Syndecan-1 ist eines der Mitglieder der Syndecan-Familie, die Transmembran-Proteoglykane umfasst, die hauptsächlich auf der Oberfläche von Zellen zu finden sind. Diese Proteoglykane haben eine konservierte zytoplasmatische Domäne, eine Transmembrandomäne und eine extrazelluläre Domäne, die mit Heparansulfat- (und manchmal Chondroitinsulfat-) Ketten modifiziert ist. Insbesondere Syndecan-1 spielt eine entscheidende Rolle bei verschiedenen zellulären Prozessen, darunter Zelladhäsion, Proliferation, Migration und Differenzierung. Die Heparansulfatketten von Syndecan-1 können an eine Vielzahl von Liganden binden, darunter Wachstumsfaktoren, Chemokine und Komponenten der extrazellulären Matrix. Dadurch kann Syndecan-1 Signalwege modulieren und das Zellverhalten als Reaktion auf Veränderungen in der zellulären Umgebung regulieren.
Syndecan-1-Inhibitoren sind eine Klasse von Molekülen, die gezielt auf die Aktivität, die Expression oder die Interaktionen von Syndecan-1 abzielen und diese reduzieren sollen. Diese Inhibitoren können über verschiedene Mechanismen wirken, z. B. durch Störung der Bindung von Liganden an die Heparansulfatketten von Syndecan-1, durch Blockierung seiner Interaktionen mit intrazellulären Signalpartnern oder durch Herabregulieren seiner Expression auf der Zelloberfläche. Durch die Hemmung der Funktionen von Syndecan-1 können diese Moleküle ein breites Spektrum von zellulären Prozessen beeinflussen, an denen Syndecan-1 beteiligt ist. Angesichts der vielfältigen Rolle von Syndecan-1 in der Zellphysiologie kann die Untersuchung seiner Inhibitoren Einblicke in die zelluläre Signalübertragung, Geweberegeneration, Angiogenese und andere Prozesse geben. Darüber hinaus kann das Verständnis der Funktionen und Mechanismen von Syndecan-1-Inhibitoren dazu beitragen, die umfassendere Rolle von Proteoglykanen in der Zellbiologie und Gewebehomöostase aufzuklären.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Genistein | 446-72-0 | sc-3515 sc-3515A sc-3515B sc-3515C sc-3515D sc-3515E sc-3515F | 100 mg 500 mg 1 g 5 g 10 g 25 g 100 g | ¥508.00 ¥1850.00 ¥2256.00 ¥4535.00 ¥6487.00 ¥11068.00 ¥22914.00 | 46 | |
Als Tyrosinkinase-Hemmer könnte Genistein die Signalwege unterdrücken, die die Expression von Syndecan-1 induzieren, und so dessen Spiegel verringern. | ||||||
Tunicamycin | 11089-65-9 | sc-3506A sc-3506 | 5 mg 10 mg | ¥1941.00 ¥3441.00 | 66 | |
Tunicamycin kann die N-gebundene Glykosylierung hemmen, was zu einer reduzierten posttranslationalen Modifikation und Stabilität von Syndecan-1 führen kann. | ||||||
Thymoquinone | 490-91-5 | sc-215986 sc-215986A | 1 g 5 g | ¥530.00 ¥1501.00 | 21 | |
Es wird angenommen, dass Thymochinon Syndecan-1 herunterreguliert, insbesondere in einigen Krebszellen. | ||||||
PD 98059 | 167869-21-8 | sc-3532 sc-3532A | 1 mg 5 mg | ¥451.00 ¥1038.00 | 212 | |
Diese Verbindung hemmt MEK und unterdrückt damit möglicherweise nachgeschaltete Signalwege, die die Expression von Syndecan-1 auslösen könnten. | ||||||
LY 294002 | 154447-36-6 | sc-201426 sc-201426A | 5 mg 25 mg | ¥1388.00 ¥4513.00 | 148 | |
Als PI3K-Inhibitor könnte LY294002 möglicherweise die Signalwege herunterregulieren, die zur Expression von Syndecan-1 führen. | ||||||
Cyclopamine | 4449-51-8 | sc-200929 sc-200929A | 1 mg 5 mg | ¥1061.00 ¥2347.00 | 19 | |
Durch die Hemmung des Hedgehog-Signalwegs könnte Cyclopamin die Syndecan-1-Expression in bestimmten Zusammenhängen verringern. | ||||||
SB 203580 | 152121-47-6 | sc-3533 sc-3533A | 1 mg 5 mg | ¥1015.00 ¥3937.00 | 284 | |
Dieser p38-MAPK-Inhibitor könnte Signalwege unterdrücken, die die Expression von Syndecan-1 verstärken, was zu dessen Herunterregulierung führt. | ||||||
DAPT | 208255-80-5 | sc-201315 sc-201315A sc-201315B sc-201315C | 5 mg 25 mg 100 mg 1 g | ¥451.00 ¥1354.00 ¥5415.00 ¥24155.00 | 47 | |
Durch die Hemmung des Notch-Signalwegs könnte DAPT möglicherweise die Expression von Syndecan-1 in einigen Zelltypen unterdrücken. | ||||||
Rapamycin | 53123-88-9 | sc-3504 sc-3504A sc-3504B | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥711.00 ¥1783.00 ¥3678.00 | 233 | |
Rapamycin, ein mTOR-Inhibitor, könnte die Signalwege herunterregulieren, die zu einer erhöhten Syndecan-1-Expression führen, insbesondere im Zusammenhang mit Krebszellen. | ||||||