Prostaglandin-Inhibitoren (PTG-Inhibitoren), die zur breiteren Klasse der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAIDs) gehören, umfassen eine vielfältige Gruppe chemischer Verbindungen, denen die Fähigkeit gemeinsam ist, die Synthese oder Aktivität von Prostaglandinen zu beeinträchtigen. Prostaglandine sind Lipidverbindungen, die in der Arachidonsäure enthalten sind und bei zahlreichen physiologischen Prozessen im menschlichen Körper eine zentrale Rolle spielen. Sie sind an der Regulierung von Entzündungen, der Schmerzwahrnehmung, der Verengung oder Erweiterung von Blutgefäßen und sogar an der Aufrechterhaltung der Integrität der Magen-Darm-Schleimhaut beteiligt. Folglich ist die Hemmung von Prostaglandinen ein wichtiges pharmakologisches Ziel in einer Vielzahl von medizinischen Zusammenhängen.
Chemisch gesehen zeichnen sich PTG-Inhibitoren durch ihre Fähigkeit aus, die Aktivität der Cyclooxygenase (COX)-Enzyme zu modulieren, die bei der Biosynthese von Prostaglandinen eine zentrale Rolle spielen. Es gibt zwei Haupt-Isoformen von COX: COX-1 und COX-2. COX-1 wird in den meisten Geweben konstitutiv exprimiert und ist an der Produktion von Prostaglandinen beteiligt, die homöostatische Funktionen haben, wie die Aufrechterhaltung der Integrität der Magenschleimhaut und die Thrombozytenaggregation. COX-2 hingegen wird vor allem bei Entzündungen oder Gewebeverletzungen induziert und ist für die Bildung von Prostaglandinen verantwortlich, die zu Schmerzen, Fieber und Entzündungen beitragen. PTG-Inhibitoren können auf der Grundlage ihrer Selektivität für diese COX-Isoformen grob kategorisiert werden. Herkömmliche NSAIDs wie Ibuprofen und Naproxen hemmen sowohl COX-1 als auch COX-2, während selektivere Wirkstoffe wie Celecoxib hauptsächlich auf COX-2 abzielen. Das Verständnis der chemischen Eigenschaften und Wirkmechanismen von PTG-Inhibitoren ist von entscheidender Bedeutung, um ihr breites Anwendungsspektrum und ihre potenziellen Folgen im Bereich der Pharmakologie zu verstehen.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Aspirin | 50-78-2 | sc-202471 sc-202471A | 5 g 50 g | ¥226.00 ¥474.00 | 4 | |
Aspirin hemmt irreversibel die COX-Enzyme und reduziert so die Prostaglandinproduktion. | ||||||
Acetaminophen | 103-90-2 | sc-203425 sc-203425A sc-203425B | 5 g 100 g 500 g | ¥463.00 ¥688.00 ¥2189.00 | 11 | |
Obwohl es sich nicht um ein traditionelles NSAID handelt, ist der genaue Wirkmechanismus von Paracetamol noch nicht vollständig geklärt, es wird jedoch vermutet, dass er auf das zentrale Nervensystem und die COX-Hemmung im Gehirn zurückzuführen ist. | ||||||
Prednisone | 53-03-2 | sc-205816 sc-205816A sc-205816B | 1 g 5 g 25 g | ¥474.00 ¥1534.00 ¥7627.00 | 2 | |
Kortikosteroide unterdrücken Entzündungen, indem sie die Produktion von Arachidonsäure, einer Vorstufe der Prostaglandine, hemmen. | ||||||
Dexamethasone | 50-02-2 | sc-29059 sc-29059B sc-29059A | 100 mg 1 g 5 g | ¥1027.00 ¥1568.00 ¥4219.00 | 36 | |
Kortikosteroide unterdrücken Entzündungen, indem sie die Produktion von Arachidonsäure, einer Vorstufe der Prostaglandine, hemmen. | ||||||
Etodolac | 41340-25-4 | sc-204747 sc-204747A | 100 mg 250 mg | ¥1004.00 ¥1478.00 | 1 | |
Ein NSAID, das die COX-Enzyme hemmt und so die Prostaglandinproduktion reduziert. | ||||||
Nabumetone | 42924-53-8 | sc-204813 sc-204813A | 5 g 25 g | ¥2256.00 ¥6758.00 | 3 | |
Wird in einen aktiven Metaboliten umgewandelt, der COX-Enzyme hemmt, ähnlich wie herkömmliche NSAIDs. | ||||||
Oxaprozin | 21256-18-8 | sc-215641 sc-215641B sc-215641A sc-215641C sc-215641D sc-215641E | 5 mg 10 mg 50 mg 100 mg 1 g 2.5 g | ¥1061.00 ¥2042.00 ¥2459.00 ¥3170.00 ¥3407.00 ¥4468.00 | ||
Ein NSAID, das die COX-Enzyme hemmt und die Prostaglandinsynthese reduziert. | ||||||
Meloxicam | 71125-38-7 | sc-200626 sc-200626A sc-200626B | 20 mg 100 mg 500 mg | ¥406.00 ¥1061.00 ¥1760.00 | 3 | |
Ein NSAID, das selektiv COX-2 hemmt und entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkungen bei geringerer Wirkung auf COX-1 bietet. | ||||||