SMC1β-Inhibitoren gehören zu einer speziellen Klasse von chemischen Verbindungen, die in der Molekularbiologie und Zellforschung große Aufmerksamkeit erregt haben. Diese Inhibitoren sind so konzipiert, dass sie spezifisch auf die Aktivität von SMC1β abzielen und diese modulieren. SMC1β ist ein entscheidendes Protein im Zusammenhang mit der Dynamik von Chromosomen und DNA-Reparaturmechanismen. SMC1β, kurz für Structural Maintenance of Chromosomes 1β, ist ein Mitglied der SMC-Proteinfamilie (Structural Maintenance of Chromosomes), die eine wesentliche Rolle bei der Aufrechterhaltung der genomischen Integrität und der Organisation des Chromatins im Zellkern spielt.
SMC1β ist am Kohäsin-Komplex beteiligt, einer Multiprotein-Anordnung, die eine zentrale Rolle bei der Sicherstellung der genauen Segregation von Chromosomen während der Zellteilung spielt. SMC1β bildet zusammen mit seinem Partner SMC3 den Kern des Kohäsin-Komplexes, der die Schwesterchromatiden bis zum geeigneten Zeitpunkt der Chromosomentrennung während der Mitose und Meiose physisch zusammenhält. Durch die Hemmung von SMC1β wollen die Forscher diesen Kohäsin-Komplex stören, was zu einer abweichenden Chromosomentrennung und genomischer Instabilität führen kann. Diese Klasse von Inhibitoren bietet ein wertvolles Instrument zur Untersuchung der grundlegenden Prozesse der DNA-Replikation, Rekombination und Reparatur, da sie es den Wissenschaftlern ermöglicht, das empfindliche Gleichgewicht der Dynamik des Kohäsin-Komplexes zu manipulieren.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
AZD6482 | 1173900-33-8 | sc-364422 sc-364422A | 5 mg 10 mg | ¥3103.00 ¥4400.00 | 1 | |
Atrinib ist ein selektiver Inhibitor der ATR-Kinase, der die Funktion von SMC1β beeinflussen kann, indem er die ATR-vermittelte Phosphorylierung von SMC1 hemmt, ein entscheidendes Ereignis für die DNA-Schadensantwort und die Kohäsionsbildung. | ||||||
Wortmannin | 19545-26-7 | sc-3505 sc-3505A sc-3505B | 1 mg 5 mg 20 mg | ¥756.00 ¥2516.00 ¥4795.00 | 97 | |
Wortmannin ist ein starker Inhibitor der PI3K- und ATM-Kinasen. Indem es ATM hemmt, verhindert es die Phosphorylierung von SMC1, was sich auf die SMC1β-Funktion bei der DNA-Reparatur auswirkt. | ||||||
ATM Kinase Inhibitor | 587871-26-9 | sc-202963 | 2 mg | ¥1241.00 | 28 | |
KU-55933 ist ein ATM-Kinase-Inhibitor, der die SMC1β-Funktion beeinflussen kann, indem er die ATM-vermittelte Phosphorylierung blockiert, die für die Rolle von SMC1β bei der Chromosomenstabilität erforderlich ist. | ||||||
NU 7441 | 503468-95-9 | sc-208107 | 5 mg | ¥4028.00 | 10 | |
NU7441 ist ein DNA-PKcs-Inhibitor, der die SMC1β-Aktivität durch Hemmung von DNA-Reparaturwegen beeinflussen kann, bei denen SMC1β ein nachgeschalteter Effektor ist. | ||||||
KU 60019 | 925701-46-8 | sc-363284 sc-363284A | 10 mg 50 mg | ¥2798.00 ¥11677.00 | 1 | |
KU-60019 ist ein verbessertes Analogon von KU-55933, das als ATM-Inhibitor die Phosphorylierung von SMC1β verhindert, was sich auf dessen Rolle bei der Reaktion auf DNA-Schäden auswirkt. | ||||||
Ceralasertib | 1352226-88-0 | sc-507439 | 10 mg | ¥6465.00 | ||
AZD6738 ist ein Inhibitor der ATR-Kinase und beeinflusst somit die SMC1β-Aktivität, indem es seine Aktivierung durch Phosphorylierung verhindert. | ||||||
ATM/ATR Kinase Inhibitor Inhibitor | 905973-89-9 | sc-202964 | 5 mg | ¥1196.00 | 8 | |
CGK733 ist ein Inhibitor der ATM- und ATR-Kinasen und kann die Funktion von SMC1β beeinträchtigen, indem es die Phosphorylierungs-Signalwege unterbricht, die für seine Rolle bei der Aufrechterhaltung der genomischen Stabilität notwendig sind. | ||||||
SCH 900776 | 891494-63-6 | sc-364611 sc-364611A | 5 mg 10 mg | ¥2877.00 ¥3813.00 | ||
SCH900776 hemmt Chk1, eine nachgeschaltete Effektor-Kinase von ATR, und beeinflusst dadurch indirekt die SMC1β-Funktion bei der DNA-Schadensreaktion. | ||||||
JNK Inhibitor IX | 312917-14-9 | sc-202671 | 5 mg | ¥2550.00 | 6 | |
B02 ist ein RAD51-Inhibitor, der SMC1β indirekt beeinflussen kann, indem er die homologe Rekombinationsreparatur beeinflusst, einen Signalweg, bei dem SMC1β eine Rolle spielen könnte. | ||||||