Date published: 2026-2-10

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RTP4 Inhibitoren

Gängige RTP4 Inhibitors sind unter underem Lidocaine CAS 137-58-6, Nifedipine CAS 21829-25-4, Gabapentin CAS 60142-96-3, (±)-Baclofen CAS 1134-47-0 und Memantine hydrochloride CAS 41100-52-1.

RTP4-Inhibitoren stellen eine chemische Klasse dar, die an der Regulierung spezifischer intrazellulärer Prozesse beteiligt ist, insbesondere im Zusammenhang mit der Hemmung des RTP4-Proteins (Receptor Transport Protein 4). RTP4 gehört zur größeren Familie der RTP-Proteine, die eine Rolle beim Transport und der ordnungsgemäßen Funktion von G-Protein-gekoppelten Rezeptoren (GPCR) spielen. Diese Rezeptoren sind für zelluläre Signalprozesse von entscheidender Bedeutung. RTP4 ist insbesondere für seine Beteiligung an der Modulation der Rezeptorfaltung und des Rezeptor-Transports innerhalb von Zellen bekannt, und seine Wechselwirkungen können beeinflussen, wie bestimmte Rezeptoren an die Zelloberfläche gelangen, wo sie an Signalwegen beteiligt sind. RTP4-Inhibitoren stören diese Prozesse, indem sie die Rezeptordynamik verändern und die nachgeschaltete Signalübertragung modulieren. Chemisch gesehen zeichnen sich RTP4-Inhibitoren typischerweise durch ihre Fähigkeit aus, spezifisch an Stellen auf dem RTP4-Protein zu binden und dessen funktionelle Interaktion mit GPCRs oder anderen Protein-Targets zu blockieren. Diese Verbindungen können je nach ihren Bindungsstellen unterschiedliche Strukturmotive aufweisen, die von kleinen Molekülen mit heterocyclischen Kernen bis hin zu komplexeren organischen Gerüsten mit mehreren funktionellen Gruppen reichen, die auf eine erhöhte Affinität und Selektivität zugeschnitten sind. Das molekulare Design von RTP4-Inhibitoren umfasst häufig die Optimierung der Wechselwirkungen mit den aktiven oder allosterischen Stellen des Proteins durch Wasserstoffbrückenbindungen, hydrophobe Wechselwirkungen und manchmal durch kovalente Modifikationen. Infolgedessen stellt die Hemmung von RTP4 durch diese Verbindungen ein wichtiges Instrument zum Verständnis der zellulären Rezeptortransportmechanismen, Protein-Protein-Wechselwirkungen und umfassenderen intrazellulären Kommunikationsnetzwerke dar. Die Untersuchung dieser Inhibitoren trägt zu einem tieferen Verständnis der grundlegenden Biochemie und Molekularbiologie sowie der komplexen Regulation von Rezeptorsystemen auf zellulärer Ebene bei.

Siehe auch...

ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

Lidocaine

137-58-6sc-204056
sc-204056A
50 mg
1 g
¥575.00
¥1478.00
(0)

Ein Lokalanästhetikum, das Natriumkanäle blockiert und damit möglicherweise die Nervenbahnen beeinträchtigt.

Nifedipine

21829-25-4sc-3589
sc-3589A
1 g
5 g
¥666.00
¥1952.00
15
(1)

Hemmt L-Typ-Calciumkanäle und beeinträchtigt dadurch calciumabhängige Prozesse in Neuronen.

Gabapentin

60142-96-3sc-201481
sc-201481A
sc-201481B
20 mg
100 mg
1 g
¥598.00
¥1061.00
¥1523.00
7
(1)

Moduliert Kalziumkanäle und beeinflusst so möglicherweise die neuronale Signalübertragung.

(±)-Baclofen

1134-47-0sc-200464
sc-200464A
1 g
5 g
¥632.00
¥2911.00
(1)

Aktiviert GABA-B-Rezeptoren und moduliert möglicherweise die neuronale Aktivität.

Memantine hydrochloride

41100-52-1sc-203628
50 mg
¥778.00
4
(2)

Ein nicht-kompetitiver NMDA-Rezeptor-Antagonist, der bei neurologischen Erkrankungen eingesetzt wird.