RKIP-Inhibitoren, kurz für Raf-Kinase-Inhibitor-Protein-Inhibitoren, gehören zu einer Klasse chemischer Verbindungen, die eine entscheidende Rolle bei der Modulation intrazellulärer Signalwege spielen. Um die Bedeutung von RKIP-Inhibitoren zu verstehen, ist es wichtig, zunächst die Funktion des Raf-Kinase-Inhibitor-Proteins (RKIP) selbst zu verstehen. RKIP ist ein entscheidender intrazellulärer Regulator, der vor allem für seine Fähigkeit bekannt ist, den Raf/MEK/ERK-Signalweg zu hemmen, der für die Zellproliferation, -differenzierung und das Überleben von entscheidender Bedeutung ist.
RKIP-Inhibitoren sind so konzipiert, dass sie die Aktivität von RKIP gezielt beeinflussen und modulieren und letztlich nachgeschaltete Signalwege beeinflussen. Diese Inhibitoren können auf verschiedene Weise wirken, z. B. indem sie die Bindung von RKIP an seine Ziele verhindern oder seine Konformation verändern und so seine hemmende Wirkung auf den Raf/MEK/ERK-Signalweg verringern. Auf diese Weise können RKIP-Inhibitoren zelluläre Prozesse wie Zellwachstum, Apoptose und Migration beeinflussen. Die Forschung zu RKIP-Inhibitoren ist noch nicht abgeschlossen, mit dem Ziel, ihre genauen Mechanismen und potenziellen Anwendungen bei verschiedenen Krankheiten besser zu verstehen.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
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Cell Sheet Migration Inhibitor, Locostatin | 133812-16-5 | sc-203875 | 10 mg | ¥2550.00 | 3 | |
Locostatin wirkt als starker Inhibitor der Migration von Zellblättern, vor allem durch seine Rolle als Regulator von Proteininteraktionen. Es unterbricht selektiv die Bindung spezifischer Kinasen und moduliert dadurch Signalwege, die die zelluläre Motilität steuern. Die einzigartigen strukturellen Merkmale des Wirkstoffs erleichtern seine Bindung an Zielproteine, was zu veränderten Phosphorylierungszuständen führt. Diese Modulation kann die zelluläre Dynamik und die räumliche Organisation in den Geweben erheblich beeinflussen. | ||||||
Necrostatin-1 | 4311-88-0 | sc-200142 sc-200142A | 20 mg 100 mg | ¥1061.00 ¥3870.00 | 97 | |
Necrostatin-1 hemmt RIPK1 und verhindert die Nekroptose durch Unterbrechung der RIPK1-RIPK3-Interaktionen. Es ist ein starker RIPK1-Kinaseinhibitor. | ||||||
AP 24534 | 943319-70-8 | sc-362710 sc-362710A | 10 mg 50 mg | ¥1974.00 ¥11090.00 | 2 | |
Ponatinib ist ein Multi-Kinase-Inhibitor, der auch RIPK1 hemmt und die RIPK1-vermittelte Signalübertragung unterdrückt, | ||||||
Dabrafenib | 1195765-45-7 | sc-364477 sc-364477A sc-364477B sc-364477C sc-364477D | 5 mg 25 mg 50 mg 100 mg 10 g | ¥1591.00 ¥2933.00 ¥3136.00 ¥4637.00 ¥140856.00 | 6 | |
Dabrafenib, in erster Linie ein BRAF-Inhibitor, hemmt auch RIPK1 und unterdrückt dadurch die RIPK1-vermittelte Nekroptose und Entzündung bei verschiedenen pathologischen Zuständen. | ||||||
Emricasan | 254750-02-2 | sc-507387 | 5 mg | ¥1015.00 | ||
Emricasan, ein Caspase-Inhibitor, hemmt indirekt RIPK1, indem er dessen Spaltung und Aktivierung verhindert, was zu einer Verringerung der Nekroptose bei Lebererkrankungen und anderen Erkrankungen führt. | ||||||