Die als Tau-Aktivatoren bekannte chemische Klasse umfasst Verbindungen, die indirekt die Regulation, Phosphorylierung und Aggregation des Tau-Proteins beeinflussen können, das hauptsächlich mit neurodegenerativen Erkrankungen in Verbindung gebracht wird. Viele dieser Verbindungen entfalten ihre Wirkung durch die Modulation zellulärer Prozesse und Signalwege, die an der Tau-Pathologie beteiligt sind. Zum Beispiel sind Curcumin und Epigallocatechingallat (EGCG) Polyphenole, die dafür bekannt sind, die Tau-Aggregation zu hemmen und die Mikrotubuli-Stabilität zu fördern, wodurch die Tau-bedingte Neurodegeneration gemildert wird.
Andere Verbindungen wie Lithium und Rapamycin können Tau indirekt beeinflussen, indem sie auf Signalwege abzielen, die mit der Tau-Phosphorylierung und -Aggregation in Verbindung stehen. Lithium kann GSK-3β modulieren, ein Enzym, das Tau phosphoryliert, während Rapamycin die Autophagie aktiviert, was zur Beseitigung von Tau-Aggregaten beitragen kann. Natriumselenit, Rolipram und Withaferin A können die Tau-Hyperphosphorylierung beeinflussen, indem sie auf oxidative Stresswege, PDE4-Hemmung bzw. GSK-3β abzielen. Berberin ist eine weitere Verbindung, die die Tau-Hyperphosphorylierung und -Aggregation durch verschiedene Mechanismen reduzieren kann. N-Acetyl-L-Cystein (NAC) und Trehalose modulieren oxidativen Stress und fördern die Autophagie, was sich auf die Tau-Regulation und die Beseitigung von Tau-Aggregaten auswirkt. Valproinsäure, ein HDAC-Inhibitor, kann die Tau-Acetylierung beeinflussen. Schließlich kann Salubrinal die Tau-Phosphorylierung indirekt über Stresswege des endoplasmatischen Retikulums (ER) beeinflussen. Insgesamt umfasst die chemische Klasse der Tau-Aktivatoren verschiedene Verbindungen, die sich indirekt auf Tau auswirken können und Möglichkeiten für die Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen bieten.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Curcumin | 458-37-7 | sc-200509 sc-200509A sc-200509B sc-200509C sc-200509D sc-200509F sc-200509E | 1 g 5 g 25 g 100 g 250 g 1 kg 2.5 kg | ¥417.00 ¥778.00 ¥1230.00 ¥2459.00 ¥2696.00 ¥9917.00 ¥22203.00 | 47 | |
Hemmt die Tau-Aggregation und fördert die Stabilität der Mikrotubuli. | ||||||
(−)-Epigallocatechin Gallate | 989-51-5 | sc-200802 sc-200802A sc-200802B sc-200802C sc-200802D sc-200802E | 10 mg 50 mg 100 mg 500 mg 1 g 10 g | ¥485.00 ¥824.00 ¥1422.00 ¥2742.00 ¥5979.00 ¥14204.00 | 11 | |
Reduziert die Tau-Aggregation und -Toxizität. | ||||||
Rapamycin | 53123-88-9 | sc-3504 sc-3504A sc-3504B | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥711.00 ¥1783.00 ¥3678.00 | 233 | |
Aktiviert die Autophagie, wodurch Tau-Aggregate abgebaut werden können. | ||||||
Sodium selenite | 10102-18-8 | sc-253595 sc-253595B sc-253595C sc-253595A | 5 g 500 g 1 kg 100 g | ¥553.00 ¥2065.00 ¥3565.00 ¥1106.00 | 3 | |
Kann die Tau-Phosphorylierung über Wege des oxidativen Stresses modulieren. | ||||||
Rolipram | 61413-54-5 | sc-3563 sc-3563A | 5 mg 50 mg | ¥869.00 ¥2437.00 | 18 | |
Hemmt PDE4, das die Phosphorylierung von Tau beeinflussen kann. | ||||||
Withaferin A | 5119-48-2 | sc-200381 sc-200381A sc-200381B sc-200381C | 1 mg 10 mg 100 mg 1 g | ¥1467.00 ¥6577.00 ¥47069.00 ¥231349.00 | 20 | |
Kann die Hyperphosphorylierung von Tau über die Hemmung von GSK-3β verringern. | ||||||
Berberine | 2086-83-1 | sc-507337 | 250 mg | ¥1038.00 | 1 | |
Kann die Hyperphosphorylierung und Aggregation von Tau verringern. | ||||||
N-Acetyl-L-cysteine | 616-91-1 | sc-202232 sc-202232A sc-202232C sc-202232B | 5 g 25 g 1 kg 100 g | ¥384.00 ¥835.00 ¥3046.00 ¥1286.00 | 34 | |
Moduliert den oxidativen Stress und beeinflusst möglicherweise die Tau-Regulierung. | ||||||
D-(+)-Trehalose Anhydrous | 99-20-7 | sc-294151 sc-294151A sc-294151B | 1 g 25 g 100 g | ¥338.00 ¥1884.00 ¥2933.00 | 2 | |
Fördert die Autophagie, wodurch möglicherweise Tau-Aggregate abgebaut werden. | ||||||
Valproic Acid | 99-66-1 | sc-213144 | 10 g | ¥982.00 | 9 | |
Hemmt Histondeacetylasen (HDACs), was die Acetylierung von Tau beeinträchtigen kann. | ||||||