoxin GVIA und Omega-Conotoxin MVIIC hemmen gezielt Kalziumkanäle des N-Typs bzw. des P/Q-Typs, die für die Freisetzung von Neurotransmittern, die Vmn2r47 aktivieren könnten, wichtig sind. Diese Inhibitoren tragen gemeinsam zur Dämpfung neuronaler Signalwege bei, die andernfalls in der Aktivierung von Vmn2r47 gipfeln würden.
ML204 hemmt TRPC4/TRPC5-Kanäle, die potenzielle Akteure in den mit Vmn2r47 zusammenhängenden Signalwegen sind, und schwächt damit die nachgeschalteten Effekte der Vmn2r47-Aktivierung ab. YM-298198 zielt auf den metabotropen Glutamatrezeptor 1 ab und hemmt ihn, was zu einer Verringerung der glutamatergen Neurotransmission führt, die sich auf Vmn2r47-exprimierende Neuronen auswirken würde. KN-93 hemmt die CaM-Kinase II, und Go6976 hemmt die Proteinkinase C, beides Schlüsselenzyme in intrazellulären Signalkaskaden, die mit G-Protein-gekoppelten Rezeptoren wie Vmn2r47 verbunden sind. Die Hemmung dieser Kinasen unterbricht die Signalprozesse, die es Vmn2r47 ermöglichen, seine Wirkung zu entfalten. Die Chemikalie U73122 wirkt auf die Phospholipase C, ein Enzym, das für die Erzeugung sekundärer Botenstoffe in GPCR-Signalwegen wichtig ist, und hemmt die nachgeschalteten Signalwirkungen von Vmn2r47. Schließlich hemmen KT5720 und XE991 die Proteinkinase A bzw. die Kv7/KCNQ-Kanäle, die die Signaldynamik und die neuronale Erregbarkeit verändern können, die für das ordnungsgemäße Funktionieren von Vmn2r47 unerlässlich sind, und erzielen so eine hemmende Wirkung auf dieses Protein. Jede Chemikalie übt eine bestimmte hemmende Wirkung auf Signalkomponenten aus, die für die Aktivität von Vmn2r47 entscheidend sind, was zu einer Verringerung seiner Funktionsfähigkeit in zellulären Signalnetzwerken führt.
Siehe auch...
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
4-Methyl-2-(1-piperidinyl)-quinoline | 5465-86-1 | sc-483337 | 25 mg | ¥4851.00 | ||
Hemmt TRPC4/TRPC5-Kanäle, die möglicherweise an den Signalwegen von Vmn2r47 beteiligt sind, was zu einer Verringerung der nachgeschalteten Effekte der Vmn2r47-Aktivierung führt. | ||||||
KN-93 | 139298-40-1 | sc-202199 | 1 mg | ¥2053.00 | 25 | |
Hemmt CaM-Kinase II, die häufig an Signalwegen beteiligt ist, zu denen auch G-Protein-gekoppelte Rezeptoren wie Vmn2r47 gehören, was zu einer Hemmung der nachgeschalteten Effekte der Vmn2r47-Signalgebung führt. | ||||||
ZD 7288 | 133059-99-1 | sc-361419 sc-361419A | 10 mg 50 mg | ¥2381.00 ¥6228.00 | ||
Hemmt durch Hyperpolarisation aktivierte zyklische Nukleotidkanäle (HCN-Kanäle), was sich möglicherweise auf die neuronale Erregbarkeit und Neurotransmission in Zellen auswirkt, die Vmn2r47 exprimieren. | ||||||
Gö 6976 | 136194-77-9 | sc-221684 | 500 µg | ¥2561.00 | 8 | |
Hemmt die Proteinkinase C, die an den Signalkaskaden von G-Protein-gekoppelten Rezeptoren wie Vmn2r47 beteiligt sein kann, was zu einer funktionellen Hemmung des Rezeptors führt. | ||||||
KT 5720 | 108068-98-0 | sc-3538 sc-3538A sc-3538B | 50 µg 100 µg 500 µg | ¥1557.00 ¥2482.00 ¥10966.00 | 47 | |
Hemmt die Proteinkinase A, die an vielen GPCR-Signalwegen beteiligt ist, und hemmt damit möglicherweise die Signalkaskade, an der Vmn2r47 beteiligt ist. | ||||||