Chemische Inhibitoren von TRH-R2 wirken über verschiedene Mechanismen, indem sie auf Signalwege und Rezeptoren abzielen, die den von TRH-R2 genutzten ähnlich oder mit ihnen verbunden sind. Atosiban wirkt durch Antagonisierung von Oxytocin-Rezeptoren, die die Struktur des G-Protein-gekoppelten Rezeptors (GPCR) mit TRH-R2 teilen, und hemmt damit möglicherweise die Signalwege, an denen TRH-R2 normalerweise beteiligt wäre. In ähnlicher Weise blockiert Losartan Angiotensin-II-Rezeptoren und könnte TRH-R2 hemmen, indem es um GPCR-vermittelte Signalmechanismen konkurriert, die für die Funktion von TRH-R2 wesentlich sind. Naltrexon als Opioidrezeptor-Antagonist und Yohimbin, das auf alpha-2-adrenerge Rezeptoren abzielt, unterbrechen beide nachgeschaltete Signalkaskaden, die die TRH-R2-Aktivität beeinflussen können. Solche Eingriffe in das GPCR-Signalmilieu können die funktionelle Reaktion von TRH-R2 verringern.
Auch Prazosin und Propranolol, die Alpha-1- bzw. Beta-Adrenorezeptoren blockieren, sind in der Lage, Signalwege zu unterbrechen, die mit der TRH-R2-Aktivität in Verbindung stehen oder diese beeinflussen können. Cyproheptadin mit seiner Fähigkeit, Serotonin- und Histaminrezeptoren zu antagonisieren, könnte TRH-R2 indirekt hemmen, indem es die GPCR-Signalwege blockiert. Mifepriston könnte durch die Antagonisierung von Glukokortikoidrezeptoren die Signalumgebung von TRH-R2 verändern, was zu einer Hemmung führt. Phenoxybenzamin, durch irreversible alpha-adrenerge Blockade, und Chlorpromazin, durch Antagonisierung von Dopaminrezeptoren, könnten jeweils Bedingungen schaffen, die für die TRH-R2-Signalisierung ungünstig sind. Methiothepin und Spiperon, die nicht-selektive Serotonin- bzw. Dopamin-Antagonisten sind, können TRH-R2 hemmen, indem sie die Signalwege blockieren, die für die Funktion des G-Protein-gekoppelten Rezeptors relevant sind, und so die Fähigkeit von TRH-R2, sein Signal zu verbreiten, verringern. Jede dieser Chemikalien kann durch die Beeinflussung bestimmter GPCR-bezogener Signalwege zur Hemmung der TRH-R2-Signalkapazität beitragen.
Siehe auch...
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Atosiban | 90779-69-4 | sc-254947 sc-254947A sc-254947B | 10 mg 50 mg 1 g | ¥2302.00 ¥3509.00 ¥47069.00 | ||
Atosiban antagonisiert Oxytocin-Rezeptoren, die wie TRH-R2 G-Protein-gekoppelte Rezeptoren sind, und hemmt möglicherweise ähnliche Signalwege. | ||||||
Losartan | 114798-26-4 | sc-353662 | 100 mg | ¥1467.00 | 18 | |
Losartan, ein Angiotensin-II-Rezeptorblocker, könnte TRH-R2 hemmen, indem es mit ähnlichen G-Protein-gekoppelten Rezeptor-vermittelten Signalmechanismen konkurriert. | ||||||
Yohimbine hydrochloride | 65-19-0 | sc-204412 sc-204412A sc-204412B | 1 g 5 g 25 g | ¥575.00 ¥1929.00 ¥5979.00 | 2 | |
Yohimbin ist ein Alpha-2-Adrenorezeptor-Antagonist, der die TRH-R2-Signalübertragung durch Beeinflussung verwandter G-Protein-gekoppelter Rezeptorwege hemmen kann. | ||||||
Propranolol | 525-66-6 | sc-507425 | 100 mg | ¥2031.00 | ||
Propranolol, ein beta-adrenerger Rezeptorantagonist, kann die TRH-R2-Aktivität hemmen, indem er die damit verbundenen G-Protein-gekoppelten Rezeptor-Signalkaskaden unterbricht. | ||||||
Mifepristone | 84371-65-3 | sc-203134 | 100 mg | ¥688.00 | 17 | |
Mifepriston, ein Glukokortikoidrezeptor-Antagonist, kann TRH-R2 durch nachgeschaltete Effekte auf die G-Protein-gekoppelte Rezeptorsignalisierung hemmen. | ||||||
Chlorpromazine | 50-53-3 | sc-357313 sc-357313A | 5 g 25 g | ¥688.00 ¥1241.00 | 21 | |
Chlorpromazin antagonisiert Dopamin und andere Rezeptoren und hemmt möglicherweise TRH-R2, indem es die G-Protein-gekoppelte Rezeptor-vermittelte Signaltransduktion stört. | ||||||
Spiperone | 749-02-0 | sc-471047 | 250 mg | ¥1467.00 | ||
Spiperon, ein Dopamin-Antagonist, könnte TRH-R2 hemmen, indem er die G-Protein-gekoppelten Rezeptor-Signalwege moduliert, die für die Funktion von TRH-R2 notwendig sind. | ||||||