Chemische Inhibitoren des Spleißfaktors Arginin/Serin-reiches 12 interagierendes Protein 1 (SFRS12IP1) können die Rolle des Proteins im Spleißprozess über verschiedene Mechanismen beeinträchtigen. Pladienolid B und sein Derivat E7107 binden direkt an den SF3b-Komplex, der eine Kernkomponente des Spleißosoms ist. Auf diese Weise behindern sie den Zusammenbau des Spleißosoms und hemmen so den Spleißprozess, an dem SFRS12IP1 beteiligt ist. In ähnlicher Weise greifen Meayamycin und Spliceostatin A denselben SF3b-Komplex an, was zu einer Störung der Spleißmaschinerie führt. Madrasin hemmt ebenfalls das Spleißosom, aber möglicherweise durch Beeinträchtigung der Funktion anderer spleißosomaler Proteine, was wiederum die Interaktion von SFRS12IP1 innerhalb des Komplexes stören würde, was seine Rolle beim Spleißen beeinträchtigen würde.
Isoginkgetin wirkt, indem es den Zusammenbau des Spleißosoms verhindert, was eine Voraussetzung für die Spleißreaktion ist, bei der SFRS12IP1 eine Rolle spielt. Tetrocarcin A und Herboxidien, auch bekannt als GEX1A, zielen auf das Spleißosom und die damit verbundenen Prozesse ab. Ihre Interaktion mit der Spleißmaschinerie behindert das ordnungsgemäße Funktionieren des Spleißosoms und führt zu einer Hemmung der Spleißaktivität, an der SFRS12IP1 beteiligt ist. FR901464 wirkt über einen ähnlichen Mechanismus, indem es an den SF3b-Komplex bindet und dadurch den Spleißprozess negativ beeinflusst. Placetin A ist zwar weniger bekannt, stört aber ebenfalls die Funktion des Spleißosoms, was die Rolle von SFRS12IP1 im Spleißprozess hemmen würde. Homoharringtonin ist zwar in erster Linie für seine Rolle bei der Hemmung der Proteinsynthese bekannt, hat aber auch Auswirkungen auf das Spleißen, was indirekt die Funktion von SFRS12IP1 hemmen kann, indem es das Spleißosom verändert, in dem es arbeitet. Jede dieser Chemikalien kann die Funktion von SFRS12IP1 bei der mRNA-Verarbeitung beeinträchtigen, indem sie auf das Spleißosom oder dessen Aufbau abzielt.
Siehe auch...
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Pladienolide B | 445493-23-2 | sc-391691 sc-391691B sc-391691A sc-391691C sc-391691D sc-391691E | 0.5 mg 10 mg 20 mg 50 mg 100 mg 5 mg | ¥3373.00 ¥64296.00 ¥125219.00 ¥287691.00 ¥747997.00 ¥32436.00 | 63 | |
Pladienolid B bindet an den SF3b-Komplex, eine entscheidende Komponente des Spleißosoms, was zur Hemmung des Spleißens führt. Durch die gezielte Beeinflussung des Spleißosoms würde die Funktion von SFRS12IP1 beim mRNA-Spleißen indirekt gehemmt, da es nicht in der Lage wäre, an einem gestörten Spleißprozess teilzunehmen. | ||||||
Isoginkgetin | 548-19-6 | sc-507430 | 5 mg | ¥2538.00 | ||
Isoginkgetin ist ein Biflavonoid, das das Spleißen hemmt, indem es die Spleißosomenbildung verhindert. Dies würde indirekt die Funktion von SFRS12IP1 hemmen, indem es seine Beteiligung an der Bildung eines aktiven Spleißosoms behindert. | ||||||
Madrasin | 374913-63-0 | sc-507563 | 100 mg | ¥8462.00 | ||
Madrasin ist ein Spleißinhibitor, der auf das Spleißosom wirkt, indem er die Funktion spleißosomaler Proteine beeinflusst. Dies würde die Funktion von SFRS12IP1 hemmen, indem es seine Interaktion innerhalb des Spleißkomplexes stört. | ||||||
Spliceostatin A | 391611-36-2 | sc-507481 | 1 mg | ¥20308.00 | ||
Spliceostatin A hemmt das Spleißen durch Bindung an den SF3b-Komplex. Diese Wirkung würde indirekt die Funktion von SFRS12IP1 im Spleißprozess hemmen, indem es die ordnungsgemäße Spleißosomen-Assemblierung und -Funktion verhindert. | ||||||
Herboxidiene | 142861-00-5 | sc-506378 | 1 mg | ¥11384.00 | ||
Herboxidien, auch bekannt als GEX1A, ist eine natürliche Verbindung, die auf das Spleißosom abzielt und das Spleißen hemmt. Die Hemmung der Spleißmaschinerie würde indirekt die Funktion von SFRS12IP1 hemmen, indem sie dessen normale Spleißaktivität stört. | ||||||
FR901464 | 146478-72-0 | sc-507352 | 5 mg | ¥20308.00 | ||
FR901464 hemmt das Spleißosom-vermittelte Spleißen, indem es an den SF3b-Komplex bindet. Dies würde zu einer funktionellen Hemmung von SFRS12IP1 führen, da es den Spleißprozess stören würde, an dem SFRS12IP1 beteiligt ist. | ||||||
Homoharringtonine | 26833-87-4 | sc-202652 sc-202652A sc-202652B | 1 mg 5 mg 10 mg | ¥587.00 ¥1410.00 ¥2053.00 | 11 | |
Homoharringtonin ist dafür bekannt, die Proteinsynthese zu hemmen, hat aber auch gezeigt, dass es das Spleißen beeinflusst. Durch die Beeinflussung des Spleißosoms würde es indirekt die Funktion von SFRS12IP1 hemmen, indem es dessen Rolle beim mRNA-Spleißen beeinträchtigt. | ||||||