Date published: 2026-2-9

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U2AF1L3 Inhibitoren

Gängige U2AF1L3 Inhibitors sind unter underem Pladienolide B CAS 445493-23-2, Isoginkgetin CAS 548-19-6, Spliceostatin A CAS 391611-36-2, Madrasin CAS 374913-63-0 und Herboxidiene CAS 142861-00-5.

Chemische Inhibitoren von U2AF1L3 wirken in erster Linie auf Komponenten des Spleißosoms, eines kritischen Komplexes, der für das Spleißen der prä-mRNA verantwortlich ist. Pladienolid B, E7107, Sudemycin D6, Meayamycin, Isoginkgetin, Spliceostatin A, Madrasin, Tetrocarcin A, Herboxidien, FR901464 und Thailanstatin A sind Verbindungen, die direkt in die Spleißmaschinerie eingreifen, indem sie an verschiedene Komponenten, insbesondere den SF3b-Komplex, binden und diese hemmen. Der SF3b-Komplex ist wesentlich für die Erkennung von Verzweigungspunktsequenzen in der prä-mRNA und entscheidend für den Aufbau und die Funktion des Spleißosoms. Durch die Hemmung von SF3b unterbrechen diese Verbindungen effektiv den Spleißprozess. Durch die Unterbrechung des Spleißens wird U2AF1L3 daran gehindert, seine Rolle bei der präzisen Exzision und Ligation von Introns und Exons zu erfüllen, was ein entscheidender Schritt bei der Bildung der reifen mRNA ist.

Darüber hinaus wirken sich Verbindungen wie Placetin A, das die RNA-Polymerase II hemmt, indirekt auf U2AF1L3 aus, indem sie die Transkription von RNA stoppen. Ohne die Synthese von prä-mRNA fehlt das Substrat für das Spleißen, und somit wird die Funktion von U2AF1L3 nicht genutzt. Dies zeigt, dass die Transkription und das Spleißen miteinander verbunden sind und die Hemmung des einen Prozesses sich kaskadenartig auf den anderen auswirken kann. Obwohl U2AF1L3 nicht direkt durch Placetin A gehemmt wird, ist das Endergebnis eine funktionelle Hemmung von U2AF1L3 aufgrund des Fehlens eines pre-mRNA-Spleißsubstrats.

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Pladienolide B

445493-23-2sc-391691
sc-391691B
sc-391691A
sc-391691C
sc-391691D
sc-391691E
0.5 mg
10 mg
20 mg
50 mg
100 mg
5 mg
¥3373.00
¥64296.00
¥125219.00
¥287691.00
¥747997.00
¥32436.00
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Pladienolid B bindet bekanntermaßen an den SF3b-Komplex, und U2AF1L3 ist mit dem Spleißfaktor U2AF assoziiert. Durch die direkte Bindung an eine Komponente der Spleißmaschinerie hemmt Pladienolid B den Spleißprozess, wodurch die Funktion von U2AF1L3 gehemmt würde, da es am RNA-Spleißen beteiligt ist.

Isoginkgetin

548-19-6sc-507430
5 mg
¥2538.00
(0)

Isoginkgetin ist ein Inhibitor des prä-mRNA-Spleißens, der die Spleißosomen-Assemblierung beeinflusst. Die Hemmung der Spleißosomen-Assemblierung hemmt indirekt die U2AF1L3-Funktion, da es sich um eine Komponente des Spleißosoms handelt, die für das prä-mRNA-Spleißen erforderlich ist.

Spliceostatin A

391611-36-2sc-507481
1 mg
¥20308.00
(0)

Spliceostatin A zielt auf das Spleißosom ab und kann durch Hemmung seiner Funktion die Rolle von U2AF1L3 beim RNA-Spleißen hemmen, da U2AF1L3 Teil der Spleißmaschinerie ist.

Madrasin

374913-63-0sc-507563
100 mg
¥8462.00
(0)

Madrasin ist ein Spleißinhibitor, der das Spleißosom durch Hemmung des SF3b-Komplexes stört. Da U2AF1L3 ein Bestandteil des U2AF-Komplexes ist, der in Verbindung mit SF3b arbeitet, kann Madrasin die Funktion von U2AF1L3 beim Spleißen hemmen.

Herboxidiene

142861-00-5sc-506378
1 mg
¥11384.00
(0)

Herboxidien, auch bekannt als GEX1A, zielt auf das Spleißosom ab und hemmt nachweislich das Spleißen. Diese Hemmung würde sich auf die Funktion von U2AF1L3 auswirken, da es für das ordnungsgemäße Spleißen von prä-mRNA durch das Spleißosom erforderlich ist.

FR901464

146478-72-0sc-507352
5 mg
¥20308.00
(0)

FR901464 ist ein Spleißinhibitor, der auf das Spleißosom einwirkt, seine Komponenten beeinflusst und dadurch U2AF1L3 funktionell hemmt, indem er den RNA-Spleißprozess, an dem es beteiligt ist, beeinträchtigt.