Stannin-Inhibitoren stellen eine Klasse chemischer Verbindungen dar, die spezifisch in die Funktion oder Expression des Stannin-Proteins eingreifen. Stannin ist ein kleines, membranassoziiertes Protein, das bei der Regulierung zellulärer Reaktionen auf Metalltoxizität eine Rolle spielt, insbesondere im Zusammenhang mit metalloiden Verbindungen wie Organozinnverbindungen. Organozinnverbindungen sind eine Gruppe von zinnhaltigen organischen Verbindungen, die an verschiedenen biologischen Prozessen beteiligt sind und häufig Toxizität in Zellen durch Mechanismen induzieren, die mit mitochondrialer Dysfunktion und oxidativem Stress einhergehen. Es wird angenommen, dass Stannin die Interaktion zwischen Organozinnverbindungen und zellulären Komponenten erleichtert und möglicherweise als Mediator bei der Metallionenhomöostase dient. Stannin-Inhibitoren zielen daher auf diese Interaktion ab und versuchen, die Rolle des Proteins bei der Metallionenregulation und den damit verbundenen Signalwegen zu modulieren. Durch die Beeinflussung von Stannin haben diese Inhibitoren das Potenzial, die zellulären Reaktionen auf bestimmte Umweltgifte zu verändern und metallbezogene zelluläre Signalwege zu stören. Die Struktur und Funktion von Stannin-Inhibitoren variiert stark je nach Wirkungsweise und Affinität für das Stannin-Protein oder die damit verbundenen Signalwege. Strukturell können viele Stannin-Inhibitoren so konzipiert sein, dass sie direkt an das Protein binden und so dessen Interaktion mit anderen zellulären Molekülen verhindern, oder sie können die Stannin-Expression auf genetischer Ebene modulieren. Inhibitoren dieser Klasse können auch nachgeschaltete Signalwege beeinflussen, die normalerweise durch Stannin reguliert werden, wie z. B. solche, die an der Mitochondrienfunktion und dem Metallionentransport beteiligt sind. Die Spezifität und Wirksamkeit dieser Verbindungen kann stark von ihrer molekularen Struktur abhängen, die bestimmen kann, wie effektiv sie an ihre Zielstellen innerhalb der Stannin-bezogenen Mechanismen binden. Forscher untersuchen weiterhin Stannin-Inhibitoren, um ihre Rolle in grundlegenden biochemischen Signalwegen besser zu verstehen, wobei sie sich auf die chemischen Wechselwirkungen konzentrieren, die die Metalltoxizität und Homöostase in Zellen steuern.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Lithium | 7439-93-2 | sc-252954 | 50 g | ¥2414.00 | ||
Beeinflusst die GSK-3β-Signalisierung, was SNN-assoziierte Signalwege beeinflussen und die neuronale Lebensfähigkeit verändern könnte. | ||||||
SB-216763 | 280744-09-4 | sc-200646 sc-200646A | 1 mg 5 mg | ¥801.00 ¥2279.00 | 18 | |
GSK-3β-Inhibitor, der möglicherweise die Signalwege moduliert, an denen SNN beteiligt ist, und damit die Neuroprotektionsmechanismen beeinflusst. | ||||||
LY 294002 | 154447-36-6 | sc-201426 sc-201426A | 5 mg 25 mg | ¥1388.00 ¥4513.00 | 148 | |
PI3K-Inhibitor, kann sich auf die Akt-Signalisierung auswirken und damit indirekt die SNN-bezogenen Neuroprotektionswege beeinflussen. | ||||||
Rapamycin | 53123-88-9 | sc-3504 sc-3504A sc-3504B | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥711.00 ¥1783.00 ¥3678.00 | 233 | |
mTOR-Inhibitor, könnte die Autophagie und die Apoptosewege beeinflussen und möglicherweise den zellulären Kontext von SNN modulieren. | ||||||
Wnt-C59 | 1243243-89-1 | sc-475634 sc-475634A sc-475634B | 5 mg 10 mg 50 mg | ¥2414.00 ¥3678.00 ¥14385.00 | 1 | |
Ein Inhibitor der Wnt-Produktion könnte die Wnt-Signalübertragung verändern und damit möglicherweise die zelluläre Rolle von SNN beeinflussen. | ||||||
PD 98059 | 167869-21-8 | sc-3532 sc-3532A | 1 mg 5 mg | ¥451.00 ¥1038.00 | 212 | |
MEK-Inhibitor, könnte die nachgeschaltete ERK-Signalgebung verändern und damit indirekt die Funktionswege von SNN beeinflussen. | ||||||
SP600125 | 129-56-6 | sc-200635 sc-200635A | 10 mg 50 mg | ¥451.00 ¥1692.00 | 257 | |
JNK-Inhibitor, kann Stressreaktionen modulieren und so möglicherweise die zellulären Funktionen von SNN beeinflussen. | ||||||
SB 203580 | 152121-47-6 | sc-3533 sc-3533A | 1 mg 5 mg | ¥1015.00 ¥3937.00 | 284 | |
p38 MAPK-Inhibitor, könnte sich auf entzündliche Signalwege auswirken, die mit dem zellulären Kontext von SNN verbunden sind. | ||||||
SB 431542 | 301836-41-9 | sc-204265 sc-204265A sc-204265B | 1 mg 10 mg 25 mg | ¥925.00 ¥2437.00 ¥4693.00 | 48 | |
Casein-Kinase-1-Inhibitor, kann die Wnt-Signalübertragung und andere Signalwege beeinflussen, was sich möglicherweise auf die Rolle von SNN auswirkt. | ||||||
Chelerythrine chloride | 3895-92-9 | sc-3547 sc-3547A | 5 mg 25 mg | ¥1015.00 ¥3576.00 | 17 | |
PKC-Inhibitor, könnte die Signalwege, an denen SNN beteiligt ist, verändern und den zellulären Kontext beeinflussen. | ||||||