Date published: 2026-2-10

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SSAT Inhibitoren

Gängige SSAT Inhibitors sind unter underem MDL 72527 CAS 93565-01-6 und N1,N11-Diethylnorspermine tetrahydrochloride CAS 156886-85-0.

Die oben aufgeführte Gruppe chemischer Stoffe umfasst eine Vielzahl von Verbindungen, die die Aktivität der Spermin/Spermidin-N1-Acetyltransferase (SSAT) indirekt hemmen oder modulieren können. SSAT spielt eine entscheidende Rolle beim Abbau von Polyaminen, vor allem von Spermin und Spermidin. Diese Polyamine sind für verschiedene zelluläre Prozesse, einschließlich Zellwachstum und -differenzierung, unerlässlich. Durch die Acetylierung von Spermin und Spermidin erleichtert SSAT ihre anschließende Oxidation oder Ausscheidung und reguliert so ihren zellulären Gehalt.

Die indirekte Hemmungsstrategie für SSAT konzentriert sich in erster Linie auf die Modulation der vorgelagerten Synthese oder katabolen Verarbeitung von Polyaminen. Verbindungen wie Difluormethylornithin (DFMO) und Methylglyoxal bis(guanylhydrazon) (MGBG) zielen auf Enzyme wie Ornithin-Decarboxylase bzw. S-Adenosylmethionin-Decarboxylase. Diese Enzyme spielen eine zentrale Rolle bei der Synthese von Polyaminen. Durch die Hemmung dieser Enzyme wird der Gesamtpolyaminpool in der Zelle verringert, was sich indirekt auf die Aktivität und Regulierung von SSAT auswirken kann. So könnte eine Verringerung des Polyamingehalts zu einer geringeren Substratverfügbarkeit für SSAT führen, wodurch dessen Funktion moduliert wird. Außerdem handelt es sich bei mehreren der aufgeführten Verbindungen um synthetische Analoga natürlicher Polyamine, wie N1,N12-Diacetylspermin und BENSpm (N1,N12-Bis(ethyl)spermin). Diese Analoga können mit natürlichen Polyaminen um die zelluläre Aufnahme und Verwertung konkurrieren und dadurch das Polyamingleichgewicht in der Zelle verändern. Diese Veränderung kann sich auf die Aktivität von SSAT auswirken, da die Aktivität des Enzyms eng an die intrazelluläre Konzentration seiner Substrate gebunden ist. Darüber hinaus kann das Vorhandensein dieser Analoga kompensatorische Mechanismen im Polyamin-Stoffwechsel auslösen, die eine Modulation der SSAT-Expression und -Aktivität einschließen können.

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MDL 72527

93565-01-6sc-295375C
sc-295375B
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Hemmt die Polyaminoxidase, ein Enzym, das am Polyaminkatabolismus beteiligt ist und möglicherweise indirekt auf SSAT wirkt.