Date published: 2026-2-10

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RIP Inhibitoren

Zu den gängigen RIP-Inhibitoren gehören unter anderem Necrostatin-1 CAS 4311-88-0 und DAF-FM DA (zellpermeabel) CAS 254109-22-3.

Das Rezeptor-interagierende Protein (RIP), ein Mitglied der Serin/Threonin-Proteinkinase-Familie, spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung zellulärer Reaktionen auf verschiedene extrazelluläre Reize, einschließlich apoptotischer und entzündlicher Signale. Funktionell dient RIP als Schlüsselmediator in den Signalwegen, die durch Rezeptoren der Tumornekrosefaktor (TNF)-Familie, Toll-like-Rezeptoren (TLRs) und andere Mustererkennungsrezeptoren (PRRs) initiiert werden. Nach der Aktivierung koordiniert RIP nachgeschaltete Signalereignisse, die zur Aktivierung von Kernfaktor-kappa B (NF-κB), Mitogen-aktivierten Proteinkinasen (MAPKs) und Interferon-regulatorischen Faktoren (IRFs) führen, wodurch die Genexpression und zelluläre Reaktionen moduliert werden, die für die Immunregulation, Entzündungen und das Überleben von Zellen von entscheidender Bedeutung sind. Darüber hinaus ist RIP durch seine Wechselwirkungen mit verschiedenen Adapterproteinen und Effektormolekülen an der Regulierung von programmierten Zelltodwegen, einschließlich Apoptose und Nekroptose, beteiligt.

Die Hemmung der RIP-Aktivität stellt eine vielversprechende Strategie zur Modulation von Entzündungsreaktionen und zur Regulierung von Entscheidungen über das Zellschicksal unter pathologischen Bedingungen dar. Mechanistisch kann die RIP-Hemmung durch verschiedene Ansätze erreicht werden, die auf unterschiedliche Stadien der RIP-vermittelten Signalkaskaden abzielen. So können beispielsweise niedermolekulare Inhibitoren direkt in die katalytische Aktivität von RIP eingreifen, indem sie an dessen ATP-Bindungstasche binden und so die Substratphosphorylierung und die nachgeschaltete Signalausbreitung verhindern. Alternativ können Verbindungen Protein-Protein-Wechselwirkungen unterbrechen, die für die Aktivierung und Rekrutierung von RIP in Signalkomplexen entscheidend sind, wodurch die nachgeschalteten Effekte abgeschwächt werden. Darüber hinaus können posttranslationale Modifikationen und Gerüstproteine die Aktivität und Lokalisation von RIP regulieren und bieten so zusätzliche Interventionsmöglichkeiten. Die Aufklärung der genauen Mechanismen, die der RIP-Hemmung zugrunde liegen, liefert wertvolle Erkenntnisse für die Entwicklung pharmakologischer Wirkstoffe, die auf fehlregulierte Entzündungs- und Zelltodwege abzielen, die an verschiedenen Krankheiten beteiligt sind.

ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

Necrostatin-1

4311-88-0sc-200142
sc-200142A
20 mg
100 mg
¥1061.00
¥3870.00
97
(3)

Necrostatin-1 (CAS 4311-88-0) ist ein selektiver Inhibitor der Rezeptor-interagierenden Proteinkinase 1 (RIP1 oder RIPK1), der die Nekroptose, eine programmierte Form des Zelltods, die sich von der Apoptose unterscheidet, wirksam blockiert. Diese Verbindung wirkt, indem sie auf die Kinaseaktivität von RIP1 abzielt, was es Forschern ermöglicht, nekroptotische Signalwege in zell- und molekularbiologischen Experimenten zu untersuchen.

DAF-FM DA (cell permeable)

254109-22-3sc-205940
1 mg
¥8405.00
7
(1)

DAF-FM DA (CAS 254109-22-3) ist eine zellpermeable chemische Sonde, die die Rezeptor-interagierenden Proteinkinasen (RIP) hemmt. Aufgrund seiner Eigenschaften kann es Zellmembranen durchdringen, wo es als Fluoreszenzfarbstoff dient, der auf Stickstoffmonoxid (NO) reagiert. Nach dem Eintritt wird DAF-FM DA deacetyliert, wodurch DAF-FM entsteht, das mit NO reagiert und eine stark fluoreszierende Verbindung bildet. Dies macht es wertvoll für biochemische Studien, um NO-bezogene zelluläre Reaktionen und die Dynamik der RIP-Kinase-Hemmung in verschiedenen biologischen Systemen zu verfolgen und zu visualisieren.