Sarcalumenin-Inhibitoren bilden eine Klasse chemischer Verbindungen, die im Bereich der Muskelbiologie und der Calcium-Regulationsforschung Anerkennung gefunden haben. Diese Inhibitoren sind speziell darauf ausgelegt, die Aktivität von Sarcalumenin, einem Calcium-bindenden Protein, das vorwiegend im sarkoplasmatischen Retikulum (SR) von Muskelzellen vorkommt, zu beeinflussen. Sarcalumenin gehört zur Calsequestrin-Familie und spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung der Calcium-Homöostase im sarkoplasmatischen Retikulum, das für die Muskelkontraktion und -entspannung unerlässlich ist. Es ist an der Sequestrierung und Freisetzung von Calciumionen beteiligt und gewährleistet eine präzise Kontrolle über die intrazellulären Calciumspiegel, die die Muskelfunktion steuern.
Sarcalumenin-Inhibitoren entfalten ihre Wirkung, indem sie die Funktion oder Expression von Sarcalumenin stören und dessen Rolle bei der Calciumhandhabung innerhalb des SR unterbrechen. Diese Störung kann zu Veränderungen in der Calciumfreisetzungs- und -aufnahmekinetik führen, was sich auf die Kontraktions- und Entspannungsfähigkeit der Muskeln auswirkt. Forscher setzen Sarkalumenin-Inhibitoren als wertvolle Hilfsmittel ein, um die spezifische Rolle von Sarkalumenin bei der Kalziumregulation im Muskel zu untersuchen und Einblicke in die molekularen Mechanismen zu gewinnen, die der Erregungs-Kontraktions-Kopplung in Muskelzellen zugrunde liegen. Während die spezifischen Anwendungen und breiteren Auswirkungen von Sarkalumenin-Inhibitoren Gegenstand laufender Forschung sind, ist ihr Nutzen bei der Aufklärung der komplizierten Kalziumdynamik in der Muskelphysiologie von größter Bedeutung für die Weiterentwicklung unseres Verständnisses der Muskelbiologie.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
5-Azacytidine | 320-67-2 | sc-221003 | 500 mg | ¥3159.00 | 4 | |
Durch den Einbau in RNA und DNA kann 5-Azacytidin die DNA-Methyltransferase hemmen und so möglicherweise die Genexpression von Sarcalumenin beeinflussen. | ||||||
Trichostatin A | 58880-19-6 | sc-3511 sc-3511A sc-3511B sc-3511C sc-3511D | 1 mg 5 mg 10 mg 25 mg 50 mg | ¥1715.00 ¥5404.00 ¥7130.00 ¥13798.00 ¥24053.00 | 33 | |
Trichostatin A hemmt die Histondeacetylase, wodurch die Chromatinstruktur verändert und die Transkription des Sarkalumenin-Gens beeinträchtigt werden könnte. | ||||||
Rapamycin | 53123-88-9 | sc-3504 sc-3504A sc-3504B | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥711.00 ¥1783.00 ¥3678.00 | 233 | |
Rapamycin hemmt mTOR, eine Kinase, die die Proteinsynthese und das Zellwachstum reguliert, wodurch die Sarkalumenin-Expression möglicherweise herunterreguliert wird. | ||||||
LY 294002 | 154447-36-6 | sc-201426 sc-201426A | 5 mg 25 mg | ¥1388.00 ¥4513.00 | 148 | |
LY294002 ist ein PI3K-Inhibitor, der nachgeschaltete Signalwege verändern kann, was sich möglicherweise auf die Sarkalumenin-Synthese auswirkt. | ||||||
2-Deoxy-D-glucose | 154-17-6 | sc-202010 sc-202010A | 1 g 5 g | ¥790.00 ¥2426.00 | 26 | |
Imitiert Glukose und hemmt die Glykolyse; dieser metabolische Stress kann die Signalwege und damit die Sarkalumenin-Expression verändern. | ||||||
Mevastatin (Compactin) | 73573-88-3 | sc-200853 sc-200853A | 10 mg 50 mg | ¥869.00 ¥2019.00 | 18 | |
Mevastatin hemmt die HMG-CoA-Reduktase, was zu Veränderungen in den zellulären Regulationswegen führen könnte, die möglicherweise die Sarkalumenin-Genexpression beeinflussen. | ||||||
Chetomin | 1403-36-7 | sc-202535 sc-202535A | 1 mg 5 mg | ¥2098.00 ¥7604.00 | 10 | |
Chetomin stört die Funktion des Hypoxie-induzierbaren Faktors-1, was zu einer veränderten Transkriptionsaktivität führen kann, die die Sarkalumenin-Expression beeinflusst. | ||||||
SB 203580 | 152121-47-6 | sc-3533 sc-3533A | 1 mg 5 mg | ¥1015.00 ¥3937.00 | 284 | |
Dieser p38-MAPK-Inhibitor kann die zellulären Reaktionen auf Stress und Zytokine modifizieren und damit möglicherweise die Sarkalumenin-Gentranskription beeinflussen. | ||||||
SP600125 | 129-56-6 | sc-200635 sc-200635A | 10 mg 50 mg | ¥451.00 ¥1692.00 | 257 | |
SP600125 ist ein JNK-Inhibitor, der möglicherweise Transkriptionsfaktoren moduliert und die Expression von Sarcalumenin beeinflusst. | ||||||
Anisomycin | 22862-76-6 | sc-3524 sc-3524A | 5 mg 50 mg | ¥1117.00 ¥2922.00 | 36 | |
Anisomycin greift in die Proteinsynthese auf der Ebene der Translation ein, was indirekt zu einer Verringerung des Sarcalumeninspiegels führen könnte. | ||||||