Zu den chemischen Inhibitoren von Troponin T gehören eine Reihe von Kalziumkanalblockern, die die kalziumabhängige Regulierungsfunktion dieses Proteins bei der Muskelkontraktion behindern. Verapamil, Diltiazem, Bepridil, Gallopamil, Mibefradil, Nifedipin, Amlodipin, Nicardipin und Felodipin sind allesamt Wirkstoffe, die den Einstrom von Kalziumionen in die Herzmuskelzellen beschränken. Auf diese Weise begrenzen diese Chemikalien direkt die Menge an Kalzium, die zur Bindung an Troponin T zur Verfügung steht, was ein entscheidender Schritt ist, damit Troponin T seine Funktion im Kontraktionsprozess der Muskelfasern ausüben kann. Die verringerte Bindung von Kalzium an Troponin T führt zu einer Hemmung der Konformationsänderungen, die für die Aktivierung der Aktin-Myosin-Querverbrückung erforderlich sind, die für die Muskelkontraktion unerlässlich ist. Folglich ist Troponin T nicht in der Lage, wirksam an der Regulierung der Muskelkontraktion teilzunehmen, was zu seiner funktionellen Hemmung führt.
Neben den bereits erwähnten Kalziumkanalblockern wirken andere Chemikalien wie Gadolinium(III) und Ryanodin über unterschiedliche Mechanismen, konvergieren aber letztlich auf demselben Weg der Kalziumregulierung, der die Troponin-T-Funktion beeinflusst. Gadolinium(III) wirkt durch die Blockierung von Kalziumkanälen und verringert so den Pool an Kalziumionen, die für die Aktivierung von Troponin T benötigt werden. Ryanodin interagiert mit dem Ryanodin-Rezeptor, um die Kalziumfreisetzung aus dem sarkoplasmatischen Retikulum zu verändern, wodurch die intrazellulären Kalziumspeicher geleert werden und dadurch das für die Troponin T-Funktion verfügbare Kalzium verringert wird. Tetracain trägt auch zur Hemmung von Troponin T bei, indem es spannungsabhängige Kalziumkanäle blockiert, was zu einem Rückgang des intrazellulären Kalziumspiegels führt und damit die Rolle von Troponin T bei der Regulierung der Muskelkontraktion weiter hemmt. Insgesamt bewirken diese Chemikalien eine gezielte Hemmung von Troponin T, indem sie die Kalzium-Signalwege manipulieren, die für seine Funktion entscheidend sind.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Verapamil | 52-53-9 | sc-507373 | 1 g | ¥4219.00 | ||
Verapamil, ein Kalziumkanalblocker, kann Troponin T hemmen, indem es den Kalziumeinstrom in Herzmuskelzellen reduziert. Dies führt zu einer geringeren Verfügbarkeit von Calcium, das an Troponin T binden muss, was für die Rolle von Troponin T bei der Regulierung der Muskelkontraktion notwendig ist. | ||||||
Diltiazem | 42399-41-7 | sc-204726 sc-204726A | 1 g 5 g | ¥2358.00 ¥5235.00 | 4 | |
Diltiazem wirkt ähnlich wie Verapamil, indem es Kalziumkanäle blockiert. Der verminderte Kalziumeintritt in die Zellen verringert die Aktivierung von Troponin T und hemmt so dessen Rolle bei der Kontraktion des Herzmuskels. | ||||||
Bepridil | 64706-54-3 | sc-507400 | 100 mg | ¥18277.00 | ||
Bepridil, ein weiterer Kalziumkanalantagonist, hemmt den Zufluss von Kalziumionen, die für die Troponin-T-Aktivierung während der Muskelkontraktion unerlässlich sind, und hemmt damit funktionell Troponin T. | ||||||
Gadolinium | 7440-54-2 | sc-250038 | 10 g | ¥1004.00 | ||
Gadolinium(III)-Ionen können Kalziumkanäle blockieren, was zu einer Verringerung der Kalziumionen führt, die zur Bindung an Troponin T zur Verfügung stehen, und somit dessen Funktion bei der Muskelkontraktion hemmt. | ||||||
Ryanodine | 15662-33-6 | sc-201523 sc-201523A | 1 mg 5 mg | ¥2516.00 ¥9014.00 | 19 | |
Ryanodin sperrt den Ryanodinrezeptor in einem offenen Zustand, wodurch die Kalziumspeicher aus dem sarkoplasmatischen Retikulum aufgebraucht werden und weniger Kalzium zur Aktivierung von Troponin T zur Verfügung steht, wodurch dessen Funktion gehemmt wird. | ||||||
Tetracaine | 94-24-6 | sc-255645 sc-255645A sc-255645B sc-255645C sc-255645D sc-255645E | 5 g 25 g 100 g 500 g 1 kg 5 kg | ¥745.00 ¥3486.00 ¥5641.00 ¥11282.00 ¥16957.00 ¥56410.00 | ||
Tetracain blockiert spannungsabhängige Kalziumkanäle, verringert die intrazelluläre Kalziumkonzentration und hemmt so die kalziumabhängige Funktion von Troponin T bei der Muskelkontraktion. | ||||||
Mibefradil dihydrochloride | 116666-63-8 | sc-204083 sc-204083A | 10 mg 50 mg | ¥2403.00 ¥9759.00 | 4 | |
Mibefradil hemmt Kalziumkanäle vom T-Typ, was die Verfügbarkeit von Kalzium für die Aktivierung von Troponin T verringern kann, wodurch dessen Rolle bei der Muskelkontraktion gehemmt wird. | ||||||
Nifedipine | 21829-25-4 | sc-3589 sc-3589A | 1 g 5 g | ¥666.00 ¥1952.00 | 15 | |
Nifedipin ist ein Kalziumkanalblocker, der den Kalziumzufluss hemmt, den Troponin T zur Regulierung der Muskelkontraktion benötigt, und somit die Troponin T-Aktivität funktionell hemmt. | ||||||
Amlodipine | 88150-42-9 | sc-200195 sc-200195A | 100 mg 1 g | ¥835.00 ¥1873.00 | 2 | |
Amlodipin hemmt selektiv Kalziumkanäle, wodurch die für die Troponin-T-Aktivierung und die Muskelkontraktion erforderliche Kalziumionenkonzentration verringert wird, was zu einer funktionellen Hemmung von Troponin T führt. | ||||||
Nicardipine hydrochloride | 54527-84-3 | sc-202731 sc-202731A | 1 g 5 g | ¥372.00 ¥936.00 | 5 | |
Nicardipin hemmt den Einstrom von Calciumionen durch Calciumkanäle vom L-Typ, die für die Aktivierung von Troponin T bei der Regulierung der Muskelkontraktion notwendig sind, was zu einer funktionellen Hemmung von Troponin T führt. | ||||||