Zu den chemischen Inhibitoren von T2R1 gehören eine Reihe von Verbindungen, die mit den Rezeptorstellen des Proteins interagieren, um die Bindung und Erkennung von Bitterstoffen zu verhindern. Propylthiouracil kann T2R1 durch kompetitiven Antagonismus hemmen, indem es sich an Rezeptorstellen bindet, die auf Thioharnstoffverbindungen reagieren. Diese Bindung verhindert die übliche Aktivierung von T2R1 durch seine charakteristischen Liganden. Phenylthiocarbamid wirkt nach einem vergleichbaren Mechanismus, indem es aufgrund seiner strukturellen Ähnlichkeit mit den natürlichen Liganden von T2R1 als kompetitiver Inhibitor wirkt und so die Aktivierung des Rezeptors verhindert.
Probenecid hemmt T2R1 ebenfalls, indem es mit spezifischen Sulfonamid-Erkennungsstellen auf dem Rezeptor interagiert. Diese Wechselwirkung behindert die Bindung anderer bitterer Geschmacksstoffe. Acesulfam-Kalium, ein Süßstoff, kann T2R1 indirekt hemmen, indem er sich an die Rezeptorstellen für süßen Geschmack bindet, was die Fähigkeit von T2R1, Bitterstoffe zu erkennen und darauf zu reagieren, verringert. Capsazepin hingegen kann T2R1 hemmen, indem es mit Molekülen wie Capsaicin um die Bindungsstellen auf dem Rezeptor konkurriert und so die Erkennung bestimmter bitterer Geschmacksstoffe blockiert. Naringin und Gymnemic Acid schließlich binden an die Bitter- bzw. Süßgeschmacksstellen von T2R1. Naringin tut dies aufgrund seiner inhärenten Bitterkeit, während die Besetzung der Süßrezeptorstelle durch Gymnemic Acid indirekt zu einer Verringerung der Interaktion von T2R1 mit bitteren Molekülen führt.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
6-Propyl-2-thiouracil | 51-52-5 | sc-214383 sc-214383A sc-214383B sc-214383C | 10 g 25 g 100 g 1 kg | ¥417.00 ¥632.00 ¥2527.00 ¥22530.00 | ||
Propylthiouracil kann T2R1 durch kompetitiven Antagonismus an den Rezeptorstellen hemmen, die typischerweise durch Thioharnstoffverbindungen aktiviert werden, eine Gruppe, die von T2R1 erkannt wird. | ||||||
N-Phenylthiourea | 103-85-5 | sc-236086 | 100 g | ¥3599.00 | ||
Phenylthiocarbamid kann als kompetitiver Inhibitor für T2R1 wirken, da es strukturell den Verbindungen ähnelt, an die T2R1 normalerweise bindet, und deren Bindung und anschließende Rezeptoraktivierung verhindert. | ||||||
Probenecid | 57-66-9 | sc-202773 sc-202773A sc-202773B sc-202773C | 1 g 5 g 25 g 100 g | ¥316.00 ¥440.00 ¥1128.00 ¥3125.00 | 28 | |
Probenecid kann T2R1 hemmen, da es mit den Sulfonamid-Erkennungsstellen auf dem Rezeptor interagiert und so die Bindung gängiger Bitterstoffe, die T2R1 erkennt, blockiert. | ||||||
Acesulfame Potassium | 55589-62-3 | sc-210736 | 25 g | ¥2764.00 | ||
Acesulfam-Kalium ist ein Süßstoff, der T2R1 indirekt hemmen kann, indem er sich an die Rezeptorstellen für süßen Geschmack bindet und dadurch die Empfindlichkeit des Rezeptors für Bitterstoffe verringert. | ||||||
Capsazepine | 138977-28-3 | sc-201098 sc-201098A | 5 mg 25 mg | ¥1670.00 ¥5178.00 | 11 | |
Capsazepin kann T2R1 hemmen, da es mit Capsaicin und verwandten Verbindungen um Bindungsstellen konkurriert und so die Fähigkeit des Rezeptors, bestimmte bittere Moleküle zu erkennen, blockiert. | ||||||
Naringin | 10236-47-2 | sc-203443 sc-203443A | 25 g 50 g | ¥508.00 ¥1139.00 | 7 | |
Naringin kann T2R1 hemmen, indem es sich aufgrund seiner bitteren Natur an die Bittergeschmacksstellen des Rezeptors bindet und so andere bittere Geschmacksstoffe daran hindert, mit dem Rezeptor zu interagieren. | ||||||