Date published: 2026-2-9

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TYW3 Inhibitoren

Gängige TYW3 Inhibitors sind unter underem Lead(II) Acetate CAS 301-04-2, Sodium (meta)arsenite CAS 7784-46-5, Cadmium chloride, anhydrous CAS 10108-64-2, 1,10-Phenanthroline CAS 66-71-7 und α-Iodoacetamide CAS 144-48-9.

TYW3-Inhibitoren stören die Aktivität des Enzyms TYW3, das am Biosyntheseweg von Wybutosin, einem hyper-modifizierten Nukleosid in der Phenylalanin-tRNA, beteiligt ist. Die Hemmung von TYW3 wird durch die Bindung dieser Verbindungen an das aktive Zentrum oder eine andere kritische Region des Enzyms erreicht, wodurch das Enzym an der Katalyse seiner normalen Reaktion gehindert wird. Das aktive Zentrum von TYW3 ist durch eine einzigartige Anordnung von Aminosäuren und Cofaktoren gekennzeichnet, die mit den Substraten interagieren, um die für die Wybutosin-Synthese erforderliche chemische Umwandlung zu erleichtern. Daher werden die Inhibitoren so konzipiert, dass sie die natürlichen Substrate von TYW3 nachahmen oder mit ihnen konkurrieren, oder dass sie an Regionen des Enzyms binden, die eine Konformationsänderung bewirken und es dadurch inaktiv machen. Der Entwurfsprozess für TYW3-Inhibitoren umfasst häufig eine detaillierte Analyse der dreidimensionalen Struktur des Enzyms, die typischerweise mit Techniken wie Röntgenkristallographie oder NMR-Spektroskopie durchgeführt wird.

Diese Spezifität ist entscheidend, um Off-Target-Effekte zu minimieren und sicherzustellen, dass der Inhibitor die Aktivität von TYW3 wirksam moduliert, ohne andere Enzymwege zu beeinträchtigen. TYW3-Inhibitoren können in ihrer Struktur sehr unterschiedlich sein. Sie reichen von kleinen, starren Molekülen bis hin zu größeren, flexiblen Verbindungen, die jeweils unterschiedliche physikochemische Eigenschaften aufweisen, die ihre Interaktion mit dem Enzym beeinflussen. Die Entwicklung dieser Inhibitoren ist ein iterativer Prozess, der häufig die Synthese einer Reihe von Verbindungen und anschließende Tests zur Bewertung ihrer Affinität für das Enzym und ihrer Fähigkeit, dessen Aktivität zu hemmen, umfasst. Die molekularen Wechselwirkungen zwischen TYW3 und seinen Inhibitoren können u. a. Wasserstoffbrückenbindungen, hydrophobe Wechselwirkungen und van-der-Waals-Kräfte umfassen. Die Feinabstimmung dieser Wechselwirkungen ist für die Entwicklung wirksamer TYW3-Inhibitoren unerlässlich, ebenso wie die Gewährleistung der Stabilität der Verbindungen unter physiologischen Bedingungen und ihrer Fähigkeit, den intrazellulären Ort zu erreichen, an dem TYW3 seine Funktion ausübt.

Siehe auch...

ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

Lead(II) Acetate

301-04-2sc-507473
5 g
¥959.00
(0)

Blei(II)-acetat, eine Schwermetallverbindung, hemmt TYW3, indem es wesentliche Metall-Cofaktoren verdrängt, die für die katalytische Aktivität des Enzyms erforderlich sind, was zu einer verminderten funktionellen Aktivität von TYW3 führt.

Sodium (meta)arsenite

7784-46-5sc-250986
sc-250986A
100 g
1 kg
¥1218.00
¥8800.00
3
(2)

Natriumarsenit interagiert mit Sulfhydrylgruppen von Proteinen und hemmt TYW3 durch Störung der Proteinfaltung und -funktion, was zu einer verminderten Enzymaktivität führen kann.

Cadmium chloride, anhydrous

10108-64-2sc-252533
sc-252533A
sc-252533B
10 g
50 g
500 g
¥632.00
¥2065.00
¥3971.00
1
(1)

Cadmiumchlorid bindet an bestimmte Stellen in Proteinen und verdrängt dabei Metallionen, die für die enzymatische Funktion von TYW3 notwendig sind, was zu dessen Hemmung führt.

1,10-Phenanthroline

66-71-7sc-255888
sc-255888A
2.5 g
5 g
¥259.00
¥361.00
(0)

Phenanthrolin chelatiert Metallionen und hemmt möglicherweise TYW3, indem es Metall-Cofaktoren entfernt, die für seine katalytische Aktivität wesentlich sind.

α-Iodoacetamide

144-48-9sc-203320
25 g
¥2877.00
1
(1)

Iodoacetamid alkyliert Sulfhydrylgruppen in Cysteinresten, was zur Hemmung von TYW3 führen könnte, indem es die Bildung von Disulfidbindungen verhindert, die für seine Struktur und Funktion unerlässlich sind.

Phenylarsine oxide

637-03-6sc-3521
250 mg
¥463.00
4
(1)

Phenylarsinoxid bindet an vicinale Dithiole, was zu einer Hemmung von TYW3 führen kann, wenn diese Strukturmerkmale für seine enzymatische Aktivität entscheidend sind.

Ethacrynic acid

58-54-8sc-257424
sc-257424A
1 g
5 g
¥1015.00
¥3385.00
5
(1)

Ethacrynsäure reagiert mit Sulfhydrylgruppen in Proteinen, was zu einer Hemmung von TYW3 führen kann, indem seine ordnungsgemäße Faltung und Funktion gestört wird.

Chloroquine

54-05-7sc-507304
250 mg
¥778.00
2
(0)

Chloroquin greift in die lysosomale Funktion und die Autophagie ein, was zu einer indirekten Hemmung von TYW3 führen könnte, indem es Prozesse beeinträchtigt, die für seinen Umsatz oder seine Reifung wichtig sind.