Date published: 2026-2-9

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REDD-1 Inhibitoren

Gängige REDD-1 Inhibitors sind unter underem A-769662 CAS 844499-71-4, Rapamycin CAS 53123-88-9, Curcumin CAS 458-37-7, Berberine CAS 2086-83-1 und Salidroside.

REDD-1-Inhibitoren stellen eine chemische Klasse von Verbindungen dar, die in erster Linie zelluläre Signalwege modulieren sollen, indem sie auf das Protein REDD-1 (Regulated in Development and DNA Damage 1) abzielen. REDD-1, auch bekannt als DDIT4 (DNA Damage-Inducible Transcript 4), spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung zellulärer Reaktionen auf Stress, Nährstoffverfügbarkeit und Energieniveau. Diese Inhibitoren werden mit dem Ziel entwickelt, die komplizierten Mechanismen aufzuklären, durch die REDD-1 die Zellfunktionen beeinflusst, insbesondere seine Beteiligung am mTOR-Weg (mammalian target of rapamycin), der das Zellwachstum und den Stoffwechsel steuert. Strukturell gesehen umfassen REDD-1-Inhibitoren eine Vielzahl von kleinen Molekülen, natürlichen Verbindungen und synthetischen Wirkstoffen. Diese Moleküle besitzen häufig die Fähigkeit, die Wechselwirkungen oder nachgeschalteten Effekte von REDD-1 in zellulären Prozessen zu stören.

Einige REDD-1-Inhibitoren wirken indirekt auf REDD-1, indem sie AMPK (AMP-aktivierte Proteinkinase), einen Stoffwechselsensor in Zellen, aktivieren und dadurch die Hemmung der mTOR-Signalübertragung fördern. Andere Wirkstoffe dieser Klasse können mit mTOR selbst interferieren, indem sie seine Kinaseaktivität und damit auch seine nachgeschaltete Signalkaskade hemmen. Aufgrund des komplexen regulatorischen Netzwerks, in dem REDD-1 agiert, haben Forscher verschiedene Mechanismen und Wege erforscht, über die diese Inhibitoren ihre Wirkung entfalten, einschließlich der Modulation anderer Signalproteine oder Stoffwechselwege, die indirekt mit der REDD-1-Funktion verbunden sind. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass REDD-1-Inhibitoren eine chemisch vielfältige Klasse von Verbindungen darstellen, die darauf abzielen, die komplizierte Rolle von REDD-1 in zellulären Prozessen zu entschlüsseln, insbesondere seinen Einfluss auf den mTOR-Signalweg. Durch die Beeinflussung der Funktion von REDD-1 oder seiner nachgeschalteten Signalwege dienen diese Verbindungen als wertvolle Werkzeuge zur Untersuchung der komplexen regulatorischen Netzwerke, die Zellwachstum, Stoffwechsel und Stressreaktionen steuern. Ihre vielfältigen Strukturen und Wirkmechanismen bieten den Forschern wertvolle Einblicke in die zugrunde liegende Biologie.

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A-769662

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10 mg
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500 mg
1 g
¥2076.00
¥8360.00
¥12139.00
¥38551.00
¥59840.00
23
(2)

Diese niedermolekulare Verbindung aktiviert nachweislich die AMP-aktivierte Proteinkinase (AMPK), die indirekt die REDD-1-Expression hemmen kann.

Rapamycin

53123-88-9sc-3504
sc-3504A
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1 mg
5 mg
25 mg
¥711.00
¥1783.00
¥3678.00
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Rapamycin und seine Analoga (Rapalogs) sind bekannte Hemmstoffe von mTOR. Sie wirken zwar nicht direkt auf REDD-1, beeinflussen aber die nachgeschalteten Signalwege, die REDD-1 moduliert.

Curcumin

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1 g
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250 g
1 kg
2.5 kg
¥417.00
¥778.00
¥1230.00
¥2459.00
¥2696.00
¥9917.00
¥22203.00
47
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Das in Kurkuma enthaltene Curcumin wurde auf sein Potenzial zur Hemmung von mTOR untersucht und könnte indirekt die REDD-1-Expression beeinflussen.

Berberine

2086-83-1sc-507337
250 mg
¥1038.00
1
(0)

Berberin, ein Alkaloid, aktiviert nachweislich die AMPK und kann die Expression von REDD-1 beeinflussen.

Salidroside

10338-51-9sc-472942
50 mg
¥4062.00
1
(0)

Diese Verbindung, die in Pflanzen wie Rhodiola rosea vorkommt, wurde auf ihr Potenzial zur Aktivierung der AMPK und zur Beeinflussung des mTOR-Signalwegs untersucht.

BEZ235

915019-65-7sc-364429
50 mg
¥2381.00
8
(1)

Dies ist ein dualer Inhibitor von PI3K (Phosphoinositid-3-Kinase) und mTOR, die beide am mTOR-Signalweg beteiligt sind, den REDD-1 moduliert.

Torin 1

1222998-36-8sc-396760
10 mg
¥2764.00
7
(1)

Torin 1 ist ein potenter ATP-kompetitiver mTOR-Inhibitor, der mTORC1- und mTORC2-Komplexe hemmen kann und damit die von REDD-1 regulierten Signalwege beeinflusst.

Everolimus

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sc-218452A
5 mg
50 mg
¥1478.00
¥7345.00
7
(1)

Everolimus ist ein Rapalog, das Rapamycin ähnelt, und es hemmt mTOR, wodurch es indirekt die REDD-1-Funktion beeinflusst.

INK 128

1224844-38-5sc-364511
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5 mg
50 mg
¥3622.00
¥20702.00
(1)

Dies ist ein weiterer mTOR-Inhibitor, der sowohl mTORC1 als auch mTORC2 blockieren kann, was sich auf nachgeschaltete Signalwege auswirkt, an denen REDD-1 beteiligt ist.