Date published: 2026-2-10

1-800-457-3801

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SK1 Inhibitoren

Gängige SK1 Inhibitors sind unter underem FTY720 CAS 162359-56-0 und D-erythro-N,N-Dimethylsphingosine CAS 119567-63-4.

SK1-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die spezifisch auf die Sphingosinkinase 1 (SK1) abzielen und deren Aktivität hemmen. SK1 ist ein Enzym, das eine Schlüsselrolle im Sphingolipid-Stoffwechselweg spielt. SK1 katalysiert die Phosphorylierung von Sphingosin zu Sphingosin-1-Phosphat (S1P), einem bioaktiven Lipidmediator, der an verschiedenen zellulären Prozessen beteiligt ist, darunter Zellwachstum, Migration und Überleben. Durch die Kontrolle der Sphingosin- und S1P-Spiegel fungiert SK1 als entscheidender Regulator des Gleichgewichts zwischen Zellüberleben und Apoptose, da Sphingosin den Zelltod fördert, während S1P das Überleben und die Proliferation fördert. SK1-Inhibitoren wirken, indem sie an das aktive Zentrum des Enzyms binden, die Phosphorylierung von Sphingosin verhindern und dadurch das intrazelluläre Gleichgewicht der Sphingolipid-Metaboliten verändern. Die Entwicklung von SK1-Inhibitoren erfordert detaillierte Studien der Enzymstruktur, insbesondere der ATP-Bindungsstelle und der Substraterkennungsdomänen, die für die Kinaseaktivität von entscheidender Bedeutung sind. Strukturbiologische Verfahren wie Röntgenkristallographie und molekulares Docking werden häufig eingesetzt, um potenzielle Bindungstaschen zu identifizieren, in denen Inhibitoren mit SK1 interagieren können. Diese Inhibitoren sollen die Fähigkeit des Enzyms blockieren, ATP für die Phosphorylierung von Sphingosin zu verwenden, und so seine Rolle im Sphingolipid-Stoffwechselweg effektiv ausschalten. Forscher bewerten SK1-Inhibitoren mithilfe biochemischer Assays, um ihre Bindungsaffinität, Spezifität und allgemeine Wirksamkeit bei der Blockierung der SK1-Aktivität zu beurteilen. Durch die Hemmung von SK1 können Wissenschaftler seine Rolle bei der Regulierung der Sphingolipid-Signalübertragung untersuchen und erforschen, wie sich Veränderungen der Sphingosin- und S1P-Spiegel auf verschiedene zelluläre Funktionen auswirken. Die Untersuchung von SK1-Inhibitoren liefert auch umfassendere Erkenntnisse über die Regulierung lipidvermittelter Signalwege und ihren Einfluss auf das Zellverhalten und die metabolische Homöostase.

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ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

FTY720

162359-56-0sc-202161
sc-202161A
sc-202161B
1 mg
5 mg
25 mg
¥372.00
¥869.00
¥1354.00
14
(1)

Durch Phosphorylierung kann Fingolimod SK1 herunterregulieren, indem es das Gleichgewicht der Sphingolipid-Signalübertragung verändert, was zu einer Verringerung der Transkriptionsniveaus führt.

D-erythro-N,N-Dimethylsphingosine

119567-63-4sc-201373
sc-201373A
5 mg
25 mg
¥914.00
¥3565.00
1
(2)

Wirkt als kompetitiver Inhibitor von SK1, was dessen Aktivität verringern und zu einer Verringerung der Enzymsynthese und -expression führen könnte.