Date published: 2026-2-9

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UCK2 Inhibitoren

Gängige UCK2 Inhibitors sind unter underem Fluorouracil CAS 51-21-8, Leflunomide CAS 75706-12-6, Methotrexate CAS 59-05-2, 25-Hydroxycholesterol CAS 2140-46-7 und Hydroxyurea CAS 127-07-1.

UCK2-Inhibitoren als chemische Klasse wären Verbindungen, die speziell auf die enzymatische Aktivität der Uridin-Cytidin-Kinase 2 abzielen. Diese Inhibitoren würden an das aktive Zentrum von UCK2 oder an seine allosterischen Zentren binden, um die Umwandlung von Uridin und Cytidin in ihre jeweiligen Monophosphate zu verhindern. Da UCK2 für den Bergungsweg von Pyrimidinnukleotiden wichtig ist, würde seine Hemmung in erster Linie die zelluläre Verfügbarkeit von UMP und CMP beeinträchtigen, die für die RNA- und DNA-Synthese unerlässlich sind. Obwohl keine spezifischen UCK2-Inhibitoren bekannt sind, können Verbindungen, die den Pyrimidin-Stoffwechsel beeinflussen, indirekt die Verfügbarkeit von UCK2-Substraten oder die Rückkopplungshemmung des Pyrimidin-Biosynthesewegs verringern und damit die UCK2-Aktivität beeinträchtigen.

Die Entdeckung von UCK2-Inhibitoren würde ein Screening nach Verbindungen beinhalten, die die Kinaseaktivität von UCK2 verringern können. Solche Screening-Assays würden die Umwandlung von Uridin/Cytidin in UMP/CMP in Gegenwart potenzieller Inhibitoren messen. Die identifizierten Verbindungen würden dann auf eine höhere Affinität und Spezifität gegenüber UCK2 optimiert werden. Die in der obigen Tabelle aufgeführten indirekten Inhibitoren zielen auf verschiedene Enzyme des Nukleotid-Synthesewegs ab und beeinflussen somit die für UCK2 verfügbaren Substratmengen oder verändern die Rückkopplungsmechanismen, die die Pyrimidin-Biosynthese regulieren. Bei diesen Verbindungen handelt es sich nicht um spezifische UCK2-Inhibitoren, sondern sie beeinflussen die breiteren Stoffwechselwege, die mit der Aktivität von UCK2 verbunden sind. Die Hemmung der Enzyme, die an der De-novo-Synthese von Pyrimidinen beteiligt sind, wie z. B. der Dihydroorotat-Dehydrogenase durch Brequinar und Leflunomid, verringert den Gesamtpool an Pyrimidinnukleotiden und beeinflusst somit indirekt die UCK2-Aktivität durch eine geringere Substratverfügbarkeit.

Siehe auch...

ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

Fluorouracil

51-21-8sc-29060
sc-29060A
1 g
5 g
¥417.00
¥1715.00
11
(1)

5-Fluorouracil wird zu 5-Fluor-UMP metabolisiert, das die Phosphorylierung von UMP hemmen kann, wodurch die Verfügbarkeit von UCK2-Substrat möglicherweise verringert wird.

Leflunomide

75706-12-6sc-202209
sc-202209A
10 mg
50 mg
¥226.00
¥936.00
5
(1)

Leflunomid wird zu einem aktiven Metaboliten verstoffwechselt, der die Dihydroorotat-Dehydrogenase hemmt und so möglicherweise die Verfügbarkeit von UCK2-Substrat verringert.

Methotrexate

59-05-2sc-3507
sc-3507A
100 mg
500 mg
¥1061.00
¥2403.00
33
(5)

Methotrexat hemmt die Dihydrofolat-Reduktase, was die De-novo-Synthese von Pyrimidin beeinträchtigt und somit indirekt die Aktivität von UCK2 beeinflussen könnte.

25-Hydroxycholesterol

2140-46-7sc-214091B
sc-214091
sc-214091A
sc-214091C
5 mg
10 mg
25 mg
100 mg
¥598.00
¥1027.00
¥1907.00
¥5348.00
8
(2)

Acivicin kann die CTP-Synthase hemmen, was sich auf den Cytidinspiegel auswirkt und somit indirekt die Aktivität von UCK2 beeinflusst.

Hydroxyurea

127-07-1sc-29061
sc-29061A
5 g
25 g
¥880.00
¥2933.00
18
(1)

Hydroxyharnstoff hemmt die Ribonukleotidreduktase, was zu einer Verringerung des für UCK2 verfügbaren Nukleotidpools führen könnte.

Allopurinol

315-30-0sc-207272
25 g
¥1478.00
(0)

Allopurinol wirkt sich auf den Purinstoffwechsel aus, und sein Ribonukleotid kann mit den Uridin/Cytidin-Nukleotiden konkurrieren und dadurch indirekt UCK2 beeinflussen.

Ribavirin

36791-04-5sc-203238
sc-203238A
sc-203238B
10 mg
100 mg
5 g
¥711.00
¥1241.00
¥2414.00
1
(1)

Ribavirintriphosphat kann die Inosinmonophosphatdehydrogenase hemmen, was zu veränderten Nukleotidspiegeln und indirekten Auswirkungen auf UCK2 führen kann.

Mycophenolic acid

24280-93-1sc-200110
sc-200110A
100 mg
500 mg
¥778.00
¥3001.00
8
(1)

Mycophenolsäure hemmt die Inosinmonophosphat-Dehydrogenase, was möglicherweise die Nukleotidpools stört und indirekt die Aktivität von UCK2 beeinflusst.

3′-Azido-3′-deoxythymidine

30516-87-1sc-203319
10 mg
¥688.00
2
(1)

AZT wird zu seiner aktiven Triphosphatform phosphoryliert, was zu einer Verarmung der natürlichen Nukleotidpools führen kann und damit indirekt die Aktivität von UCK2 beeinträchtigt.