Sp1-Inhibitoren gehören zu einer Klasse chemischer Verbindungen, die auf einen spezifischen Transkriptionsfaktor namens Sp1 (Spezifitätsprotein 1) abzielen. Sp1 ist ein DNA-bindendes Protein, das eine entscheidende Rolle bei der Regulierung der Expression einer Vielzahl von Genen spielt, die an verschiedenen zellulären Prozessen beteiligt sind, darunter Zellwachstum, Differenzierung und Apoptose. Die Hemmung von Sp1 ist aufgrund seiner Beteiligung an mehreren Signalwegen von großem Interesse für die Molekularbiologie und die Arzneimittelforschung. Forscher haben mehrere kleine Moleküle identifiziert, die effektiv an das Sp1-Protein binden und dessen Aktivität modulieren können, wodurch eine Klasse von Verbindungen entsteht, die als Sp1-Inhibitoren bezeichnet werden.
Strukturell umfassen Sp1-Inhibitoren eine Vielzahl chemischer Gerüste, die häufig so konzipiert sind, dass sie mit den wichtigsten Funktionsbereichen des Sp1-Proteins interagieren. Zu diesen Domänen gehören die Zinkfingermotive, die für die DNA-Bindung unerlässlich sind, sowie andere Protein-Protein-Interaktionsstellen. Durch die Bindung an diese Regionen stören Sp1-Inhibitoren die Sp1-DNA-Interaktion und beeinträchtigen so die transkriptionelle Aktivierung von Zielgenen. Die Modulation der Sp1-Aktivität wurde in verschiedenen Zusammenhängen untersucht, da der Transkriptionsfaktor an Prozessen wie dem Fortschreiten des Zellzyklus, Entzündungen und Angiogenese beteiligt ist. Diese Klasse von Inhibitoren hat nicht nur wegen ihrer Bedeutung für die Kontrolle der Genexpression Aufmerksamkeit erregt, sondern auch wegen ihrer Rolle bei der Aufdeckung grundlegender molekularer Mechanismen, die der Genregulation zugrunde liegen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Sp1-Inhibitoren eine chemisch vielfältige Gruppe von Verbindungen darstellen, die darauf abzielen, die Aktivität des Sp1-Transkriptionsfaktors zu stören. Durch das gezielte Ansteuern wichtiger Funktionsdomänen unterbrechen diese Inhibitoren die Bindung von Sp1 an die DNA und beeinflussen so die Genexpression.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Mithramycin A | 18378-89-7 | sc-200909 | 1 mg | ¥621.00 | 6 | |
Bindet an die SP1-DNA-Bindungsdomäne und unterbricht die SP1-DNA-Wechselwirkungen. | ||||||
Chrysin | 480-40-0 | sc-204686 | 1 g | ¥429.00 | 13 | |
Reduziert die SP1-Expression und die Bindung an die Zielgene durch einen unbekannten Mechanismus. | ||||||
Cucurbitacin B | 6199-67-3 | sc-483515 | 5 mg | ¥2065.00 | ||
Blockiert die Bindung von SP1 an die Ziel-DNA-Sequenzen und reduziert die Transkription. | ||||||
Triptolide | 38748-32-2 | sc-200122 sc-200122A | 1 mg 5 mg | ¥1015.00 ¥2302.00 | 13 | |
Unterdrückt die Expression von SP1 und seiner nachgeschalteten Signalwege. | ||||||
Celastrol, Celastrus scandens | 34157-83-0 | sc-202534 | 10 mg | ¥1783.00 | 6 | |
Reduziert die SP1-vermittelte Transkription durch Unterbrechung der SP1-DNA-Interaktionen. | ||||||