USF-1-Inhibitoren umfassen ein heterogenes Spektrum chemischer Substanzen, die sich durch ihre Fähigkeit auszeichnen, die regulatorischen Funktionen des Transkriptionsfaktors USF-1 (Upstream Stimulatory Factor 1) zu behindern. USF-1 nimmt eine Schlüsselposition bei der Steuerung der Genexpression ein und ist ein wichtiger Vermittler bei verschiedenen grundlegenden zellulären Prozessen wie Zellproliferation, Differenzierung und Apoptose. Dieser Transkriptionsfaktor reagiert auf ein Spektrum von intra- und extrazellulären Reizen, indem er selektiv an bestimmte DNA-Sequenzen in Genpromotorregionen bindet. Dieses Bindungsereignis dient anschließend als Katalysator für die Einleitung von Transkriptionsprozessen.
USF-1-Inhibitoren, die von Naturstoffen bis hin zu rational konzipierten synthetischen Molekülen reichen, weisen unterschiedliche molekulare Strukturen auf, die auf die Interaktion mit der komplizierten biochemischen Landschaft von USF-1 zugeschnitten sind. Der zugrunde liegende Wirkmechanismus dieser Inhibitoren dreht sich in erster Linie um die Störung der Bindungsaffinität zwischen USF-1 und seinen kognitiven DNA-Bindungsstellen. Durch diese Störung wird die Bildung des Transkriptionsinitiationskomplexes sabotiert, wodurch die Kaskade von Ereignissen, die in der von USF-1 gesteuerten Genaktivierung gipfeln, entscheidend behindert wird. Das Repertoire der von diesen Inhibitoren angewandten Strategien ist vielfältig und umfasst Strategien wie die direkte Blockade der DNA-bindenden Domäne von USF-1, die Beeinträchtigung der Rekrutierung seiner Co-Aktivatoren und die Modulation von vorgelagerten Signalwegen, die die Expression und Aktivität von USF-1 bestimmen. Der hohe Grad an Spezifität, den diese USF-1-Inhibitoren aufweisen, unterstreicht ihre Fähigkeit, eine Reihe von zellulären Prozessen, die durch USF-1 moduliert werden, nuanciert zu steuern.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Mitoxantrone | 65271-80-9 | sc-207888 | 100 mg | ¥3215.00 | 8 | |
Es wurde festgestellt, dass Mitoxantron die Aktivität von USF-1 hemmt. Es kann sich in die DNA einlagern und die DNA-Bindungsfähigkeit von USF-1 hemmen. | ||||||
Chaetocin | 28097-03-2 | sc-200893 | 200 µg | ¥1422.00 | 5 | |
Chaetocin ist ein natürlicher Wirkstoff, der USF-1 hemmt, indem er dessen Interaktion mit dem Transkriptions-Coaktivator p300 unterbricht. | ||||||
Tanshinone IIA | 568-72-9 | sc-200932 sc-200932A | 5 mg 25 mg | ¥993.00 ¥3565.00 | 22 | |
Das in der Pflanze Salvia miltiorrhiza enthaltene Tanshinon IIA hemmt USF-1 und hat das Potenzial, das Wachstum von Krebszellen zu unterdrücken. | ||||||
Ellagic Acid, Dihydrate | 476-66-4 | sc-202598 sc-202598A sc-202598B sc-202598C | 500 mg 5 g 25 g 100 g | ¥654.00 ¥1072.00 ¥2764.00 ¥8202.00 | 8 | |
Die in verschiedenen Früchten und Nüssen enthaltene Ellagsäure kann USF-1 hemmen und möglicherweise die Transkriptionsaktivität von USF-1-regulierten Genen behindern. | ||||||
Pterostilbene, Pterocarpus marsupium | 537-42-8 | sc-203223 sc-203223A | 10 mg 100 mg | ¥2381.00 ¥13493.00 | ||
Pterostilben hemmt USF-1, indem es seine Bindung an die DNA unterbricht, was die Expression von USF-1-regulierten Genen beeinträchtigen kann. | ||||||
Curcumin | 458-37-7 | sc-200509 sc-200509A sc-200509B sc-200509C sc-200509D sc-200509F sc-200509E | 1 g 5 g 25 g 100 g 250 g 1 kg 2.5 kg | ¥417.00 ¥778.00 ¥1230.00 ¥2459.00 ¥2696.00 ¥9917.00 ¥22203.00 | 47 | |
Das aus Kurkuma gewonnene Curcumin hemmt nachweislich USF-1 und könnte aufgrund seiner Wirkung auf die Genregulation Auswirkungen auf Krebs haben. | ||||||
Carnosol | 5957-80-2 | sc-204672 sc-204672A sc-204672B sc-204672C | 1 mg 5 mg 10 mg 50 mg | ¥982.00 ¥3915.00 ¥6792.00 ¥29863.00 | ||
Das in Rosmarin enthaltene Carnosol kann die DNA-Bindungsaktivität von USF-1 hemmen und so die Expression von USF-1-regulierten Genen beeinflussen. | ||||||
Salinomycin | 53003-10-4 | sc-253530 sc-253530C sc-253530A sc-253530B | 5 mg 10 mg 25 mg 100 mg | ¥1828.00 ¥2719.00 ¥4580.00 ¥5348.00 | 1 | |
Salinomycin hat sich als potenzieller Inhibitor von USF-1 erwiesen und trägt damit zu seiner krebshemmenden Wirkung bei. | ||||||