Die als UQCRC1-Inhibitoren bezeichnete chemische Klasse umfasst eine vielfältige Gruppe organischer Verbindungen, die sich durch ihre charakteristischen Molekularstrukturen und ihre Fähigkeit zur Interaktion mit spezifischen Komponenten des UQCRC1-Proteins, einer wesentlichen Untereinheit des mitochondrialen Komplexes III, auszeichnen. Dieser Komplex ist ein lebenswichtiger Bestandteil der Elektronentransportkette, der für die Erleichterung des Elektronentransfers verantwortlich ist und zur zellulären Energieerzeugung beiträgt. UQCRC1-Inhibitoren werden auf der Grundlage eines umfassenden Verständnisses der Rolle des Komplexes bei der mitochondrialen Atmung entwickelt. Die Entwicklung von UQCRC1-Inhibitoren beinhaltet eine Kombination aus rationalen Wirkstoffdesignstrategien und empirischen Experimenten. Die Forscher setzen fortschrittliche Techniken ein, um die strukturellen Eigenschaften dieser Inhibitoren so zu gestalten, dass sie selektiv an präzise Regionen von UQCRC1 oder seiner zugehörigen Komponenten binden können. Diese selektive Bindungsfähigkeit ermöglicht es den UQCRC1-Inhibitoren, die Aktivität von UQCRC1 zu modulieren und dadurch die komplizierten Elektronentransportprozesse innerhalb der mitochondrialen Atmungskette zu beeinflussen.
Die chemischen Strukturen der UQCRC1-Inhibitoren weisen eine bemerkenswerte Variabilität auf, was die komplexe Natur von UQCRC1 und seine komplizierten Interaktionen innerhalb des mitochondrialen Komplexes III widerspiegelt. Die Entwicklung von UQCRC1-Inhibitoren profitiert von den Erkenntnissen der Strukturbiologie, der computergestützten Modellierung und detaillierten biochemischen Analysen. Durch die sorgfältige Untersuchung der molekularen Wechselwirkungen, an denen UQCRC1 beteiligt ist, können Forscher Hemmstoffe mit maßgeschneiderten Eigenschaften entwickeln, um selektiv in UQCRC1-assoziierte Funktionen einzugreifen. UQCRC1-Inhibitoren sind vielversprechende Werkzeuge, um das wissenschaftliche Verständnis der mitochondrialen Atmung und Energieproduktion voranzutreiben. Durch die Störung von UQCRC1-vermittelten Prozessen ermöglichen diese Inhibitoren den Forschern, das komplizierte Geflecht molekularer Ereignisse, die dem zellulären Stoffwechsel zugrunde liegen, zu entschlüsseln. Die Entwicklung von UQCRC1-Inhibitoren unterstreicht das anhaltende Engagement für die Aufdeckung der nuancierten Beiträge von UQCRC1 zur zellulären Bioenergetik.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Antimycin A | 1397-94-0 | sc-202467 sc-202467A sc-202467B sc-202467C | 5 mg 10 mg 1 g 3 g | ¥621.00 ¥711.00 ¥18897.00 ¥52935.00 | 51 | |
Antimycin A ist ein natürlicher Wirkstoff, der häufig als Hemmstoff von Komplex III eingesetzt wird, zu dem auch UQCRCI gehört. Er greift in die Elektronentransportkette ein und stört die mitochondriale Funktion. | ||||||
Atovaquone | 95233-18-4 | sc-217675 | 10 mg | ¥3046.00 | 2 | |
Atovaquon hemmt die mitochondriale Atmung, indem es auf den Komplex III, einschließlich UQCRCI, abzielt. Es unterbricht die Elektronentransportkette in bestimmten Krankheitserregern. | ||||||
Myxothiazol | 76706-55-3 | sc-507550 | 1 mg | ¥1670.00 | ||
Myxothiazol ist eine natürlich vorkommende Verbindung, die den Komplex III hemmt und die UQCRCI beeinträchtigt. | ||||||
Cytisine | 485-35-8 | sc-203015 sc-203015A | 5 mg 25 mg | ¥632.00 ¥2144.00 | ||
Cytisin ist ein natürliches Alkaloid, das auf seine potenzielle hemmende Wirkung auf den Komplex III untersucht wurde, wobei UQCRCIs Auswirkungen auf die mitochondriale Funktion möglich sind. | ||||||
Mito-Q | 444890-41-9 | sc-507441 | 5 mg | ¥3272.00 | ||
MitoQ ist ein auf die Mitochondrien ausgerichtetes Antioxidans, das die Aktivität von Komplex III, einschließlich UQCRCI, beeinträchtigen kann. Es wurde auf seine potenziellen schützenden Auswirkungen auf die Mitochondrien untersucht. | ||||||
2-Thenoyltrifluoroacetone | 326-91-0 | sc-251801 | 5 g | ¥417.00 | 1 | |
TTFA ist ein bekannter Inhibitor von Komplex II, kann sich aber auch auf Komplex III, einschließlich UQCRCI, auswirken und wurde zur Untersuchung des mitochondrialen Elektronentransports verwendet. | ||||||
Copper | 7440-50-8 | sc-211129 | 100 g | ¥575.00 | ||
Kupferionen wurden auf ihr Potenzial zur Hemmung der Komplex-III-Aktivität untersucht, zu der auch UQCRCCopper gehört, das die mitochondriale Atmung und den Elektronentransport stören kann. | ||||||
Gossypol | 303-45-7 | sc-200501 sc-200501A | 25 mg 100 mg | ¥1309.00 ¥2595.00 | 12 | |
Gossypol wurde auf seine potenziellen hemmenden Wirkungen auf den Komplex III untersucht, an dem UQCRCI beteiligt ist, und könnte die mitochondriale Atmung beeinflussen. | ||||||