V1RI1-Inhibitoren umfassen eine Reihe chemischer Verbindungen, die auf den Vasopressin-Signalweg abzielen, der für die funktionelle Aktivität des Rezeptors wesentlich ist. Vasopressin, auch bekannt als antidiuretisches Hormon, bindet sich hauptsächlich an zwei Rezeptor-Subtypen: V1A und V2. Präparate wie Conivaptan und Tolvaptan wirken durch Antagonisierung dieser Rezeptoren, insbesondere des V1A-Subtyps, und hemmen so indirekt die Aktivität von V1RI1. Durch diesen Wirkmechanismus wird Vasopressin daran gehindert, seine physiologischen Wirkungen zu entfalten, zu denen die Vasokonstriktion und die Wasserrückresorption durch die Nieren gehören. Durch die kompetitive Hemmung sorgen diese Antagonisten dafür, dass die normalerweise durch die Vasopressinbindung vermittelte Signaltransduktion abgeschwächt wird, was zu einer verminderten V1RI1-Aktivität führt.
Die hemmenden Wirkungen erstrecken sich auch auf andere nicht-peptidische Antagonisten wie SR49059, die spezifisch auf den V1A-Rezeptor abzielen und so den vasopressininduzierten intrazellulären Kalziumanstieg verringern, der normalerweise zur Aktivierung von V1RI1 führen würde. In ähnlicher Weise hemmen auch Lixivaptan, Relcovaptan und Mozavaptan die V1RI1-Aktivität, indem sie den V1A-Rezeptor blockieren, der eine entscheidende Komponente des Vasopressin-Signalwegs ist. OPC-21268 und OPC-31260 tragen weiter zu dieser Hemmung bei, indem sie die Wirkung von Vasopressin am V1A-Rezeptor behindern, was letztlich zu einer Verringerung der für die V1RI1-Aktivierung entscheidenden Kalzium-Signalkaskade führt. Satavaptan und Nelivaptan sind zwar selektive V2-Antagonisten, spielen aber dennoch eine Rolle bei der Modulation der gesamten Vasopressin-Antwort und beeinflussen damit auch den Aktivierungszustand von V1RI1. Die Selektivität von Balovaptan für den V1A-Rezeptor fügt dem Hemmungsprofil eine weitere Dimension hinzu und ermöglicht eine gezielte Blockade der Vasopressinwirkung. Schließlich kann Felypressin, ein synthetisches Analogon von Vasopressin, paradoxerweise im Laufe der Zeit zu einer verringerten V1RI1-Aktivität führen, da der Rezeptor durch eine anhaltende Agonistenexposition desensibilisiert wird. Dies zeigt einen alternativen Ansatz zur Hemmung der Aktivität dieses Rezeptors durch pharmakologische Modulation.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Tolvaptan | 150683-30-0 | sc-364638 sc-364638A | 10 mg 50 mg | ¥1410.00 ¥7040.00 | ||
Tolvaptan ist ein weiterer selektiver Vasopressin-V2-Rezeptorantagonist, der auch eine geringere Affinität für den V1A-Rezeptor aufweist. Durch die Blockade des V1A-Rezeptors kann Tolvaptan indirekt die V1RI1-Aktivität hemmen, da es den vasopressinvermittelten Signalweg behindert, der V1RI1 aktiviert. | ||||||
SR 49059 | 150375-75-0 | sc-204300 | 10 mg | ¥3994.00 | ||
SR49059 ist ein nicht-peptidischer Antagonist des Vasopressin-V1A-Rezeptors. Durch die Bindung an den V1A-Rezeptor hemmt es die vasopressininduzierte Signalübertragung, die normalerweise zur Aktivierung von V1RI1 führen würde, und hemmt somit indirekt dessen Aktivität. | ||||||
Lixivaptan | 168079-32-1 | sc-489378 | 5 mg | ¥948.00 | ||
Lixivaptan ist ein kompetitiver V2-Rezeptorantagonist, der eine gewisse Hemmung des V1A-Rezeptors aufweist. Es kann indirekt die V1RI1-Aktivität verringern, indem es die V1A-Rezeptor-vermittelten Wirkungen von Vasopressin blockiert. | ||||||
OPC 21268 | 131631-89-5 | sc-362775 sc-362775A | 5 mg 25 mg | ¥1546.00 ¥7683.00 | ||
OPC-21268 ist ein nicht-peptidischer Vasopressin-V1A-Rezeptor-Antagonist, der die durch Vasopressin induzierte Calciummobilisierung hemmt und dadurch indirekt die V1RI1-Aktivität durch Blockieren der zugehörigen Signalkaskade reduziert. | ||||||
Mozavaptan Hydrochloride | 138470-70-9 | sc-358376 sc-358376A | 10 mg 100 mg | ¥722.00 ¥2922.00 | 2 | |
OPC-31260 ist ein Vasopressin-V2-Rezeptorantagonist, der auch eine leichte hemmende Wirkung auf den V1A-Rezeptor hat. Dies führt zu einer indirekten Herunterregulierung der V1RI1-Aktivität durch die Hemmung von vasopressinvermittelten Effekten. | ||||||