Date published: 2026-2-10

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TMLH Inhibitoren

Gängige TMLH Inhibitors sind unter underem α-Ketoglutaric Acid CAS 328-50-7, D-(-)-Isoascorbic acid CAS 89-65-6, o-Phenanthroline monohydrate CAS 5144-89-8, 2-Deoxy-D-ribose CAS 533-67-5 und 2,6-Pyridinedicarboxylic acid CAS 499-83-2.

Die als TMLH-Inhibitoren bekannte chemische Klasse umfasst eine Reihe von Verbindungen, die speziell auf die Aktivität von Trimethyllysin-Hydroxylase, Epsilon, einem entscheidenden Enzym im Stoffwechselweg der Carnitin-Biosynthese, ausgerichtet sind und diese hemmen. Diese Inhibitoren zeichnen sich durch ihre Fähigkeit aus, mit dem Enzym in verschiedenen Stadien seines katalytischen Zyklus zu interagieren oder die Interaktion des Enzyms mit seinen Substraten, Cofaktoren oder der umgebenden zellulären Umgebung zu beeinflussen. Die Entwicklung und Identifizierung dieser Inhibitoren beruht auf einem tiefen Verständnis der Struktur und Funktion des Enzyms und der biochemischen Wege, in denen es arbeitet. Im Bereich der TMLH-Inhibitoren gibt es verschiedene Ansätze, um eine Hemmung zu erreichen. Eine weit verbreitete Methode ist die Verwendung von Substratanaloga. Dabei handelt es sich um Verbindungen, die in ihrer Struktur den natürlichen Substraten von TMLH sehr ähnlich sind. Durch die Nachahmung des natürlichen Substrats können diese Analoga an das aktive Zentrum des Enzyms binden, wodurch das eigentliche Substrat am Zugang zu dieser kritischen Region gehindert und die katalytische Aktivität des Enzyms wirksam blockiert wird. Diese Form der Hemmung ist besonders wertvoll, da sie direkt auf die Hauptfunktion des Enzyms abzielt. Ein weiterer Ansatz besteht in der Verwendung von Übergangszustandsanaloga, die so konzipiert sind, dass sie dem Übergangszustand des Substrats während der enzymatischen Katalyse ähneln. Aufgrund ihrer strukturellen Ähnlichkeit mit dem Übergangszustand können diese Analoga mit hoher Affinität an das Enzym binden, was zu einer starken Hemmung führt. Diese Strategie macht sich die einzigartigen Konformationsänderungen zunutze, die Enzyme während der Katalyse durchlaufen, und bietet ein hochspezifisches Mittel zur Intervention.

Darüber hinaus eröffnet die Beteiligung von Metallionen als Cofaktoren am katalytischen Mechanismus von TMLH einen weiteren Weg zur Hemmung. Verbindungen, die als Metallchelatoren bekannt sind, können diese essenziellen Metallionen abspalten und so dem Enzym eine entscheidende Komponente entziehen, die es für seine Aktivität benötigt. Diese Methode kann die katalytische Effizienz des Enzyms wirksam verringern. Darüber hinaus wirken einige Inhibitoren, indem sie die Kofaktoren oder Nebenprodukte der enzymatischen Reaktion nachahmen oder stören und so die Funktionalität des Enzyms verändern. Diese Art der Hemmung kann besonders raffiniert sein, da sie die Aktivität des Enzyms modulieren kann, ohne direkt mit dem natürlichen Substrat zu konkurrieren. Die Verwendung allosterischer Inhibitoren schließlich stellt einen differenzierteren Ansatz dar. Diese Inhibitoren binden an andere Stellen des Enzyms als die aktive Stelle und bewirken Konformationsänderungen, die die enzymatische Aktivität verringern oder aufheben können. Diese Methode der Hemmung ist besonders interessant, da sie die Möglichkeit bietet, die Enzymaktivität mit hoher Spezifität zu modulieren, was kontrolliertere und feiner abgestimmte Interventionsstrategien ermöglicht. Insgesamt stellen TMLH-Inhibitoren eine vielfältige und hochentwickelte Klasse von Verbindungen dar, die jeweils unterschiedliche Mechanismen zur Modulation der Aktivität von Trimethyllysin-Hydroxylase, Epsilon, nutzen. Ihre Entwicklung und Verwendung hängt von einem umfassenden Verständnis der Enzymstruktur, der biochemischen Wege, die sie beeinflussen, und des zellulären Kontextes, in dem sie wirken, ab. Als solche sind diese Inhibitoren ein Beweis für die Fortschritte in der Biochemie und Molekularbiologie und zeigen das Potenzial auf, spezifische Enzyme innerhalb komplexer Stoffwechselnetzwerke genau zu treffen.

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ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

α-Ketoglutaric Acid

328-50-7sc-208504
sc-208504A
sc-208504B
sc-208504C
sc-208504D
sc-208504E
sc-208504F
25 g
100 g
250 g
500 g
1 kg
5 kg
16 kg
¥372.00
¥485.00
¥711.00
¥1241.00
¥2121.00
¥8326.00
¥23591.00
2
(1)

Als strukturelles Analogon zu 2-Oxoglutarat, einem Co-Substrat von TMLH, könnte diese Verbindung die Bindung des Enzyms an sein natürliches Substrat kompetitiv hemmen.

o-Phenanthroline monohydrate

5144-89-8sc-202256
sc-202256A
1 g
25 g
¥485.00
¥2121.00
1
(1)

Als Inhibitor von 2-Oxoglutarat-abhängigen Dioxygenasen könnte es TMLH hemmen, wenn es einen ähnlichen Mechanismus aufweist.

Dimethyloxaloylglycine (DMOG)

89464-63-1sc-200755
sc-200755A
sc-200755B
sc-200755C
10 mg
50 mg
100 mg
500 mg
¥948.00
¥3396.00
¥4219.00
¥8789.00
25
(2)

Durch die Hemmung der Prolylhydroxylase könnte es indirekt die mit TMLH verbundenen Stoffwechselwege beeinflussen.