SK3-Inhibitoren umfassen ein vielfältiges Repertoire an Verbindungen, die sorgfältig aufgrund ihrer spezifischen Wechselwirkungen mit SK3-Kanälen ausgewählt wurden, die bei der Regulierung der zellulären Erregbarkeit durch die Modulation von Kaliumionen eine wichtige Rolle spielen. Apamin, ein Peptidtoxin, das in Bienengift vorkommt, ist ein direkter Inhibitor innerhalb dieser Klasse. Durch die selektive Bindung an SK3-Kanäle und den Verschluss der Pore behindert Apamin den Fluss von Kaliumionen, was zu einer Hemmung der SK3-Kanalaktivität führt. Diese Blockade führt zu Veränderungen des Membranpotenzials und der zellulären Erregbarkeit, wodurch die Rolle von Apamin als gezieltes Instrument zur Untersuchung der physiologischen Funktionen von SK3-Kanälen deutlich wird.
Darüber hinaus tragen synthetische Peptidinhibitoren wie Lei-Dab7 und Tamapin zu dieser chemischen Klasse bei, indem sie spezifisch auf SK3-Kanäle abzielen. Lei-Dab7 wurde entwickelt, um selektiv an die Kanäle zu binden und sie zu blockieren, wodurch der Durchgang von Kaliumionen behindert wird, was zur Hemmung der SK3-Aktivität führt. Zu dieser Klasse gehören auch kleine Moleküle wie NS8593, die eine differenzierte Wirkung auf SK3-Kanäle haben und je nach Konzentration sowohl als positive Modulatoren als auch als Inhibitoren wirken. Diese und andere aufgelistete Chemikalien bilden zusammen ein umfassendes Instrumentarium für Forscher, um die komplexe Dynamik von SK3-Kanälen zu erforschen und die Feinheiten des Kaliumionenflusses und seine Auswirkungen auf zelluläre Prozesse zu erhellen.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Apamin | 24345-16-2 | sc-200994 sc-200994A | 500 µg 1 mg | ¥1929.00 ¥3227.00 | 7 | |
Apamin, ein Peptidtoxin, ist ein bekannter und direkter Inhibitor von SK-Kanälen, einschließlich SK3. Durch Bindung an die Kanäle und Verschließen der Pore verhindert Apamin den Fluss von Kaliumionen und hemmt so effektiv die Aktivität des SK3-Kanals. Diese Hemmung führt zu Veränderungen des Membranpotenzials und der zellulären Erregbarkeit. | ||||||
UCL 2077 | 918311-87-2 | sc-204371 sc-204371A | 10 mg 50 mg | ¥1523.00 ¥6487.00 | ||
UCL2077, ein selektiver SK-Kanalblocker, übt seine hemmende Wirkung auf SK3-Kanäle aus, indem er deren Aktivierung stört. Dieses kleine Molekül hemmt die Kalziumempfindlichkeit von SK3-Kanälen, verhindert deren Öffnung und reduziert die Kaliumionenleitfähigkeit. | ||||||
TRAM-34 | 289905-88-0 | sc-201005 sc-201005A | 5 mg 25 mg | ¥2223.00 ¥6984.00 | 10 | |
TRAM-34, ein potenter und selektiver SK3-Kanal-Inhibitor, moduliert die Kanalaktivität, indem er die Bindung von Calmodulin an die Calmodulin-Bindungsdomäne stört. Diese Störung hemmt die calciumabhängige Aktivierung von SK3, was zu einer verringerten Kaliumionenleitfähigkeit führt. | ||||||
Iberiotoxin | 129203-60-7 | sc-3585 sc-3585A | 10 µg 100 µg | ¥3103.00 ¥5641.00 | 16 | |
Iberiotoxin, ein aus dem Gift von Skorpionen gewonnenes Peptid, ist ein potenter und selektiver Inhibitor von SK-Kanälen, einschließlich SK3. Durch Bindung an die Kanäle und Blockierung ihrer Pore verhindert Iberiotoxin den Fluss von Kaliumionen, was zur Hemmung der SK3-Kanalaktivität führt. Diese Hemmung induziert Veränderungen des Membranpotenzials und der zellulären Erregbarkeit. | ||||||
Charybdotoxin | 95751-30-7 | sc-200979 | 100 µg | ¥4524.00 | 9 | |
Charybdotoxin, ein Peptidtoxin aus dem Gift von Skorpionen, ist ein Breitbandinhibitor von SK-Kanälen, einschließlich SK3. Durch Bindung an die Kanäle und Blockierung der Pore hemmt Charybdotoxin den Fluss von Kaliumionen, was zur Hemmung der SK3-Kanalaktivität führt. | ||||||