VASP-Inhibitoren gehören zu einer bedeutenden chemischen Klasse, die aufgrund ihrer besonderen Rolle in zellulären Prozessen relevant ist. Diese Inhibitoren zielen in erster Linie auf das Vasodilatator-stimulierte Phosphoprotein (VASP) ab, das eine Schlüsselrolle bei der Regulierung der Aktindynamik in verschiedenen Zelltypen spielt. Actin, ein Protein, das für die Aufrechterhaltung der Zellform und die Erleichterung zellulärer Bewegungen verantwortlich ist, wird durch VASP durch seine Wechselwirkungen mit Aktinfilamenten und anderen zellulären Strukturen moduliert. VASP selbst ist ein Substrat für zyklische nukleotidabhängige Proteinkinasen, und sein Phosphorylierungsstatus beeinflusst seine Bindungsaffinität zu Aktinfilamenten. VASP-Inhibitoren wirken in der Regel, indem sie die phosphorilierungsabhängigen Wechselwirkungen zwischen VASP und Aktinfilamenten unterbrechen. Diese Inhibitoren können in mehrere strukturelle Kategorien eingeteilt werden, von denen jede ihren eigenen Wirkmechanismus und ihre eigene Bindungsspezifität aufweist. Zu den häufig eingesetzten VASP-Inhibitoren gehören solche, die die Phosphorylierungsstellen auf VASP kompetitiv blockieren und so dessen Aktivierung und anschließende Aktinbindung verhindern. Andere Inhibitoren können auf bestimmte Domänen auf VASP abzielen und dessen Fähigkeit zur Interaktion mit nachgeschalteten Signalpartnern, die am Aktinumbau beteiligt sind, unterbrechen. Diese Unterbrechung der VASP-Funktion wirkt sich auf zelluläre Prozesse wie Zellmigration, Adhäsion und Zytoskelett-Umstrukturierungen aus.
Forscher haben VASP-Inhibitoren umfassend untersucht, um die komplizierten regulatorischen Rollen von VASP in verschiedenen zellulären Kontexten zu entschlüsseln. Das Verständnis der Auswirkungen dieser Inhibitoren auf die Aktindynamik trägt dazu bei, unser Wissen über grundlegende zelluläre Mechanismen zu erweitern. Angesichts der weitreichenden Auswirkungen der Aktinregulation auf die Zellphysiologie sind VASP-Inhibitoren außerdem zu wertvollen Werkzeugen bei der Untersuchung zellulärer Prozesse in vitro und in vivo geworden. Die fortgesetzte Erforschung des Designs, der Entwicklung und der Charakterisierung von VASP-Inhibitoren verspricht tiefere Einblicke in das komplexe Zusammenspiel von Proteinen, die die Zellstruktur und -bewegung steuern.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Cytochalasin D | 22144-77-0 | sc-201442 sc-201442A | 1 mg 5 mg | ¥1862.00 ¥5483.00 | 64 | |
Ein Aktinpolymerisationsinhibitor, der die VASP-Funktion indirekt beeinflusst, indem er die Dynamik des Aktinzytoskeletts verändert. | ||||||
NSC 23766 | 733767-34-5 | sc-204823 sc-204823A | 10 mg 50 mg | ¥1704.00 ¥6871.00 | 75 | |
Diese Verbindung hemmt die Rac-Aktivierung und die nachgeschalteten Signalwege, was sich möglicherweise auf die VASP-Phosphorylierung und -Funktion auswirkt. | ||||||
Y-27632, free base | 146986-50-7 | sc-3536 sc-3536A | 5 mg 50 mg | ¥2098.00 ¥7976.00 | 88 | |
Ein Rho-Kinase (ROCK)-Inhibitor, der indirekt VASP durch seinen Einfluss auf die Aktomyosin-Kontraktilität und die Dynamik des Zytoskeletts beeinflusst. | ||||||
PGE1 (Prostaglandin E1) | 745-65-3 | sc-201223 sc-201223A | 1 mg 10 mg | ¥350.00 ¥1636.00 | 16 | |
Diese Verbindung kann VASP durch ihre Auswirkungen auf den zyklischen AMP-Spiegel (cAMP) und die nachgeschalteten Signalwege beeinflussen. | ||||||
Iloprost | 78919-13-8 | sc-205349 sc-205349A | 500 µg 1 mg | ¥1749.00 ¥3035.00 | ||
Iloprost wird bei Gefäßerkrankungen eingesetzt und beeinflusst die zyklischen Nukleotid-Signalwege, was sich möglicherweise auf die VASP-Funktion auswirkt. | ||||||
BAY 41-2272 | 256376-24-6 | sc-202491 sc-202491A | 5 mg 25 mg | ¥2685.00 ¥8213.00 | 4 | |
Eine Verbindung, die die lösliche Guanylylzyklase (sGC) aktiviert, was zu erhöhten cGMP-Spiegeln und einer möglichen Modulation von VASP führt. | ||||||