SIRP-δ-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die spezifisch auf das Signalregulationsprotein Delta (SIRP-δ) abzielen und dessen Funktion blockieren. SIRP-δ ist ein Zelloberflächenglykoprotein, das eine Rolle bei der zellulären Kommunikation spielt, insbesondere bei der Signalübertragung von Immunzellen und der Interaktion mit anderen Zellen. Wie andere Mitglieder der SIRP-Familie enthält SIRP-δ Immunglobulin-ähnliche Domänen, die es ihm ermöglichen, an Rezeptor-Ligand-Interaktionen teilzunehmen, die Immunantworten und Zellsignalwege modulieren. Die genaue biologische Rolle von SIRP-δ wird noch erforscht, aber es wird angenommen, dass es an Prozessen wie der Immunzellmigration, der Adhäsion und der Regulation von Signalkaskaden in Geweben beteiligt ist. SIRP-δ-Inhibitoren sollen diese Prozesse stören, indem sie an wichtige funktionelle Regionen des Proteins, wie z. B. seine extrazellulären Domänen, binden und so seine Interaktion mit Liganden oder anderen an Signalwegen beteiligten Proteinen verhindern. Die Entwicklung von SIRP-δ-Inhibitoren erfordert eine detaillierte Strukturanalyse des Proteins, um die für seine Aktivität entscheidenden Bindungsstellen oder -regionen zu identifizieren. Techniken wie molekulares Docking, Röntgenkristallographie und Computermodellierung werden eingesetzt, um die Struktur von SIRP-δ zu kartieren und die besten Stellen für die Interaktion mit Inhibitoren zu bestimmen. Diese Inhibitoren sind so konzipiert, dass sie mit hoher Spezifität an diese Schlüsselregionen binden und SIRP-δ effektiv daran hindern, an seinen normalen Signalfunktionen teilzunehmen. Nach der Synthese werden die Inhibitoren biochemischen Assays unterzogen, um ihre Bindungsaffinität, Spezifität und Fähigkeit, die SIRP-δ-Aktivität zu blockieren, zu bewerten. Durch die Untersuchung dieser Inhibitoren wollen die Forscher ein tieferes Verständnis für die Rolle von SIRP-δ bei der Regulierung von Immunzellen gewinnen und herausfinden, wie sich seine Hemmung auf die zelluläre Kommunikation und Signalnetzwerke auswirkt. Die Erforschung von SIRP-δ-Inhibitoren trägt zu einem umfassenderen Verständnis der Funktion der SIRP-Familie bei der Immunregulation, Zelladhäsion und zellulären Signalübertragung bei.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
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Imatinib | 152459-95-5 | sc-267106 sc-267106A sc-267106B | 10 mg 100 mg 1 g | ¥293.00 ¥1343.00 ¥2403.00 | 27 | |
Hemmt spezifische Tyrosinkinasen und beeinträchtigt dadurch die Zellsignalübertragung und das Wachstum. | ||||||
LY 294002 | 154447-36-6 | sc-201426 sc-201426A | 5 mg 25 mg | ¥1388.00 ¥4513.00 | 148 | |
Ein PI3K-Inhibitor könnte sich auf Signalwege auswirken, die möglicherweise SIRP-δ beeinträchtigen. | ||||||
Rapamycin | 53123-88-9 | sc-3504 sc-3504A sc-3504B | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥711.00 ¥1783.00 ¥3678.00 | 233 | |
Ein mTOR-Hemmer, der sich indirekt auf Proteine auswirken könnte, die am Zellwachstum und -überleben beteiligt sind. | ||||||
Chloroquine | 54-05-7 | sc-507304 | 250 mg | ¥778.00 | 2 | |
Hemmt die Autophagie und den lysosomalen Abbau, was möglicherweise den mit SIRP-δ verbundenen Proteinumsatz beeinträchtigt. | ||||||