SUDD-Inhibitoren, auch bekannt als Suizid-Inhibitoren oder mechanismusbasierte Inhibitoren, sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die die Aktivität spezifischer Enzyme in biologischen Systemen stören sollen. Diese Inhibitoren unterscheiden sich in ihrem Wirkmechanismus, der darin besteht, eine kovalente Bindung mit dem Zielenzym einzugehen, wodurch es dauerhaft inaktiviert wird. Der Begriff Suizid-Inhibitor beschreibt diesen irreversiblen Bindungsprozess treffend, da der Inhibitor sich im Wesentlichen selbst opfert, um das Enzym zu deaktivieren. Der Wirkmechanismus von SUDD-Inhibitoren beginnt damit, dass die Verbindung vom Zielenzym erkannt wird, was häufig auf die strukturelle Ähnlichkeit mit dem natürlichen Substrat des Enzyms zurückzuführen ist. Sobald der Inhibitor an das aktive Zentrum des Enzyms gebunden ist, durchläuft er eine chemische Umwandlung, die in der Regel eine Reaktion beinhaltet, bei der eine hochreaktive Zwischen- oder Radikalspezies entsteht. Diese Zwischenstufe reagiert dann mit essenziellen Aminosäureresten im aktiven Zentrum des Enzyms und bildet eine stabile kovalente Bindung.
Durch diese kovalente Modifikation wird die katalytische Aktivität des Enzyms dauerhaft gestört. Dieser Prozess kommt einem chemischen Selbstmord des Inhibitors gleich, da er irreversibel an das Enzym gebunden wird und nicht mehr für andere Reaktionen zur Verfügung steht. SUDD-Inhibitoren werden in der biochemischen und pharmakologischen Forschung häufig eingesetzt, um die Funktion von Enzymen aufzuklären und potenzielle Wirkstoffziele zu erforschen. Sie sind unschätzbare Hilfsmittel für das Verständnis der Enzymkinetik, Substratspezifität und der Rolle spezifischer Enzyme in verschiedenen biologischen Signalwegen. Insgesamt spielen SUDD-Inhibitoren eine entscheidende Rolle bei der Förderung unseres Verständnisses enzymatischer Prozesse und finden breite Anwendung sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der Arzneimittelentwicklung.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Aspirin | 50-78-2 | sc-202471 sc-202471A | 5 g 50 g | ¥226.00 ¥474.00 | 4 | |
Es hemmt irreversibel die Cyclooxygenase und reduziert so die Prostaglandinproduktion und die Entzündung. | ||||||
Omeprazole | 73590-58-6 | sc-202265 | 50 mg | ¥756.00 | 4 | |
Bindet kovalent an die H+/K+-ATPase-Pumpe in den parietalen Zellen des Magens und reduziert so die Säuresekretion im Magen. | ||||||
Warfarin | 81-81-2 | sc-205888 sc-205888A | 1 g 10 g | ¥824.00 ¥2775.00 | 7 | |
Interferiert mit Vitamin-K-abhängigen Gerinnungsfaktoren und hemmt so die Blutgerinnung. | ||||||
Allopurinol | 315-30-0 | sc-207272 | 25 g | ¥1478.00 | ||
Hemmt die Xanthinoxidase, reduziert die Umwandlung von Xanthin in Harnsäure und beugt Gichtanfällen vor. | ||||||
Imatinib | 152459-95-5 | sc-267106 sc-267106A sc-267106B | 10 mg 100 mg 1 g | ¥293.00 ¥1343.00 ¥2403.00 | 27 | |
Blockiert die Tyrosinkinase-Aktivität von BCR-ABL und hemmt so das Wachstum von Krebszellen bei chronisch-myeloischer Leukämie. | ||||||
Ivermectin | 70288-86-7 | sc-203609 sc-203609A | 100 mg 1 g | ¥643.00 ¥869.00 | 2 | |
Bindet an Glutamat-gesteuerte Chloridkanäle in Parasiten, was zu Lähmung und Tod der Parasiten führt. | ||||||
Ritonavir | 155213-67-5 | sc-208310 | 10 mg | ¥1399.00 | 7 | |
Hemmt die HIV-Protease, wodurch die Spaltung viraler Polyproteine verhindert und die Produktion reifer Virionen reduziert wird. | ||||||
Donepezil | 120014-06-4 | sc-279006 | 10 mg | ¥835.00 | 3 | |
Reversible Hemmung der Acetylcholinesterase, wodurch der Acetylcholinspiegel steigt. | ||||||
Tamoxifen | 10540-29-1 | sc-208414 | 2.5 g | ¥3069.00 | 18 | |
Konkurriert mit Östrogen um die Bindung an den Östrogenrezeptor und hemmt das Wachstum von östrogenabhängigen Brustkrebszellen. | ||||||
Captopril | 62571-86-2 | sc-200566 sc-200566A | 1 g 5 g | ¥553.00 ¥1027.00 | 21 | |
Blockiert das Angiotensin-konvertierende Enzym (ACE), wodurch die Bildung von Angiotensin II verringert und der Blutdruck gesenkt wird. | ||||||