Transferrin-Inhibitoren sind eine Klasse von Verbindungen, die die Funktion von Transferrin modulieren sollen, einem Glykoprotein, das für den Eisentransport im Körper unerlässlich ist. Transferrin ist für die Eisenhomöostase von zentraler Bedeutung und erleichtert die Bindung und den Transport von Eisenionen von den Absorptions- oder Speicherstellen zu den Zellen, die an entscheidenden Prozessen wie der Hämoglobinsynthese, der Zellatmung und der DNA-Synthese beteiligt sind. Die Hemmung von Transferrin dient als strategischer Ansatz, um die komplizierten Mechanismen zu analysieren, die den Transport und die Verteilung von Eisen im Organismus steuern. Dieser Forschungsansatz zielt darauf ab, die Komplexität der Interaktion von Transferrin mit seiner rezeptorvermittelten Endozytose zu entschlüsseln und die grundlegenden Aspekte des Eisenstoffwechsels und seiner sorgfältigen Regulierung zu beleuchten.
Im Bereich der physiologischen und pathologischen Zustände erweisen sich Transferrin-Inhibitoren als wertvolle Hilfsmittel zur Aufklärung der vielfältigen Rolle von Transferrin. Dies führt zu einem tieferen Verständnis von eisenbedingten Störungen und Krankheiten, bei denen eine Dysregulation der Eisenhomöostase eine Rolle spielt. Durch gezielte Hemmung können Forscher die Folgen einer Störung des Transferrin-vermittelten Eisentransportsystems genau untersuchen und so ein differenziertes Verständnis der umfassenderen Auswirkungen im Zusammenhang mit einem Eisenungleichgewicht erlangen. Solche Einblicke in die molekularen Feinheiten der Eisenregulation können den Weg für die Entwicklung innovativer Strategien zur Bewältigung und Behandlung von Gesundheitsproblemen ebnen, die mit Störungen der Eisendynamik zusammenhängen. Die Erforschung von Transferrin-Inhibitoren steht daher an vorderster Front bei der Entschlüsselung des molekularen Geflechts, das den Eisenstoffwechsel steuert, und trägt zur Erweiterung des wissenschaftlichen Wissens im Bereich der eisenbezogenen physiologischen Prozesse und Pathologien bei.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Deferasirox | 201530-41-8 | sc-207509 | 2.5 mg | ¥2031.00 | 9 | |
Deferasirox ist ein Eisenchelator, der sich an Eisen bindet, was möglicherweise die Eisen-Transferrin-Komplexe beeinträchtigt und die Eisenabgabe an die Zellen verringert. | ||||||
Deferiprone | 30652-11-0 | sc-211220 sc-211220A | 1 g 5 g | ¥1399.00 ¥1512.00 | 5 | |
Deferipron chelatiert Eisen, was sich auf die Assoziation von Eisen mit Transferrin und seine anschließende Aufnahme in die Zellen auswirken kann. | ||||||
Pyridoxal Isonicotinoyl Hydrazone | 737-86-0 | sc-204192 | 50 mg | ¥2990.00 | 9 | |
PIH ist ein synthetischer Eisenchelator, der die Wechselwirkungen zwischen Transferrin und Eisen stören könnte, wodurch die Eisenabgabe an die Zellen verringert werden könnte. | ||||||
Triapine | 200933-27-3 | sc-475303 | 10 mg | ¥3385.00 | ||
Triapin ist ein Hemmstoff der Ribonukleotid-Reduktase, der sich indirekt auf den zellulären Eisenbedarf auswirkt und möglicherweise die Verwertung des an Transferrin gebundenen Eisens beeinträchtigt. | ||||||
Gallium Nitrate | 69365-72-6 | sc-358673 sc-358673A | 1 g 5 g | ¥225.00 ¥903.00 | ||
Galliumnitrat kann den Transferrin-vermittelten Eisentransport beeinträchtigen, was sich möglicherweise auf die Eisenaufnahme durch die Zellen auswirkt. | ||||||
Iron Chelator, Dp44mT | 152095-12-0 | sc-221764 | 25 mg | ¥2347.00 | ||
Dp44mT ist eine eisenchelatbildende Verbindung, die die zelluläre Eisenverfügbarkeit durch Beeinträchtigung der Eisen-Transferrin-Interaktionen beeinflussen könnte. | ||||||